Drover Heide – Die Heide blüht

In der Drover Heide

In der Drover Heide

Die Drover Heide vor den Toren Dürens ist – nachdem die militärische Nutzung durch die belgischen Streitkräfte 2004 endete – seit 2005 als Naturschutzgebiet von 670 ha ausgewiesen. Das Naherholungsgebiet ist Rückzugsgebiet seltener Pflanzen und Tierarten. So wurden alleine 460 Farn- und Blütenpflanzen nachgewiesen. Auch die Tierwelt des Gebietes ist herausragend, wie ein Blick auf die Vogelwelt zeigt. Bisher konnten mehr als 130 Vogelarten beobachtet werden, davon 12 gefährdete Brutvogel- und 25 gefährdete Gastvogelarten. Sämtliche in NRW gegenwärtig vorkommenden, für Heidegebiete charakteristischen Vogelarten brüten im Gebiet, von denen Ziegenmelker, Heidelerche und Neuntöter durch die EU-Vogelschutzrichtlinie besonders geschützt sind.

Jetzt blüht die Heide. Ein Tuch in betörendem Lila liegt über der Landschaft, jetzt ist die beste Zeit, die Drover Heide kennen zu lernen.

Das Gebiet verfügt über ein dichtes Wanderwegenetz. Die teilweise nur 2 – 3 km kurzen Runden lassen sich leicht zu einer Tageswanderung kombinieren. Die Wege sind farbig markiert. Eine Broschüre mit Wegekarte findet man beim Kreis Düren. Mehr Fotos finden Sie in Facebook.

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Winzerweg Mayschoß

Kennen Sie den …?

Blick von der Michaeliskapelle auf die Saffenburg

Blick von der Michaeliskapelle auf die Saffenburg

Nein, keine Sorge, natürlich folgt jetzt kein Altherrenwitz, schließlich geht es hier ums Wandern. Allerdings, alte Witze und Wanderwege haben eins gemeinsam: Gut erzählt bzw. aus neuer Perspektive betrachtet wirken sie wie neu. Das gilt auch für den Winzerweg bei Mayschoß an der Ahr. Wer die Ahr kennt, kennt Mayschoß. Wer an der Ahr wandert, kennt den Ahrtalweg und den Rotweinwanderweg; natürlich kennt er dann auch die vielen schönen Ausblicke vom Ümerich, vom „Eifelblick“, von der Berghütte Akropolis oder von der Michaelskapelle in das Ahrtal. Vielleicht kennt er sogar das Judenkreuz am Bockshardt aus dem Jahre 1728, ist schon einmal in der Berghütte Akropolis oder im Weinhaus Michaelishof eingekehrt.

All das sind Zutaten zum Winzerweg. Dieser Weg (12,3 km: 342 hm) bereitet jedem, der für einen halben Tag die Umgebung von Mayschoß erkunden will, genussvolle Wanderfreuden. Allerdings: Der Winzerweg ist kein Spaziergang. Der Aufstieg von Reimerzhofen auf die Höhe ist anstrengend, der Pfad zum abseits des Weges liegenden Ümerich (empfohlen) hat alpinen Charakter und erfordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit, die Pfade aus dem Auelsbachtal zur Akropolis und von der Michaeliskapelle erfordern festes Schuhwerk.

Der Wegeverlauf: Bahnhof Mayschoß – Ahrtalweg – Reimerzhofen – Eifelblick – Auelsbachtal – Akropolis – Michaelskapelle – Rotweinwanderweg – Weinhaus Michaelishof – Bahnhof Mayschoß

Informationen zum Winzerweg mit GPS-Track zum Herunterladen gibt es im EifelPfadFinder, unseren Fotobericht in Facebook.

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Wacholder-Kyll-Weg

Blick in das Tal der Kleinen Kyll

Blick in das Tal der Kleinen Kyll

Der Wacholder-Kyll-Weg bei Bleckhausen ist einer dieser örtlichen Rundwanderwege, die Wanderer im Gesundland Vulkaneifel gewöhnlich links liegen lassen; sie treffen sich vielmehr an den Dauner Maaren, im Liesertal oder in Manderscheid. Der Weg (12,2 km; 259 hm Anstieg) liegt abseits der touristischen Attraktionen, er ist wenig frequentiert und bietet daher Stille und ein naturnahes Wandererlebnis. Seinen Namen verdankt er der Kleinen Kyll, die er auf einem Hangweg fast 4 km begleitet, und einem kleinen Wacholderschutzgebiet, das man nach etwa zwei Wanderstunden erreicht (Gehrichtung: gegen den Uhrzeigersinn).

