Links und rechts der Prüm durch den Naturpark Südeifel

Stausee Bitburg

Stausee Bitburg

Unsere Wanderung (18,4 km; 615 hm) schlägt einen weiten Bogen um den Stausee Bitburg, zunächst vorbei an mächtigen Rotsandsteinfelsen am Seeufer, steigt dann auf zur Einsiedelei und erreicht nach etwa einer Stunde die Aussicht auf Schloss Hamm. Ab Echtershausen begleiten wir die Prüm an ihrem rechten Ufer, hinter Schloss Merkeshausen wechseln wir an das gegenüberliegende Ufer und erreichen mit dem Willibrordusweg nach einer knappen Stunde erneut Echtershausen. Nach einem Aufstieg von 130 hm zum Ringelstein bietet sich ein schöner Rundumblick auf Biersdorf am See und seine Umgebung. Ein schmaler, recht steiler Pfad führt hinunter zum Stausee.

Schloss Hamm

Schloss Hamm

 

Der Streckenverlauf: Stausee Bitburg – Felsenpassage am Stausee – Einsiedelei – Aussicht Schloss Hamm – Wirbelsbachtal – Echtershausen – Schloss Merkeshausen – Willibrordusweg – Stausee Bitburg

 

 

Schloss Merkeshausen

Schloss Merkeshausen

Informationen zu dieser Tour mit GPS-Track zum Herunterladen und Karte zum Ausdrucken gibt es bei Outdooractive, unseren Fotobericht in Facebook.

Veröffentlicht unter Eifel (Süd), Wandertouren | Kommentare deaktiviert

Von den Irreler Wasserfällen über den Felsenweg 6

An den Irreler Wasserfällen

An den Irreler Wasserfällen

Der Felsenweg 6 im NaturWanderPark delux macht seinem Namen alle Ehre: Er passiert zahlreiche, mächtige Felsformationen; mal führt der Pfad an steil aufragenden Felswänden vorbei, mal fallen diese steil ab; mal gibt der Fels nur einen schmalen, kaum schulterbreiten Spalt frei; mal muss man in gebückter Haltung durch eine enge Höhle. Manche Felsengebilde haben einen Namen: Teufelsschlucht, Kuckuckslay, Stubenlay, Schweineställe, Schlösserlay.

Die Teufelsschlucht

Die Teufelsschlucht

Unser Wandervorschlag (20,5 km; 511 hm) hat einen Pfadanteil von fast 13 km. Wir starten am Parkplatz bei den Irreler Wasserfällen, erreichen den Felsenweg 6 nach knapp 2 km und folgen diesem dann im Uhrzeigersinn auf der gesamten Länge. Nach etwa 2 Stunden besteht etwas abseits des Weges die Möglichkeit, im Ernzerhof einzukehren. Wir haben das probiert, Kaffee und Kuchen waren ausgezeichnet.

Aufgrund der Streckenlänge und der Höhenmeter ist der Weg als anstrengend zu klassifizieren, die Felsenpfade machen ihn technisch anspruchsvoll; insgesamt halten wir ihn für „schwer“.

Die Schweineställe

Die Schweineställe

Der Streckenverlauf: Irreler Wasserfälle – Teufelsschlucht – Liborius-Kapelle (mit Blick auf Echternach) – Kuckuckslay – (Abstecher zum Ernzerhof) – Stubenlay – Felsenweiher – Schweineställe – Jegerkreuz – Schlösserlay – Heinzenberg – Keltenhöhle – Irreler Wasserfälle

 

 

Informationen zu dieser Tour mit GPS-Track zum Herunterladen und Karte zum Ausdrucken gibt es bei Outdooractive, unseren Fotobericht bei Facebook.

Veröffentlicht unter Wandertouren | Kommentare deaktiviert

Rheinsteig und Co.: Von Lahnstein nach Braubach

Die Marksburg ist eine der Attraktionen

Die Marksburg ist eine der Attraktionen

„Warum ist es am Rhein so schön?“ … Diese Frage beantwortet sich auf diesen 16 km (460 hm) von allein. Burgen und Kapellen stehen für Rheinromantik: Der Weg beginnt in Oberlahnstein am Schloss Martinsburg, vom Adolf-Kolping-Ufer sieht man auf der anderen Rheinseite Schloss Stolzenfels, nach einer guten halben Stunde erreicht man Burg Lahneck, vom Jakobsweg aus ist auf der gegenüberliegenden Lahnseite die Allerheiligenbergkapelle zu erkennen und schließlich – kurz vor dem Ziel – zeigt sich aus verschiedenen Perspektiven immer wieder die Marksburg.

