Ripsdorfer Wacholderwege

Blick auf Alendorf, dahinter den Hämmersberg

Blick auf Alendorf, dahinter den Hämmersberg

„Wo Hänge blühen“, „Wo Bäche schwinden“, Eifelsteig, Felsenweg und Wacholderweg, zahlreiche Strecken- und Rundwanderungen durchziehen Hänge, Wiesen und Täler rund um Ripsdorf und Alendorf. Schon 1953 wurden die Kalktriften der Umgebung unter Naturschutz gestellt. Auf dem kalkigen Untergrund von Griesheuel, Eierberg, Hämmersberg, Kalvarienberg, Büschelsberg und Höneberg entwickeln sich Pflanzen von großer Seltenheit; das Wacholder-Naturschutzgebiet Lampertstal ist das größte Wacholder-Schutzgebiet in Nordrhein-Westfalen.

Die gps-geführte Tour „Zwischen Finger Gottes und Grieheuel: Ripsdorfer Wacholderwege“ von NaturAktivErleben führt über 19 km (380 hm) durch diese Landschaft. Wir betreuen den Rundweg als Wegepaten. Vergangenen Freitag sind wir den Weg gegen den Uhrzeigersinn gegangen, um einmal andere Eindrücke zu sammeln.

Wegeverlauf: Ripsdorf – Griesheuel – Kapelle Alendorf – Büschelsberg – Höneberg – Lampertstal – Burgruine Schloßthal „Finger Gottes“ – Vellerhof – Hüngersdorf – Ripsdorf

Unser Fazit: Hier und da steht auf den naturnahen Wegen hohes Gras, aber alle Wege sind gut begehbar; Liebhabern seltener Pflanzen und an Schmetterlingen Interessierten ist der Weg jetzt besonders zu empfehlen.

Sehen Sie unsere fotografischen Impressionen in Facebook.

Umfassende Informationen zu dieser Wanderung finden Sie bei NaturAktivErleben; zu Ihrer Orientierung dient auch unsere Karte im EifelPfadFinder.

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Flugtag auf dem Calmont Klettersteig

Star des Flugtages: Apollofalter auf dem wärmenden Scefer des Calmont

Star des Flugtages: Apollofalter auf dem wärmenden Scefer des Calmont

Oft schon waren wir auf dem Calmont Klettersteig: Früh im Frühling, im Herbst, auch im Winter; Hangglider haben wir bewundert und oben vom Gipfelkreuz aus einen Regenbogen nach überstandenem Gewittert. Donnerstag waren wir wieder dort, es war Flugtag; nicht die Hangglider waren die Akteure, sondern viele, sehr schöne Schmetterlinge: So sahen wir Apollofalter, Admiral, Perlmutterfalter, Kleinen Fuchs, Scheckenfalter, Gelbling oder Resedaweißling.

Die atemberaubende Wanderung / Klettertour führt von Eller aus dem Moseltal hinauf zum Gipfelkreuz und über den Moselsteig zurück nach Eller. Der Steig bietet immer wieder schöne Ausblicke auf die Mosel, die umliegenden Ortschaften und die Ruine Kloster Stuben.

Schwindelfrei und trittsicher sollte man sein, feste Schuhe sind selbstverständlich. Der Weg ist gut gesichert, kritische Streckenabschnitte sind mit verzinkten Leitern, Handläufen, Zinken und Stufen versehen. Für die 6 km (430 Höhenmeter) sollte man etwa 5 Stunden einplanen.

Informationen zum Wegverlauf mit gpx-Track und Karte zum Herunterladen finden Sie im EifelPfadFinder, unsren Fotobericht in Facebook.

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Wandertipp: Der Vulkanweg – In 11 Etappen von Andernach nach Gerolstein (184 km)

Sommer am Ulmener Maar

Sommer am Ulmener Maar

Der Vulkanweg verbindet in großen Schleifen die östliche mit der zentralen Vulkaneifel: Vom Rhein führt er am Laacher See vorbei, über den Gänsehals mit herrlichen Aussichten zur Genovevahöhle im Hochstein, dann durch Mayen. An neun „Augen der Eifel“ (wassergefüllte Maare) entlang, wie dem Ulmener-, Pulver- und Holzmaar, sowie vier Trockenmaaren, wie Strohner Märchen und Dürres Maar, nach Manderscheid. Durch die Wolfsschlucht über den Mosenberg, am Windsborner Kratersee und Meerfelder Maar vorbei, über den Landesblick zur Bleckhauser Mühle und durch Üdersdorf in das herrliche Liesertal. Über die Winkelbachbrücke aufwärts zum Weinfelder Maar, Mäuseberg mit Dronketurm und vorbei am Gemündener Maar nach Daun. Mit großer Schleife über den Ernstberg mit Martinswand, nach Pelm ins Kylltal, nochmals aufwärts zur Buchenlochhöhle und Munterley und schließlich abwärts nach Gerolstein.

