Vogesen: Sentier des Roches (Felsenpfad) – Hohneck

Der gesicherte Bergsteig Sentier des Roches

Der gesicherte Bergsteig Sentier des Roches

Der gesicherte Bergsteig Sentier des Roches (Felsenpfad) zwischen Col de la Schlucht und Frankenthal gilt als einer der anspruchsvollsten (und gefährlichsten) Gebirgspfade der Vogesen. Der alpine Steig ist rund 3 km lang; sein nördliches Ende liegt am Col de la Schlucht auf einer Höhe von 1139 Metern, das südliche Ende am Krappenfels auf einer Höhe von 980 Metern. Ein Wegweiser am Col gibt als Wanderzeit zum Krappenfels 1 Stunde 35 Minuten an. Der Steig passiert steile Felspassagen, auf einer Seite dicht an der Wand, auf der anderen schroff abfallend; an kritischen Stellen ist er mit Drahtseilen, Eisengeländern, Leitern und Stegen gesichert, an einer Stelle ist er direkt durch den Fels geschlagen. Es bieten sich vom Weg aus spektakuläre Ausblicke ins Münstertal, zum Col de la Schlucht, zum Hohneck sowie an klaren Tagen bis zu den Schweizer Alpen.

Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind beim Begehen Voraussetzung. Nach Regenfällen und im späten Herbst, wenn Laub den Steig bedeckt, sollte er nicht begangen werden. Wir fanden einen Stock hilfreich (die freie Hand braucht man zum Abstützen am Fels).

Die hier vorgestellte Runde (11,2 km; 580 hm) beginnt  mit dem Sentier des Roches, führt vorbei an der Ferme-Auberge Frankenthal hinauf zum Petit Hohneck und weiter zum Hohneck und schließlich über den Vogesen-Hauptkamm entlang der früheren deutsch-französischen Grenze zurück zum Col de la Schlucht.

Wegeverlauf: Col de la Schlucht (Schluchtpass) – Sentier des Roches (GR 531) – Frankenthal – Col du Schaeferthal – Le Petit Hohneck – Hohneck – Col du Falimont – Col de la Schlucht.

Einkehrmöglichkeiten: Col de la Schlucht, Ferme-Auberge Frankenthal, Hohneck

Informationen zu dieser Tour mit GPS-Track zum Herunterladen gibt es im EifelPfadFinder, unseren Fotobericht in Facebook.

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Klettersteig Rabenlay

Der Steig hat alpinen Charakter

Der Steig hat alpinen Charakter

Die Moselhänge bei Hatzenport sind durchzogen von spektakulären Wanderwegen: Die 21. Etappe des Moselsteigs (Moselkern – Löf) verläuft dort oben, ebenso der Moselhöhenweg des Eifelvereins und der Traumpfad Hatzenporter Laysteig. Sie alle können sich dem Charme der Hänge nicht entziehen, den schmalen Pfaden, den schroffen Felsen und den Blicken auf Tal und Mosel. Der Vierte, der WeinWetterWeg Hatzenport nimmt eine Sonderstellung ein: Er allein führt über den Klettersteig Rabenlay, er misst 12 km und 467 hm. Für diejenigen, die nicht die ganze Runde gehen möchten, stellen wir hier eine verkürzte Version vor.

Unser Vorschlag „Klettersteig Rabenlay“ (3,4 km, 110 hm) steigt aus dem Ort schnell über die St. Johanneskirche und den Klettersteig hinauf zur Rabenlay und folgt von dort den 4 genannten Wegen zurück nach Hatzenport. Im Mittelpunkt dieser kurzen Runde steht der Klettersteig, er hat nur eine Länge von ca. 300 m.

Der Steig hat alpinen Charakter, er ist nur für geübte Wanderer geeignet: Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sind erforderlich! Wir empfehlen, ihn nur bei Trockenheit zu gehen.

Streckenverlauf: Hatzenport – Fährturm – St. Johanneskirche mit Kräutergarten – Kletterpfad Rabenlay – Rabenlay – Winzerhütte – Wetterstation Hatzenport – Hatzenport

Informationen zum Weg mit Karte zum Ausdrucken und GPS-Track zum Herunterladen gibt es im EifelPfadFinder, unseren Fotobericht in Facebook.

