Bad Bertrich: Wellness und Wandern

Blick auf Kurfürstliches Schlösschen und Kurgarten

Blick auf Kurfürstliches Schlösschen und Kurgarten

Betritt man den Kurgarten von der Kurfürstenstraße aus und blickt auf das Kurfürstliche Schlösschen, so fühlt man sich in eine andere Zeit versetzt: Vielleicht in das späte 18. oder beginnende 19. Jahrhundert, als der europäische Adel sich hier traf, um sich von den Strapazen des Regierens zu erholen und neue Kraft zu schöpfen.  Heute ist Bad Bertrich eine Wellness-Oase für jedermann.

Der Ort liegt geschützt im Üßbachtal, umgeben von liebevoll gestalteten, gut markierten Wanderwegen für jeden Anspruch. Wir haben einen Weg gewählt, der auf die Höhen zwischen Bad Bertrich und Kennfus führt, über schmale Felspfade, zu schönen Ausblicken über die Vulkaneifel und durch ein wild-ursprüngliches Bachtal; wer mag, kann noch einen kurzen Abstecher zu einem Wasserfall machen: mit 20 m Hauptfall ist der Wasserfall des Klidinger Baches der höchste in der Eifel.

Wir beginnen bei der Tourist-Information in Bad Bertrich, folgen der Markierung des Maare und Thermen Pfades bis zur Falkenlay, gehen von dort auf nicht markiertem Weg an Kennfus vorbei hinunter in das Erdenbachtal und folgen dort dem Eichenblatt. Wer mag, wählt am Klidinger Bach den Abstecher zum Wasserfall. Weiter folgen wir dem Eichenblatt über Hohelay (Bismarckturm) und Hohenzollernturm zurück nach Bad Bertrich.

Am Schwanenteich

Am Schwanenteich

Wegeverlauf: Bad Bertrich, Tourist Information – Maischquelle / Maischhütte – Steinzeithöhlen unterhalb der Falkenlay – Falkenlay – Erdenbachtal – Klidinger Bachtal – Schießlay – Hohelay – Hohenzollernturm – Schwanenteich – Tourist Information

Informationen mit zoomfähiger Karte und gpx-Track zum Herunterladen findet man im EifelPfadFinder, unseren Fotobericht in Facebook.

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Alendorf – Wo Blumen blühen und Falter flattern

Bläulinge

Bläulinge

Dieser Wanderweg zählt zu unseren absoluten Favoriten in der Eifel. Zu allen Jahreszeiten sind wir dort, früh am Morgen und spät am Abend, immer wieder bezaubern uns die Wacholderhänge, die Kiefernwälder und die Blütenpracht: Mal ist es ein Sonnenaufgang am Kalvarienberg im Dezember, mal sind es mit Raureif bedeckte Bäume früh im Jahr, die Blütenpracht im Frühling, schließlich das zarte Grün des frühen Sommers und die Goldfärbung im Herbst. Ein Wanderparadies.

Jetzt haben es uns farbenprächtige Schmetterlinge – wie Bläulinge und Widderchen – angetan.

Unter dem Titel „Wo Hänge blühen“ wurden rund um Alendorf drei Wanderrouten mit einer Orchidee auf weißem Grund markiert. Durch Naturschutzgebiete mit Kalktriften und –mulden führen sie wie auf einem Balkon um den Ort, das Wandergebiet immer im Blick.

Wir haben die kurze Variante von gut 8 km gewählt. Sie führt vom Wanderparkplatz an der Kapelle St. Agatha über einen Abschnitt des Eifelsteigs auf den Griesheuel zu, über Eierberg und Hammersberg hinunter in das Lampertstal und schließlich auf den Kalvarienberg und zum Startpunkt zurück.

Wegeverlauf: Wanderparkplatz an der Kapelle St. Agatha – Eifelsteig in Richtung Griesheuel – Eierberg – Frömmelsbach – Hammersberg – Wammesbachtal – Bachschwinde – Lampertstal – Kalvarienberg – Wanderparkplatz

Informationen mit zoomfähiger Karte und gpx-Track zum Herunterladen findet man im EifelPfadFinder, unseren Fotobericht in Facebook.

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Maare der Vulkaneifel – Pure Erfrischung

Blick auf Schalkenmehren

Blick auf Schalkenmehren

Man muss gar nicht reinspringen, um sich abzukühlen, der bloße Blick auf das Wasser reicht schon. Wir haben uns bei 34 Grad an Holzmaar, Schalkenmehrener Maar und Weinfelder Maar abgekühlt.

Versuchen Sie es doch auch einmal mit unseren Fotos in Facebook.