Wegeverlauf: Andernach – Maria Laach – Mayen – Virneburg – Boos – Ulmen – Pulvermaar – Gillenfeld – Holzmaar – Manderscheid – Meerfeld – Üdersdorf – Weinfeldermaar – Gemündener Maar – Daun – Kirchweiler – Gerolstein

Wir stellen einige Glanzpunkte dieses Weges in Facebook vor.

Der „Vulkanweg“ im EifelPfadFinder.

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Raus in die Natur: Orchideen und Schmetterlinge

Kleines Wiesenvögelchen

Kleines Wiesenvögelchen

Wiesen, Felder, Wälder und Moore sind voller Leben: Es lohnt sich, jetzt raus in die Natur zu gehen! Ein buntes Blütenmeer überzieht die Wiesen, Orchideen blühen auf den Kalkmagerrasen, Schmetterlinge flattern durch die Lüfte.

In Facebook zeigen wir unsere Eindrücke der letzten Tage.

Unser Wandertipp: „Wo Hänge blühen und Bäche schwinden“. Informationen zu dieser Tour mit GPS-Track zum Herunterladen gibt es im EifelPfadFinder.

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Ausflugstipp: Das Moor lebt

Gut an die Umgebung angepasst

Gut an die Umgebung angepasst

Ungefähr 2 km außerhalb von Dahlem liegt ein liebevoll renaturiertes Moorgebiet. Ein barrierefreier Bohlensteg führt durch das Gelände; einen Rundweg von 1,5 km finden Sie im EifelPfadFinder; einen Flyer können Sie hier herunterladen.

Das Moor lebt! Unsere Eindrücke von vorgestern finden Sie in Facebook.

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Wanderspaß um Wallenborn und Oberstadtfeld

Der Kaltwasser-Geysir „Wallender Born“ in Wallenborn ist immer einen Ausflug wert!

Der Kaltwasser-Geysir „Wallender Born“ in Wallenborn ist immer einen Ausflug wert!

„Wanderspaß im Gesundland Vulkaneifel“, unter diesem Motto wurden in den letzten Jahren 23 lokale Wanderwege in der Umgebung von Daun entwickelt. Zwei von ihnen sind der „Wallenborner Weg“ (5,2 km, 118 hm) und der „1000 Jähriger Weg“ (14,8 km; 294 hm). Der Kaltwasser-Geysir „Wallender Born“ in Wallenborn ist die Attraktion des einen, die weiten Ausblicke über die Eifelhöhen bei Ober- und Niederstadtfeld machen den Reiz des anderen aus.

Wir haben beide zu einer „Acht“ verbunden (20,3 km; 423 hm). Lassen Sie sich durch unsere Fotoimpressionen in Facebook zu einem Besuch anregen.

Wegeverlauf: Wallenborn am „Brubbel“ – Wallmerbachtal – um Oberstadtfeld – Kleine Kyll – Niederstadtfeld – Wallmerbachtal – Wallenborn am „Brubbel“

Informationen zu dieser Tour mit GPS-Track zum Herunterladen gibt es im EifelPfadFinder.

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Unsere Eifel im späten Frühling: Orchideen und Schmetterlinge

Zart, feingliedrig und bildschön: Der Bläuling

Zart, feingliedrig und bildschön: Der Bläuling

Unser Urlaub in der Fränkischen Schweiz ist vorbei, wir fürchteten schon, wir hätten in der Eifel das meiste verpasst. Gestern waren wir erstmals wieder im Umkreis von Blankenheim auf der Pirsch nach Orchideen und Schmetterlingen, unser Fazit: Auf den Wiesen in der Eifel summt, sirrt und blüht es, das Beste aber kommt noch! Unseren Fotobericht finden Sie in Facebook.