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Traumpfad „Nette-Schieferpfad“ (13.06.2019)

Blütenpracht auf dem Traumpfad „Nette-Schieferpfad“

Blütenpracht auf dem Traumpfad „Nette-Schieferpfad“

Wanderwege werden gewöhnlich nach bestimmten Kriterien mit Punkten bewertet; die Kriterien werden gewichtet, das Verfahren kann kompliziert und für Außenstehende kaum nachvollziehbar sein.

Wir bewerten Wanderwege intuitiv und nutzen nur zwei Kennzahlen: „Durchschnittsgeschwindigkeit“ und „Anzahl der Fotos“, die wir vom Weg mitbringen. Je länger wir uns auf dem Weg aufhalten und je mehr Fotos wir mitbringen, desto besser hat uns der Weg gefallen. Auch für den Traumpfad „Nette-Schieferpfad“ vergeben wir keine Punkte, aber wir sagen so viel: Für die 9,2 km brauchten wir 4,5 Stunden, wir schafften also etwa 2 km in der Stunde; gewöhnlich schaffen wir das Doppelte. Wir brachten 280 Fotos nach Hause, gewöhnlich sind es höchstens 100, auch bei deutlich längeren Wegen.

Was schließen wir daraus?

„Nachtigallenweg“ lasen wir auf einem Abschnitt des Weges, „Goldammerweg“ auf einem anderen. Das ist sehr zutreffend. Der Gesang der Vögel begleitete uns auf der gesamten Runde. Sie startet in Trimbs und umrundet das Flüsschen Nette, dabei bietet sie immer wieder reizvolle Blicke von schroffen Felsvorsprüngen in das Nettetal und über Blütenteppiche von Mohn, Kornblumen und Margeriten. Wir waren am letzten Donnerstag dort, sehen Sie hier unsere fotografischen Eindrücke. Wir sind den Weg im Uhrzeigersinn gegangen.

Informationen zum Weg mit Karte zum Ausdrucken und GPS-Track zum Herunterladen gibt es bei den Traumpfaden, unseren Fotobericht in Facebook.

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Zur Bruder-Klaus-Kapelle in Mechernich-Wachendorf

Ein Ort der Stille und inneren Einkehr

Ein Ort der Stille und inneren Einkehr

Der Besuch der Bruder-Klaus-Kapelle des renommierten Schweizer Architekten Peter Zumthor in Mechernich-Wachendorf ist allein schon eine längere Anfahrt wert; bereichern Sie Ihren Besuch mit einer Wanderung. Wir empfehlen diese Runde, die weitgehend der neuen Eifel Schleife “Stockertblick und Herkelstein” entspricht.

Den Streckenverlauf mit Karte zum Ausdrucken und GPS-Track zum Herunterladen findet man im EifelPfadFinder, unseren Fotobericht in Facebook.

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Im Hohen Venn – Kühle Bachtäler bei Ternell

Für Kinder an 6 Jahren ein idealer Wanderspaß!

Für Kinder an 6 Jahren ein idealer Wanderspaß!

Das Hohe Venn im Doppelpack: Morgens über Stege in das Moor des Platten Venns, nachmittags über felsige Pfade in kühle Bachtäler bei Ternell. Dieses Programm ist perfekt für heiße Sommertage!

Gestern haben wir Ihnen die Runde durch das Platte Venn vorgestellt, heute nun führen wir Sie in die Täler der Bäche Ternell, Hill und Getz. Öffnen Sie bitte die beigefügten Karten und lassen Sie sich durch die Bilder zu der Wanderung inspirieren.

Die Täler sind eng, die Bäche sind wild, die Pfade sind felsig und von knorrigen Wurzeln durchzogen. Diese Runde (8,1 km; 185 hm) bietet ein sehr naturnahes Wandererlebnis, für Kinder an 6 Jahren ein idealer Wanderspaß!

Unsere Aufnahmen stammen vom 01. Juni 2019.

Hinweis: Hunde sind auf dieser Runde erlaubt.

Informationen zum Weg mit Karte zum Ausdrucken und GPS-Track zum Herunterladen gibt es im EifelPfadFinder, unseren Fotobericht in Facebook.