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Wandertipp: Der Hocheifelweg – In 5 Etappen von Nürburg nach Kronenburg (61,5 km)

Die Nürburg im Nebel

Die Nürburg im Nebel

Im Herzen der Eifel – zwischen Ahrgebirge im Norden und Vulkaneifel im Süden – liegt die Hocheifel, sie gibt dem Hocheifelweg (HWW 14) seinen Namen. Hier, nahe der Nürburg und dem Nürburgring, beginnt dieser Hauptwanderweg, er führt weiter nach Westen in das Obere Kylltal bis Kronenburg.

 

Wegeverlauf: Nürburg – Bodenbach – Niederehe – Hillesheim – Lissendorf – Kronenburg (14,5 km)

Wir stellen einige Glanzpunkte dieses Weges in Facebook vor.

Der „Hocheifelweg“ im EifelPfadFinder.

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Der Kalltalweg [25] bei Zerkall

Im Kalltal

Im Kalltal

Von der Mündung der Kall in die Rur bei Zerkall führt diese gemütliche Tour auf einer Seite in das Tal der Kall bis Zweifallshammer (ehemaliges Hüttenwerk) und auf der anderen Seite wieder zurück. Der Weg (10,6 km; 156 hm) verläuft wechselnd nahe am Bach wie auch auf halber Höhe am Hang, weitgehend auf breiten Wegen. Er stellt somit keine besonderen technischen Anforderungen.

Streckenverlauf: Zerkall, Infopunkt – Zerkall – Papierfabrik Zerkall – Zweifallshammer – Zerkall, Infopunkt.

Der Weg wurde durch den Heimat- und Verkehrsverein Burgberg im Hürtgenwald mit dem Zeichen [25] markiert.

Einkehrmöglichkeit: Gut Kallerbend.

Informationen zum Der Kalltalweg [25] finden Sie im EifelPfadFinder, unseren Fotobericht in Facebook.

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Unser Blutmond

Ort der Handlung die Jodokuskapelle

Ort der Handlung die Jodokuskapelle

Ein Jahrhundertereignis war für den 27. Juli angekündigt: Für mehr als eine Stunde würde der Mond in den Erdschatten tauchen und blutrot leuchten – die längste sichtbare totale Mondfinsternis des Jahrhunderts. Beginnen sollte das himmlische Spektakel kurz nach Sonnenuntergang, wenn der Mond auf der gegenüberliegenden Seite am Horizont aufginge.

Wir hatten uns eine spektakuläre Inszenierung ausgedacht: Ort der Handlung die Jodokuskapelle, etwa 1,5 km südlich von Lommersdorf nahe Höhe 451 gelegen. Die Idee: Der Mond würde hinter der Kapelle aufgehen und wir würden den blutroten Ball zwischen Kapelle und den sie umgebenden Bäumen fotografieren.

Fazit: Die Idee war grundsätzlich gut, die Blickrichtung stimmte, unsere Ausrüstung auch. Aber: Ein Dunstschleier hatte sich dicht über den Horizont gelegt, der verdeckte zunächst das zarte Rot des aufgehenden Mondes. Später, als er gut zu erkennen war, hatte er unser Bühnenbild bereits verlassen.

Dennoch: Wir erlebten, mit vielen anderen, ein für dieses Jahrhundert einmaliges Ereignis.

Die Lage der Jodokuskapelle finden Sie auf der Karte zur 1. Etappe des Ahrtalweges im EifelPfadFinder, unseren Fotobericht in Facebook.

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Traumpfädchen Langscheider Wacholderblick

Im Naturschutzgebiet Wabelsberg

Im Naturschutzgebiet Wabelsberg

Gestern berichteten wir über die Rasselbande der „Traumpfädchen“ und stellten Ihnen den „Riedener Seeblick“ vor. Heute möchten wir sie mit einem weiteren dieser Knirpse bekannt machen, dem Traumpfädchen Langscheider Wacholderblick (3,2 km, 61 hm).

Es sind die weiten Ausblicke über die Höhen der Osteifel, die dieses „Pfädchen“ so traumhaft machen, dazu natürlich auch – der Name deutet darauf hin – Wacholder- und Heideflächen und vor allem: Die Heideblüte hat begonnen.

Wegeverlauf (im Uhrzeigersinn): Wabelsberger Wacholderhütte – Naturschutzgebiet Wabelsberg – Aussicht „Vor der Nück“ – Aussicht „Wabelsbergblick“ – Aussicht „Schöneberg“ – Wabelsberger Wacholderhütte

Einkehrmöglichkeit: Wabelsberger Wacholderhütte

Informationen zum Traumpfädchen Langscheider Wacholderblick finden Sie bei den Traumpfaden  und im EifelPfadFinder , unseren Fotobericht in Facebook.