Entdeckt haben wir ihn auf der Übersichtskarte „Wanderspaß im Gesundland Vulkaneifel“. Man kann diese Karte u.a. bei den Tourist Informationen in Daun, Manderscheid und Bad Bertrich für 1 € kaufen, sie enthält 23 örtliche Wanderwege mit einer Länge von 5 bis 22 km. Auf der Wanderkarte Nr. 20 des Eifelvereins „Daun – Rund um die Maare“ sind diese Wege ebenfalls markiert.

Der Wegeverlauf: Bleckhausen – Tal der Kleinen Kyll – Aussichtspunkt Fuchskopf – Wacholderschutzgebiet – Trombachtal – Waldbachtal – Bleckhausen

Informationen zum Wacholder-Kyll-Weg mit GPS-Track zum Herunterladen gibt es bei Outdooractive, unseren Fotobericht in Facebook.

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Köhler- und Loheweg

Aufstieg zum Weiselstein

Aufstieg zum Weiselstein

Drei historische Wege bilden im Kreis Ahrweiler die „Historische Straße“: Der „Wacholderweg“ bei Heckenbach, der „Eisenweg“ zwischen Ramersbach und Ahrweiler und der „Köhler- und Loheweg“ bei Ramersbach. Diese Wege vermitteln durch zahlreiche Informationstafeln und Erlebnispunkte historisches Wissen, ökologische Zusammenhänge und ein unmittelbares Naturerlebnis.

Der Köhler- und Loheweg (17,5 km; 352 hm Anstieg) startet an der Florianshütte bei Ramersbach und führt in weitem Bogen über Obervinxt, den Weiselstein (bei Gut Schirmau), Schalkenbach und Untervinxt. Unterwegs kann man viel darüber lesen, wie Holzkohlenmeiler gebaut und betrieben wurden und wie in ihnen Holzkohle hergestellt wurde. Man erfährt, wie die Römer Eisenerz abgebaut und verhüttet haben. Eine andere Tafel beschreibt, wie in früherer Zeit der Wald genutzt wurde und wie Köhlerei und Lohewirtschaft sich auf den Wald auswirkten.

Die Wacholderheide am Weiselstein ist der höchste Punkt (473 m) und gleichzeitig der eindrucksvolle Höhepunkt der Wanderung. Die Heideblüte hat gerade begonnen.

Der Weg ist einseitig gegen den Uhrzeigersinn markiert; wir sind im Uhrzeigersinn gegangen, halten aber die markierte Gehrichtung gegen den Uhrzeigersinn für sinnvoller!

Informationen zu dieser Tour mit GPS-Track zum Herunterladen gibt es im EifelPfadFinder, unseren Fotobericht in Facebook.

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Wanderer- und Schmetterlingsparadies bei Kempenich

1„Ich bin dann mal weg!“ Mancher reist durch halb Europa auf der Suche nach sich selbst, dabei findet man, was man sucht, ganz in der Nähe: Stille und Einsamkeit auf naturnahen Pfaden zwischen Engeln und Weibern. Bitte verzeihen Sie die vermeintliche Anzüglichkeit, die Rede ist von der Osteifel um Kempenich. In diesem Wanderparadies findet man eine ganze Reihe von Traumpfaden (z.B. den Bergheidenweg und den Wacholderweg), das spricht für sich. Wir möchten eine gps-geführte Runde vorstellen, die man auch (in leicht abgewandelter Form) bei Natur Aktiv Erleben findet.

Die Tour (17 km, 361 m Aufstieg) startet am Kreuzwäldchen bei Kempenich, einer Stätte der Einkehr und Besinnung, führt durch Wiesentäler und über Eifelhöhen, Blütenstreifen am Wegesrand ziehen jetzt viele Arten von Schmetterlingen an, Bildstöcke und jahrhundertealte Wegekreuze zeugen von der Religiosität der Bevölkerung. Immer wieder bietet sich der weite Blick über die Osteifel, auf Weibern, auf Hausten und bis zum Engelner Kopf.