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Im Platten Venn bei Mützenich

Im Platten Venn

Im Platten Venn

Das Hohe Venn im Doppelpack: Morgens über Stege in das Moor des Platten Venns, nachmittags über felsige Pfade in kühle Bachtäler bei Ternell. Dieses Programm ist perfekt für heiße Sommertage!

Heute stellen wir Ihnen die Runde durch das Platte Venn vor, morgen führen wir Sie in die Täler der Bäche Ternell, Hill und Getz. Öffnen Sie bitte die beigefügten Karten und lassen Sie sich durch die Bilder zu der Wanderung inspirieren.

Das Platte Venn bei Mützenich ist in jeder Jahreszeit eine Reise wert. Jetzt zu Beginn des Sommers reifen Blau-, Preisel- und Rauschbeere, Orchideen blühen, die Blüte des Sonnentaus beginnt, Samenstände des Wollgrases zeichnen weiße Streifen in das Moor, die Heide beginnt langsam sich zu färben.

Unser kleiner Rundweg führt vom Parkplatz Nahtsief über die N67, die Runde verläuft weitgehend über Stege. Unsere Aufnahmen stammen vom 01. Juni 2019.

Hinweis: Hunde sind hier nicht erlaubt.

Informationen zum Weg mit Karte zum Ausdrucken und GPS-Track zum Herunterladen gibt es im EifelPfadFinder, unseren Fotobericht in Facebook.

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Moselsteig – 2. Etappe: Von Palzem nach Nittel

Die Mosel bei Nittel

Die Mosel bei Nittel

Zur Mosel haben wir ein sehr vertrautes Verhältnis: Wir sind an ihrer Seite zu Schule gegangen, haben schon viele ihrer Moselsteig-Etappen erwandert und viele ihrer Seitensprünge kennen wir auch. Allerdings waren wir bislang auf Mittel- und Untermosel fixiert mit den steilen Hängen und dramatischen Blicken in das Moseltal. An der Obermosel haben wir eine andere, reizvolle Seite kennengelernt, die sie uns sehr anziehend macht.

Rollende Hügel prägen das Gesicht dieser Landschaft, ihr fehlt etwas von der Dramatik der Mittel- und Untermosel, aber auch sie ist lieblich und sie bietet etwas für Naturfreunde, was wir so an der Mosel in dieser Fülle noch nicht gefunden haben. Der Muschelkalkboden an ihren Hängen bietet seltenen Pflanzen günstige Lebensbedingungen. Wir haben einige Naturschutzgebiete besucht und waren begeistert vom üppigen Vorkommen seltener Pflanzen: Bocks-Riemenzunge, Hummel-Ragwurz, Diptam, Türkenbund, Gelber Enzian, um nur einige zu nennen. Standorte werden wir aus Respekt vor den wundervollen Pflanzen nicht nennen, sie sind streng geschützt, dürfen weder abgeschnitten noch ausgegraben werden. Kenner aber werden beim Blick auf die Karte und mit etwas Ausdauer bald fündig.

Wegeverlauf: Palzem – St. Michael Kapelle (B419) – Helfanter Mühle – Helfant – Rehlingen – Kölliger Fels – Nittel

Weitere Informationen zur 2. Etappe des Moselsteigs von Palzem nach Nittel finden Sie bei den Gastlandschaften Rheinland-Pfalz, unseren Fotobericht bei Facebook.

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Moselsteig Seitensprung “König-Johann-Runde”, Freudenburg

Pfad vor Kollesleuken

Pfad vor Kollesleuken

Ab Sonntag, 16. Juni 2019 funkelt ein neuer Stern am Himmel der Moselsteig-Seitensprünge. An diesem Tag bittet König Johann der Blinde von Böhmen, Graf von Luxemburg, nach Freudenburg. Er erbaute im 14. Jahrhundert eine Burganlage in dem Ort, ihm zu Ehren erhält der neue Weg nun den Namen “König-Johann-Runde”. Der Weg wird anlässlich der Freudenburger Kirmes am Sonntag, 16. Juni 2019, offiziell eröffnet.