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Traumpfädchen Riedener Seeblick

Waldsee Rieden

Waldsee Rieden

Traumpfädchen sind die kleinen Geschwister der Traumpfade; gerade ein Jahr sind sie alt, niedlich (nur 3 bis 7 km lang) und die ganze Familie hat sie gern: Sie liegen in reizvoller Natur, sind nicht sehr anstrengend, für kleine Pausen gibt es Bänke und Liegen; und idealerweise bieten sie eine Einkehrmöglichkeit. Manche nennen sie „Spazierwanderwege“: Für die Kleinen sind sie die erste Begegnung mit einem Wanderweg, den Großen bieten sie einen schönen Spaziergang.

Zu finden sind sie in der Osteifel, am Rhein und an der Mosel. Noch gibt es sechs Geschwisterchen, die nächsten vier werden am 12. August in Spay am Rhein getauft. Infos zum  Eröffnungsfest für weitere 4 Traumpfädchen in Spay/Rhein.

Wir haben uns gerade das Traumpfädchen Riedener Seeblick (5 km, 157 hm) angesehen.

Wegeverlauf: Waldsee Rieden – Hütte auf dem Perich – Aussicht Udelsheck – Kneippanlage Rieden – Riedener Sauerbrunnen  – Waldsee Rieden

Einkehrmöglichkeit: Hotel-Restaurant Eifler Seehütte

Informationen zum Traumpfädchen Riedener Seeblick finden Sie bei den Traumpfaden und im EifelPfadFinder, unseren Fotobericht in Facebook.

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Der Vulkanpfad bei Ettringen – Ein Traumpfad

Blick von der Ostflanke in den großen Bellerberg-Vulkan. Im Hintergrund Ettringen.

Blick von der Ostflanke in den großen Bellerberg-Vulkan. Im Hintergrund Ettringen.

Der Traumpfad Vulkanpfad wirkt unscheinbar, mit seinen nicht einmal 7 km (234 hm) scheint er recht kurz geraten für eine richtige Wanderung. Das täuscht gewaltig! Wir haben für den Weg 4 Stunden gebraucht, das lag nicht an der Hitze; über 200 Fotos haben wir mit nach Hause gebracht, der Akku der Kamera war leer! Das spricht für sich.

Der Vulkanpfad bietet eine Bildungsreise in die vulkanische Geschichte der Bellerberg-Vulkangruppe. Viele Stationen mit Informationstafeln geben Einblick in den Vulkanismus der Osteifel.

Für Kinder und Jugendliche ist der Vulkanpfad ein wahrer „Abenteuerspielplatz“ mit dem Auf und Ab der schroffen Felsenpfade, mit steilen Wänden ehemaliger Steinbrüche, mit Höhlen, die Menschen im zweiten Weltkrieg als Schutzräume dienten, und mit einem richtigen Ritter, dem Junker Schilling.

Wegeverlauf: Ettringen, Hochsimmerhalle – Ettringer Bellerberg (der schmale Wiesensteig dort ist ein Schmetterlingparadies) – am südlichen Rand des Bellerberg-Vulkans entlang – „Siewe Stuwe“ (Sieben Stuben) – Kottenheimer Büden – Wäenloft Hött – Kottenheimer Winfeld – Junker Schilling – Mineralquelle Hartborn – Ettringen, Hochsimmerhalle

Informationen zum Vulkanpfad finden Sie bei den Traumpfaden und im EifelPfadFinder, unseren Fotobericht in Facebook.

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Schätze der Eifel: Das Quellgebiet der Urft

Der Urftweiher

Der Urftweiher

Das Quellgebiet der Urft liegt westlich von Schmidtheim in einem ausgedehnten Waldgebiet. Ein dichtes Netz kleiner Bäche durchzieht den Wald und vereint sich im Urftweiher. Die Quelle der Urft im Dahlemer Wald (50° 25′ 5″ N, 6° 30′ 12″ O) ist nicht frei zugänglich. Im Anschluss an den Urftweiher ist der Bach erstmals als Flussgewässer sichtbar.

Die Urft fließt weiter durch Schmidtheim, Nettersheim, Kall und Gemünd. In Schleiden-Gemünd nimmt die Urft ihren größten Nebenfluss auf, die Olef. In der Nähe von Rurberg vereinigt sich die Urft mit der Rur in der dort aufgestauten Rurtalsperre.

Von Schloss Schmidtheim aus ist der Urftweiher nach knapp 1,5 km zu erreichen.

Den Weg zum Urftweiher mit GPS-Track zum Herunterladen gibt es im EifelPfadFinder, mehr Fotos in Facebook.

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