Andere Perspektive

Andere Perspektive

Die besondere Attraktion des Weges aber ist das Naturschutzgebiet Koppelstein-Helmestal. Auf Halbtrockenrasen über kalkhaltigem Löss gedeihen verschiedene Orchideenarten, die seltene Zippammer brütet in den Weinbergsbrachen, die Westliche Smaragdeidechse hat im NSG Koppelstein-Helmestal ihr nördlichstes Vorkommen am Mittelrhein.

 

Nähere Informationen hierzu findet man im NSG-ALBUM Koppelstein-Helmestal des Landesamtes für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht Rheinland-Pfalz zum Herunterladen.

Wegverlauf: Oberlahnstein: Schloss Martinsburg – Adolf-Kolping-Ufer – Evangelische Kirche Oberlahnstein – Jakobsweg (Zuweg zum Rheinsteig) – Burg Lahneck – Rheinsteig – Lahnstein auf der Höhe – Naturschutzgebiet Koppelstein-Helmestal – Rheinsteig – Braubach

Informationen zu dieser Wanderung (Karte zum Ausdrucken, gps-Track zum Herunterladen, Fotos) gibt es bei Outdooractive, unseren Fotobericht in Facebook.

Veröffentlicht unter Rhein | Kommentare deaktiviert

Auf dem Eifelsteig – 12. Etappe – von Manderscheid nach Himmerod

Die Manderscheider Burgen

Die Manderscheider Burgen

Die 12. Etappe des Eifelsteigs (18,2 km; 416 hm) verbindet herausragende Ikonen der Eifel und ihrer Kulturgeschichte miteinander: Die beiden mittelalterlichen Manderscheider Burgen und das Kloster Himmerod. Ihre Gründungen gehen ungefähr auf die gleiche Zeit zurück: Die Oberburg wurde erstmals zwischen 1141 und 1146 urkundlich erwähnt, die Niederburg 1173. Das Kloster Himmerod wurde 1134 von Bernhard von Clairvaux gegründet.

Abtei Himmerod

Abtei Himmerod

Der Weg folgt über 13 km den Bachläufen von Lieser und Ilgenbach, auf den letzten 5 km führt er über die Höhen bei Großlittgen nach Himmerod. Der schmale Pfad am Hang der Lieser passiert eine Reihe von Schutzhütten, die Aussichtsplattform am Burgberg gibt den Blick frei auf den Lauf der Lieser, auf der Höhe bei Großlittgen blüht der Ginster.

Wegverlauf: Manderscheid – Kurpark – Liesertal – Balduinshütte – Robertskanzel – Weifelsjunk – Biederburg Brücke (Karl-Kaufmann-Brücke) – Burgberg – Liemerbach – Ilgenbach – Abtei Himmerod

Zur Organisation der Wanderung: Zwischen Himmerod und Manderscheid besteht werktags eine Busverbindung (Linien 303 und 300, Umsteigen in Großlittgen). Am Wochenende verkehrt die Linie 300 zwischen Großlittgen und Manderscheid. Mehr Informationen bei www.bahn.de.

Informationen zu dieser Etappe finden Sie auf der Seite des Eifelsteigs, unseren Vorschlag zur Fortsetzung der Wanderung von Himmerod nach Großlittgen (zum Bus Linie 300) bei Outdooractive, unseren Fotobericht vom vergangenen Donnerstag (07.05.2020)  auf Facebook 

 

Veröffentlicht unter Burgen, Schlösser, Kirchen und Architektur, Eifel (Mitte) | Kommentare deaktiviert

Durch das Tal der Kleinen Kyll zum Windsborn Kratersee

Im Tal der Kleinen Kyll

Im Tal der Kleinen Kyll

Das Tal der Kleinen Kyll, die Wolfsschlucht, das Gipfelkreuz auf dem Mosenberg, der Windsborn-Kratersee und das Meerfelder Maar: Auf dieser Runde (ca. 10 km, 230 m Aufstieg) folgt ein Ereignis auf das andere. Unser Weg führt von der Heidsmühle bei Manderscheid durch das Tal der Kleinen Kyll, wechselt an der Germanenbrücke auf das andere Ufer und steigt durch Wolfsschlucht und Horngraben hinauf zum Gipfelkreuz auf dem Mosenberg, umrundet Windsborn-Kratersee und Hinkelsmaar und erreicht nach einer guten halben Stunde den Ausgangspunkt.