Naturschutzgebiet Eiderberg

Naturschutzgebiet Eiderberg

Der Weg (11,9 km, 318 m) führt von der alten Stadtmauer im historischen Ortskern von Freudenburg über die Burgruine hinunter in die Stille enger Bachtäler, vorbei an massiven Buntsandsteinfelsen und an Mühlen, bietet auf den Höhen schöne Rundblicke und kehrt über das Naturschutzgebiet Eiderberg nach Freudenberg zurück. Der Eiderberg ist ein empfindlicher Lebensraum seltener, streng geschützter Pflanzen, der Boden ist sehr empfindlich. Der Weg wurde direkt über den Berg gelegt. Dies gibt Wanderern die besondere Verantwortung, die vorhandenen Pfade nicht zu verlassen und die seltenen Pflanzen unversehrt zu lassen.

Die Mosellandtouristik hat uns eingeladen, den Moselsteig Seitensprung “König-Johann-Runde” bereits vor seiner offiziellen Einweihung kennenzulernen. Unsere fotografischen Eindrücke finden Sie in Facebook.

Wegeverlauf: Freudenburg, Stadtmauer – Burgruine Freudenburg – Freudenburger Bachtal – Grillhütte Freudenburg – Unterste Stegmühle – Leukbachtal – Ewigbachtal – Kollesleuker Schweiz – Pilzfelsen – Herrenmühle – Felsen vor Kollesleuken – Mühlenplatz Kollesleuken – Maria-Croon-Weg – Naturschutzgebiet Eiderberg – Jüdischer Friedhof – Freudenburg, Stadtmauer

Weitere Informationen zum Moselsteig Seitensprung “König-Johann-Runde” bei den Gastlandschaften Rheinland-Pfalz.

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Moselsteig Seitensprung “Graf Georg Johannes Weg”, Veldenz

Blick vom Pionierfelsen

Blick vom Pionierfelsen

Nun gut, wir müssen gestehen, dass wir keine Ahnung haben, ob Graf Georg Johannes, Spross der Veldenzer Grafen und Namensgeber dieses Weges, jemals gewandert ist. Allerdings, wenn die Tochter König Gustavs I. von Schweden, die er 1563 ehelichte, genauso wanderverrückt war wie meine Ursula, dann blieb ihm gar nichts anderes übrig. Vielleicht ist er auch geritten, oder Lakaien haben ihn getragen. Auf alle Fälle aber war damals der Weg noch nicht so hervorragend gepflegt, „unverlaufbar“ beschildert und mit so vielen Rastplätzen und Ruhebänken ausgestattet. Und der gute Schorsch konnte sich den Track nicht auf sein Smartphone herunterladen!

Der Graf Georg Johannes Weg (14,1 km, 600 hm) startet an der Villa Romana im romantischen Weinort Veldenz. Übrigens: Im Keller des Hauses befinden sich noch große Teile eines gut erhaltenen römischen Bades, es lohnt sich, dort einen Blick hineinzuwerfen. Schon nach wenigen Metern erreichen wir das Hinterbachtal, von dort an verläuft der Weg weitgehend auf engen, felsigen Pfaden und schmalen Waldwegen. Viele Felsvorsprünge bieten immer wieder den Blick auf Tal und Schloss Veldenz. Den Abschluss bildet die Aussicht von der Josephinenhöhe bei einem Glas Wein oder Sekt aus dem Weinverkaufsschrank.

Wegeverlauf: Villa Romana – Runder Hammerfelsen – Langer Hammerfelsen – Gräfin-Anna-Platz – Dachslayfelsen – Aussichtspunkt „Schau ins Land“ – Rastplatz Lorenzmühle – Heidenmauer – Kapelle Thalveldenz – Rittersturz – Pionierfelsen – Josephinenhöhe

Weitere Informationen zum Moselsteig Seitensprung Graf Georg Johannes Weg finden Sie bei den Gastlandschaften Rheinland-Pfalz, unseren Fotobericht bei Facebook.

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Fürstlich wandern an der Obermosel

Der Hochadel hatte geladen zu Wandertagen nach Nittel an die Obermosel. Gastgeber waren (1) König Johann der Blinde von Böhmen, Graf von Luxemburg, (2) Graf Georg Johannes, Spross der Veldenzer Grafen, er heiratete 1563 eine Tochter König Gustavs I. von Schweden und schließlich (3) „Weinkönigin Mosella“.

König Johann bat uns nach Freudenburg. Dort wird am 16. Juni 2019 (an der Freudenburger Kirmes) der Moselsteig Seitensprung “König-Johann-Runde” offiziell eingeweiht. Der König hat für uns den Vorhang schon einmal gehoben, wir durften einen Blick auf den Weg werfen und waren begeistert.