Wir wandern im Uhrzeigersinn.

Informationen zu dieser Tour mit GPS-Track zum Herunterladen gibt es im EifelPfadFinder und bei Natur Aktiv Erleben, unseren Fotobericht in Facebook.

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Dunkler Wiesenknopf-Ameisenbläuling

Der  Dunkle Wiesenknopf-Ameisenbläuling

Der Dunkle Wiesenknopf-Ameisenbläuling

„Weißt Du eigentlich, warum der Ameisenbläuling seinen Namen trägt?“ Ursula stand im Straßengaben, das nasse Gras reichte über die Gummistiefel, sie fokussierte einen kleinen, dunklen Schmetterling. Natürlich hatte ich keine Ahnung aber ich war sicher, das würde sich gleich ändern. „Hat bestimmt mit der Fortpflanzung zu tun“. Ich konnte mir das zwar technisch nicht vorstellen, aber die Kletterkünste von Ameisen hatte ich oft bewundert, da konnte ein kleiner Schmetterling keine große Herausforderung für sie sein!

Sie klärte mich auf (über die Fortpflanzung der Ameisenbläulinge). Also zunächst einmal: Sie sind bei uns in der Eifel sehr selten, man findet sie an typischen Wiesenknopfstandorten. Von Mitte Juni bis Mitte August sieht man die Schmetterlinge an den Blüten des Riesen-Wiesenknopfes saugen.

Die Paarung

Die Paarung

Die Weibchen legen ihre Eier einzeln an die noch nicht aufgeblühten Knospen der Futterpflanzen. Die Raupen fressen die Blütenköpfe von innen auf, sie fressen aber auch noch an den geöffneten Blüten und den Samenanlagen. Nach einiger Zeit lassen sie sich fallen und warten, bis ihre Wirtsameisen (Rote Gartenameisen) sie in deren Bau tragen. Dort fressen sie die Ameisenlarven und überlassen den Ameisen im Gegenzug ein zuckerhaltiges Sekret. Die Raupen sind in der Lage, den Nestgeruch der Ameisen zu imitieren. Einmal im Ameisennest untergebracht, werden sie von den Ameisen wie die eigene Brut gepflegt, obwohl sie sich bis zur Verpuppung räuberisch von deren Eiern und Larven ernähren. Sie überwintern im Ameisenbau und verpuppen sich dort im Frühjahr.

Nach dem Schlüpfen aus der Puppe muss der Schmetterling sofort das Ameisennest verlassen, da jetzt die Tarnung nicht mehr funktioniert und der Schmetterling nun selbst als Beute betrachtet wird.

Ich finde, das ist eine faszinierende Geschichte! Und sie bestätigt eine alte Lebensweisheit: „Keine Chance ist ohne Risiko!“

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Dauner Maare: Mit dem Eifelverein auf Eifelsteig und Lieserpfad

Eifelverein: Junge und Junggebliebene

Eifelverein: Junge und Junggebliebene

Mehrmals im Jahr führen wir Wandergruppen des Eifelvereins Rheinbach dorthin, wo die Eifel am schönsten ist (P.S. Sie ist überall schön!). Letzten Sonntag waren wir wieder einmal in der Vulkaneifel, an den Dauner Maaren. Unsere Wanderung können wir allen ans Herz legen, die nicht dabei sein konnten.

Die Rundtour startet in Schalkenmehren, verläuft – von einer zusätzlichen Schleife um das Schalkenmehrener Maar abgesehen – auf Abschnitten des Eifelsteigs und des Lieserpfades und berührt dabei 3 Maare: das Schalkenmehrener Maar, das Weinfelder Maar und das Gemündener Maar. Sie bietet auf 17 km, was die Vulkaneifel ausmacht: die Maare als Zeugnisse des Vulkanismus, das Wasser der Lieser und dazu herrliche Rundblicke über die umliegende Landschaft.

Informationen zu dieser Wanderung finden Sie im EifelPfadFinder, unseren Fotobericht in Facebook.