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Heilig-Kreuz-Kapelle Mertloch

1Weithin sichtbar ist die Heilig-Kreuz-Kapelle Mertloch: Sie liegt auf einer Anhöhe unweit der L 82 zwischen Mertloch und Naunheim, ein Kreuzweg mit 14 Stationen führt von Mertloch aus zu dem weiß gestrichenen Saalbau mit Schieferdach und Dachreiter. Ihre Erbauung wird auf das Jahr 1657 datiert.

Die Kapelle ist noch heute Anziehungspunkt vieler Pilger aus dem Umland. Eine Zubringerverbindung zum Eifel-Camino ist von Münstermaifeld über Mertloch und Polch nach Mayen mit dem Symbol der Muschel gekennzeichnet.

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Eifelhöhen & Brohlbachtal – Route Pyrmont (mit Sahnehäubchen)

Start an  der Schwanenkirche, Roes

Start an der Schwanenkirche, Roes

Die (Teil-)Route „Pyrmont“ des Wanderweges Eifelhöhen und Brohlbachtal zeigt zwei Gesichter: Auf der Höhe vom Kapellenhof (oberhalb von Brachtendorf) zur Schwanenkirche und weiter bis Möntenich bietet sie, einem „Balkonweg“ gleich, herrliche Aussichten über die Höhen des Maifeldes. Hier ist sie aufgrund des Bodenbelages (Asphalt) auch für Kinderwagen und Rollstuhlfahrer geeignet. Hinter Möntenich zeigt der Weg sein anderes Gesicht: Auf naturnahen Wegen führt er durch das Mühlental des Brohlbaches vorbei an Einigsmühle, Eberzmühle, Pfaffenhausermühle und Weiermühle.

Jetzt im Frühling während der Raps- und Ginsterblüte ist diese Wanderung besonders zu empfehlen. Wir haben der Route Pyrmont noch ein Sahnehäubchen aufgesetzt: Hinter dem Weilerhof steigen wir hinunter in das Elztal (hin und zurück 1,8 km; 100 hm) zur Pyrmonter Mühle. Dort bietet sich ein spektakulärer Anblick. Im Vordergrund der über Stufen plätschernde Elzbach, rechts im Bild unter einer Bogenbrücke mit Kapellchen die zwei Kaskaden des Elzbach-Wasserfalls, links hinter dem zu einem Teich aufgestauten Bach die Pyrmonter Mühle und im Hintergrund die Burg Pyrmont. Eine Bilderbuchansicht und ein begehrtes Fotomotiv. Diesen Blick sollte man nicht verpassen!

Wegeverlauf: Roes, Schwanenkirche – Weilerhof – Pyrmontermühle – Weilerhof – Möntenich – Brohlbachtal – Einigsmühle – Eberzmühle – Pfaffenhausermühle – Weiermühle – Kapellenhof – Roes, Schwanenkirche

Informationen zu dieser Tour mit GPS-Track zum Herunterladen gibt es im EifelPfadFinder, unseren Fotobericht in Facebook.

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Zeugnisse des Vulkanismus und des kulturellen Erbes der Eifel um Steffeln

Start unserer Tour in Steffeln; hier die Pfarrkirche St. Michael

Start unserer Tour in Steffeln; hier die Pfarrkirche St. Michael

Zeugnisse des Vulkanismus, archäologische Ausgrabungen einer römischen Villenanlage, dazu Bildstöcke, Feld- und Wegekreuze als Zeugnisse alter Eifeler Kultur: Auf diesem Rundweg (11,5 km, 228 hm) um Steffeln folgt ein bemerkenswertes Ereignis auf das andere. Hervorzuheben: Vulkangarten Steffeln, Steffelner Drees (Mineralquelle), Eichholzmaar, die römische Villenanlage von Duppach-Weiermühle und die Marienkapelle auf Wahlhausen.

Unser Weg folgt auf den ersten sechs Kilometern der Markierung des Georundweg Steffeln zusammen mit dem Felsenweg des Eifelvereins über den Vulkangarten Steffeln, den Steffelner Drees, das Eichholzmaar und die römische Villenanlage von Duppach-Weiermühle. Hinter der Weihermühle wendet er sich nach Norden und führt über Heidberg, Auel und Wahlhausen zurück nach Steffeln.

Informationen zu dieser Tour mit GPS-Track zum Herunterladen gibt es im EifelPfadFinder, unseren Fotobericht in Facebook.

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