Der Pilzfelsen

Der Pilzfelsen

Die Burganlage Freudenburg, das enge Tal des Ewigbaches und die Kollesleuker Schweiz mit mächtigen Buntsandsteinfelsen sind Glanzlichter dieser Tour. Der eigentliche Höhepunkt aber, im wahrsten Sinne des Wortes, ist das Naturschutzgebiet Eiderberg.

Hier der Blick auf den Pilzfelsen am Ausgang der Kollesleuker Schweiz, unseren Bericht mit vielen Fotos gibt es in Kürze.

Den Wegeverlauf (mit gpx-Track und Karte zum Herunterladen) finden Sie hier.

Graf Georg Johannes ist zwar niederen Ranges, sein Moselsteig Seitensprung „Graf Georg Johannes Weg“ bei Veldenz an der Mittelmosel aber steht der Runde des Königs in nichts nach.

Blick auf Schloss Veldenz

Blick auf Schloss Veldenz

„Runder Hammerfelsen“, „Dachslayfelsen“, „Ritterfelsen“ oder „Rittersturz“, so heißen einige der Felsen auf dem Moselsteig Seitensprung “Graf Georg Johannes Weg”, von denen man immer wieder das Schloss Veldenz im Blick hat. Hier ein erster Blick, unseren Bericht mit vielen Fotos gibt es in Kürze hier.

Den Wegeverlauf (mit gpx-Track und Karte zum Herunterladen) finden Sie hier.

Zu „Weinkönigin Mosella“ haben wir ein sehr vertrautes Verhältnis: Wir sind an ihrer Seite zu Schule gegangen, haben schon viele ihrer Moselsteig-Etappen erwandert und viele ihrer Seitensprünge (pardon!) kennen wir auch. Allerdings waren wir bislang auf Mittel- und Untermosel fixiert mit den steilen Hängen und grandiosen Blicken in das Moseltal. An der Obermosel haben wir eine andere, reizvolle Seite kennengelernt, die sie uns sehr anziehend macht.

Blick auf Nittel mit den Nitteler Felsen im Hintergrund

Blick auf Nittel mit den Nitteler Felsen im Hintergrund

Die 2. Etappe des Moselsteigs brauchte eine ganze Weile, bis sie sich mit uns angefreundet hatte. Sie wollte partout nicht an den Hängen der Mosel bleiben, es zog sie von Palzem aus weg von der Mosel in den Wald. Gern führte sie uns anfänglich über Asphalt und Schotter, dann aber, hinter der Helfantermühle, wurde sie zum Moselsteig, wie wir ihn lieben: Sie schenkte uns weite Blicke über Weinberge hinunter in das Moseltal und auf die andere Seite nach Luxemburg hinein. Hier sehen Sie den Blick auf Nittel mit den Nitteler Felsen im Hintergrund.

Den Wegeverlauf (mit gpx-Track und Karte zum Herunterladen) finden Sie hier.

In den kommenden Tagen werden wir die drei Wanderwege hier vorstellen. Nicht unerwähnt lassen wollen wir, dass die Begegnung mit dem Hochadel durch die Mosellandtouristik in Bernkastel-Kues vermittelt wurde, dafür sagen wir Dank.

Besonders angezogen hat uns an der Obermosel eine ganze Reihe von Naturschutzgebieten. Auf dem Muschelkalkboden der Region gedeiht nicht nur ein vorzüglicher Wein, er ist auch Standort seltener Pflanzen.

Standorte werden wir aus Respekt vor den wundervollen Pflanzen nicht nennen, gern aber zeigen wir einige Beispiele, die wir mit der Kamera eingefangen haben.

Hinweis: Die hier gezeigten Orchideen sind streng geschützt; sie dürfen weder abgeschnitten noch ausgegraben werden.

Die Bocks-Riemenzunge 

Bocks-Riemenzunge

Bocks-Riemenzunge

 

 

 

 

 

 

Die Hummel-Ragwurz

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… und zum vorläufigen Abschluss hier ein Alexis-Bläuling auf Wiesenknopf.

Alexis-Bläuling auf Wiesenknopf

Alexis-Bläuling auf Wiesenknopf

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