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Erkensruhr: Über den Schöpfungspfad auf die Dreiborner Hochfläche

Auf dem Schöpfungspfad

Auf dem Schöpfungspfad

Dieser Weg schafft Abstand vom Alltag, er regt auf 14 km (264 m Aufstieg) an zu innerer Einkehr und Selbstbesinnung. Er führt über naturnahe, teilweise felsige Pfade, philosophische und biblische Texte auf dem Schöpfungspfad regen an zur Besinnung, die Stille und Abgeschiedenheit auf der Dreiborner Hochfläche und die Einsamkeit in den Tälern von Viehbach, Wüstebach und Erkensruhr weisen den Weg zu sich selbst.

Wegeverlauf: Sportplatz Finkenauel – Kapelle Sankt Hubertus – Erkensruhr Alte Post – Waldkapelle – Schöpfungspfad – Fledermaushöhle – Matthiasweg (HWW 6 des Eifelvereins) – Dreiborner Hochfläche – Viehbachtal – Wüstebachtal – Erkensruhrtal – Sportplatz Finkenauel

Informationen zu dieser Tour mit GPS-Track zum Herunterladen gibt es im EifelPfadFinder, unseren Fotobericht in Facebook.

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Durch das Tal der Kleinen Kyll zum Meerfelder Maar

Kleine Kyll, Germanenbrücke

Kleine Kyll, Germanenbrücke

Das Tal der Kleinen Kyll, die Wolfsschlucht, das Gipfelkreuz auf dem Mosenberg, der Windsborn-Kratersee und das Meerfelder Maar: Auf dieser Runde (16 km, 230 m Aufstieg) folgt ein Ereignis auf das andere. Unser Weg führt von der Heidsmühle bei Manderscheid durch das Tal der Kleinen Kyll, wechselt an der Germanenbrücke auf das andere Ufer und steigt durch Wolfsschlucht und Horngraben hinauf zum Gipfelkreuz auf dem Mosenberg, umrundet den Windsborn-Kratersee und erreicht über Bettenfeld Meerfeld und sein Maar.

Informationen zu dieser Tour mit GPS-Track zum Herunterladen gibt es im EifelPfadFinder, unseren Fotobericht in Facebook.

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Vogesen: Sentier des Roches (Felsenpfad) – Hohneck

Der gesicherte Bergsteig Sentier des Roches

Der gesicherte Bergsteig Sentier des Roches

Der gesicherte Bergsteig Sentier des Roches (Felsenpfad) zwischen Col de la Schlucht und Frankenthal gilt als einer der anspruchsvollsten (und gefährlichsten) Gebirgspfade der Vogesen. Der alpine Steig ist rund 3 km lang; sein nördliches Ende liegt am Col de la Schlucht auf einer Höhe von 1139 Metern, das südliche Ende am Krappenfels auf einer Höhe von 980 Metern. Ein Wegweiser am Col gibt als Wanderzeit zum Krappenfels 1 Stunde 35 Minuten an. Der Steig passiert steile Felspassagen, auf einer Seite dicht an der Wand, auf der anderen schroff abfallend; an kritischen Stellen ist er mit Drahtseilen, Eisengeländern, Leitern und Stegen gesichert, an einer Stelle ist er direkt durch den Fels geschlagen. Es bieten sich vom Weg aus spektakuläre Ausblicke ins Münstertal, zum Col de la Schlucht, zum Hohneck sowie an klaren Tagen bis zu den Schweizer Alpen.

Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind beim Begehen Voraussetzung. Nach Regenfällen und im späten Herbst, wenn Laub den Steig bedeckt, sollte er nicht begangen werden. Wir fanden einen Stock hilfreich (die freie Hand braucht man zum Abstützen am Fels).

Die hier vorgestellte Runde (11,2 km; 580 hm) beginnt  mit dem Sentier des Roches, führt vorbei an der Ferme-Auberge Frankenthal hinauf zum Petit Hohneck und weiter zum Hohneck und schließlich über den Vogesen-Hauptkamm entlang der früheren deutsch-französischen Grenze zurück zum Col de la Schlucht.

Wegeverlauf: Col de la Schlucht (Schluchtpass) – Sentier des Roches (GR 531) – Frankenthal – Col du Schaeferthal – Le Petit Hohneck – Hohneck – Col du Falimont – Col de la Schlucht.

Einkehrmöglichkeiten: Col de la Schlucht, Ferme-Auberge Frankenthal, Hohneck

Informationen zu dieser Tour mit GPS-Track zum Herunterladen gibt es im EifelPfadFinder, unseren Fotobericht in Facebook.

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