Informationen zu dieser Wanderung gibt es bei Outdooractive, unseren Fotobericht bei Facebook.

Veröffentlicht unter Eifel (Süd) | Kommentare deaktiviert

Zur Hannebacher Ley

Die Hannebacher Ley

Die Hannebacher Ley

Diese Wanderung führt abseits großer Besucherströme in die ländliche Stille und Abgeschiedenheit der Östlichen Vulkaneifel. Sie bietet viel Natur und weite Blicke über Hocheifel und Östliche Vulkaneifel; ein dichtes Netz von Wegekreuzen gibt Zeugnis von der Religiosität der Bevölkerung.

Beachtenswerte Wegepunkte: St. Margareta in Blasweiler (13. Jahrhundert); Wegekreuze aus dem 17. und 18. Jahrhundert; die Hannebacher Ley, ein Geheimtipp für Hobbygeologen; die Brohlbachquelle in Hannebach

Wegverlauf: Blasweiler – Dansbachtal – Am Fuchskopf – Hannebacher Ley – Hannebach – Brohlbachquelle – Blasweiler

Informationen zu dieser Wanderung gibt es bei Outdooractive, unseren Fotobericht in Facebook.

Veröffentlicht unter Eifel (Mitte) | Kommentare deaktiviert

Wandern in Zeiten der Pandemie

Blick auf Ruine Olbrück

Blick auf Ruine Olbrück

Die Auflagen der Bundesregierung, Kontakte wo immer möglich zu vermeiden, hatten und haben tiefgreifende Auswirkungen auf alle Lebensbereiche, das schließt das Wandern ein: Die Gebietswandervereine des Deutschen Wanderverbandes haben ihre Veranstaltungen auf unbestimmte Zeit verschoben. Gemeinsame Wanderungen finden nicht statt, der Deutsche Wandertag 2020 ist abgesagt, ebenso die große Jahrestagung des Eifelvereins in Köln, der Tag des Wanderns ist vorerst auf den 18. September verschoben.

Wir haben uns Ende März dazu entschieden, bis auf weiteres keine aktuellen Wanderberichte zu veröffentlichen. Persönlich aber sind wir zunächst „heimatnah“ gewandert, in unserem Stadtwald. Das hat sich schnell als Irrweg herausgestellt, andere Wanderer hatten die gleiche Idee, Begegnungen auf engen Pfaden waren unvermeidbar. Andererseits wollen und können wir auf das Wandern nicht verzichten, solange uns die Pandemie noch begleitet, und das wird wohl bis in das kommende Jahr hineinreichen. Wir haben daher einen anderen Weg gewählt, und daran möchten wir Sie von jetzt an wieder teilhaben lassen. Aufgrund der Lockerungen der Auflagen halten wir das für vertretbar.

Wir wandern gps-geführt, weitgehend auf unmarkierten Wegen, Premiumwege und die bekannten Anziehungspunkte („hotspots“) meiden wir. Das führt uns in den ländlichen, weniger frequentierten Raum. An diesen Wanderungen möchten wir Sie jetzt wieder teilhaben lassen.

Den Blick auf die Ruine Olbrück haben wir auf einer Wanderung bei Engeln genossen. Dazu lassen wir in Kürze von uns hören.

Veröffentlicht unter Wandertouren | Kommentare deaktiviert

Liebe EIFELsüchtige,

19Angesichts der Ausbreitung von COVID-19 und der erfolgten Auflagen der Bundesregierung, Kontakte wo immer möglich zu vermeiden, haben wir uns entschlossen, bis auf weiteres keine aktuellen Wanderberichte zu veröffentlichen.

Erfahrungsgemäß lenken aktuelle Berichte Besucherströme gezielt auf Wanderwege, das führt vermehrt zu Begegnungen; insbesondere auf engen Pfaden ist es gelegentlich nicht möglich, den nötigen Abstand zueinander zu halten.

Gleichwohl denken wir, dass es auch in dieser Situation Körper und Seele gut tut, in die Natur zu gehen und für einige Zeit Abstand zu gewinnen zu den Sorgen dieser Tage.

Hier in unserem Blog www.eifelsuechtig.net bieten wir eine Vielzahl an Wandervorschlägen in der Eifel. Lassen Sie sich, wenn Sie mögen, dadurch anregen. Selbst ein „virtuelle Wanderung“ anhand unserer Fotos mag Ihnen guttun.

Mit besten Grüßen Ihre

Ursula und Hans-Eberhard Peters

Bleiben Sie gesund!

Veröffentlicht unter Allgemeines | Kommentare deaktiviert

Frühling auf dem Moselsteig (Etappe 18) zwischen Beilstein und Cochem

In dieser schweren Krise sind uns allen vielerlei Einschränkungen auferlegt. Verbote, Gebote und Appelle bestimmen unser Leben und machen uns deutlich, vor welcher außergewöhnlichen Belastungsprobe unsere Gesellschaft steht.

Wir alle passen uns der Situation an und meiden, wo immer möglich, gesellschaftlichen Kontakt. In dieser Situation fragt man sich, ob es noch vertretbar ist, sich auf den Weg in die Natur zu machen und zu wandern. Wir haben für uns entschieden, dass das möglich sein muss, solange nicht eine allgemeine Ausgangssperre besteht. Die fortlaufenden Nachrichten zur Pandemie legen sich schwer auf die Seele, die jetzt erblühte Natur wirkt befreiend, die Probleme wirken wie weit entfernt, man fasst wieder neuen Lebensmut. Wir meiden bis auf weiteres persönlichen Kontakt, auf Restaurantbesuche verzichten wir.

Start in Beilstein

Start in Beilstein

Die 18. Etappe des Moselsteigs führt auf der rechten Moselseite von Beilstein nach Cochem; kurz vor Cochem, unterhalb der Brauselay, ist der Pfad durch die Weinberge aufgrund eines Felssturzes gesperrt, die Etappe wird auf den Moselradweg umgeleitet. Für uns Wanderer ist das keine glückliche Lösung. Wir empfehlen eine Umgehung, die vom Apolloweg, kurz vor der Sperrung, über einen Pfad auf die Höhe steigt und über die Brauselay zurück ins Moseltal nach Cochem führt.

Wegeverlauf: Beilstein – Moselkrampen – Bruttig – Kapainer Bach – Eiserner Mast – Valwigerberg – Apolloweg – Brauselay –Cond – Moselufer – Cochem

Informationen zur 18. Etappe des Moselsteigs mit Karte zum Ausdrucken und GPS-Track zum Herunterladen gibt es bei den Gastlandschaften Rheinland-Pfalz, unsere Umgehungsempfehlung im EifelPfadFinder und unseren Fotobericht in Facebook.

Veröffentlicht unter Mosel | Kommentare deaktiviert

Frühlingserwachen auf dem Traumpfad „Nette-Schieferpfad“

Wanderwege werden gewöhnlich nach bestimmten Kriterien mit Punkten bewertet; die Kriterien werden gewichtet, das Verfahren kann kompliziert und für Außenstehende kaum nachvollziehbar sein.

Blick auf Welling

Blick auf Welling

Wir bewerten Wanderwege intuitiv und nutzen nur zwei Kennzahlen: „Durchschnittsgeschwindigkeit“ und „Anzahl der Fotos“, die wir vom Weg mitbringen. Je länger wir uns auf dem Weg aufhalten und je mehr Fotos wir mitbringen, desto besser hat uns der Weg gefallen. Auch für den Traumpfad „Nette-Schieferpfad“ vergeben wir keine Punkte, aber wir sagen so viel: Für die 9,2 km brauchten wir 4,5 Stunden, wir schafften also etwa 2 km in der Stunde; gewöhnlich schaffen wir das Doppelte. Vom „Nette-Schieferpfad“ haben wir schon einmal 260 Fotos mitgebracht. In diesem Jahr waren es bei wechselhaftem Wetter immerhin 150 Fotos. Das unterstreicht unser Urteil über diesen Wanderweg.

Die Küchenschellen blühen

Die Küchenschellen blühen

Wir starten am Ortsrand von Trimbs (Parkplatz L113 / Hauptstraße) und umrunden in weitem Bogen das Flüsschen Nette gegen den Uhrzeigersinn, dabei bieten sich immer wieder reizvolle Blicke von schroffen Felsvorsprüngen in das Nettetal. Nach dem milden Winter hat die Blüte früh begonnen, wir sahen die ersten Küchenschellen, auch Goldstern und Lerchensporn. „Nachtigallenweg“ lasen wir auf einem Abschnitt des Weges, „Goldammerweg“ auf einem anderen. Das ist sehr zutreffend. Der Gesang der Vögel begleitete uns auf der gesamten Runde.

Unsere Fotos (in Facebook) sind vom letzten Montag (09.03.2020).

Informationen zum Weg mit Karte zum Ausdrucken und GPS-Track zum Herunterladen gibt es bei den Traumpfaden, unseren Fotobericht in Facebook.

Veröffentlicht unter Traumpfade | Kommentare deaktiviert