Schönecker Schweiz – Märzbecherzauber und Bärlauchduft

Am Altburger Bach

Am Altburger Bach

Es ist so weit, nach dem milden Winter blühen die Märzbecher früher als in vergangenen Jahren und Bärlauchduft erfüllt schon das Schalkenbachtal: Lassen Sie alles stehen und liegen, nutzen Sie den nächsten Sonnentag, fahren Sie zur Märzbecherblüte in die Schönecker Schweiz. Unser Rundweg „Prümer Land Tour Route 2 – Schönecken und Umgebung“(12 km, 165 hm) führt Sie dorthin.

Welch eine Inszenierung! Ein ergreifendes Frühlingsmärchen. Schroffe, steil aufragende Kalk-Dolomit-Felsen prägen das Bühnenbild, sie geben der Landschaft zu Recht ihren Namen. Ort der Handlung sind 2 Bachtäler, das des Altburger Baches und des Schalkenbaches. Die Hauptdarsteller: Märzbecher und Bärlauch. Zu jedem Märchen gehört natürlich eine Burg! Auch sie bietet die Aufführung. Auf einem Bergrücken über dem Ort liegt die Burgruine Schönecken. Sie ist zurzeit, eingerüstet, dennoch lohnt sich der Besuch.

Wie mit einem weißen Tuch überzogen wirkt der Talboden an manchen Stellen durch das üppige Vorkommen der Märzbecher. Mal sieht man sie an den Berghängen in den Buchenwäldern, immer wieder auch am Bachlauf und auf moosbewachsenen Felsen. Dann wieder vermischt sich das Weiß der Blüten mit dem zarten Grün der Teppiche des Bärlauchs. Die Märzbecherblüte hat gerade begonnen, die Blätter des Bärlauchs sind noch zart und jung.

Die Schönecker Schweiz ist das ganze Jahr hindurch eine Empfehlung, jetzt aber, mit dieser Frühlings-Premiere, ist sie unbedingt eine Reise wert.

Unsere Fotos stammen vom vergangenen Samstag (07. März 2020).

Informationen zu dieser Wanderung gibt es bei Outdooractive, unseren Fotobericht bei Facebook.

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Winter an den Dauner Maaren – Willkommen und Abschied

Das Weinfelder Maar (Blick auf die Weinfelder Kapelle)

Das Weinfelder Maar (Blick auf die Weinfelder Kapelle)

Für wenige Stunden nur zeigte sich der Winter letzten Freitag an den Dauner Maaren von seiner schönen Seite, mit frischem Schnee und Sonnenschein. Dies zu erleben ist eine weite Anfahrt wert. Heute hat die Sonne den Winter schon wieder vertrieben. Für die nächsten Tage aber ist noch einmal Schneefall vorhergesagt. Falls Sie die Gelegenheit haben: Genießen Sie das (hoffentlich) letzte Aufbäumen des Winters in der Vulkaneifel.

Unsere Wanderung (8,7 km, 294 Höhenmeter) umschlingt in Form einer Acht das Schalkenmehrener Maar, das Weinfelder Maar (Totenmaar) und das Gemündener Maar. Sie gehört als Halbtageswanderung zu unseren Favoriten in der Eifel, regelmäßig sind wir dort.

Hier unsere Fotoimpressionen. Vielleicht lassen Sie sich nach dem nächsten Schneefall zu dieser Runde inspirieren.

Streckenverlauf: Schalkenmehren – Maarkreuz – Weinfelder Maar – Weinfelder Kapelle – Gemündener Maar – Waldcafé – Dronketurm – Mäuseberg – Schalkenmehren

Den Streckenverlauf unseres Weges finden Sie im EifelPfadFinder, mehr Fotos in Facebook.

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Siebengebirge: Beethoven-Wanderweg (15,3 km; 629 hm)

Schloss Drachenburg

Schloss Drachenburg

Für den Beethoven-Wanderweg im Siebengebirge müssen Sie viel Zeit mitbringen: Für die Auf- und Abstiege (Petersberg, Stenzelberg, Rosenau, Geisberg, Schallenberg und Drachenfels; die ergeben etwa 630 hm); für viele schöne Ausblicke über das Rheintal und die Höhen des Siebengebirges; für die zahlreichen Fotomotive (Nachtigallental mit Willi-Ostermann-Denkmal, Schloss Drachenburg, Plateau Drachenfels, Burgruine Rosenau, Aufschlüsse am Stenzelberg und Weilberg, Kloster Heisterbach, Petersbergplateau, Steinkreuze am Bittweg; drei Stelen; die das Leben und Wirken Beethovens im Kloster Heisterbach, auf dem Petersberg und auf dem Drachenfels-Plateau beschreiben; und schließlich diverse Einkehrmöglichkeiten (Drachenfels Restaurant und Eventlocation, Waldwirtschaft „Milchhäuschen“, Einkehrhaus „Waidmannsruh“, Klosterstube Heisterbach, Steigenberger Grandhotel Petersberg).

Unser Wegverlauf: Königswinter – Nachtgallental – Schloss Drachenburg – Eselsweg – Drachenfels – Milchhäuschen – Schallenberg – Geisberg – Burgwüstung Rosenau – Einkehrhäuschen – Stenzelberg – Kloster Heisterbach – Falkenberg – Petersberg – Bittweg – Königswinter

Hinweis: Wir sind den Weg im Uhrzeigersinn gegangen, das ist nicht zu empfehlen! Der Weg ist nur in einer Richtung markiert, gegen den Uhrzeigersinn. Entsprechend sollten  Sie Ihre Wanderung planen.

Einen Flyer und gpx-Daten können Sie hier herunterladen.

Informationen zu dieser Wanderung finden Sie bei Outdooractive, unseren Fotobericht bei Facebook.

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KinderKletterSpaß in der Kakushöhle

Der Kakusfelsen (Kartstein)

Der Kakusfelsen (Kartstein)

Dieser Beitrag wendet sich an junge Eltern und junggebliebene Großeltern, die Kinder zum Wandern „verführen“ wollen. Er führt zur Kakushöhle nahe Mechernich, einer der größten offenen Höhlen in der Eifel. Die Kakushöhle besteht aus der „Großen Kirche“ (bis zu 15 m hoch und 30 m breit) und einem Nebenraum, der „Dunklen Kammer“. Die kleine Höhle, die sich 50 m nördlich der großen Höhle befindet, wird auch „Kaltes Loch“ genannt.

Es gibt viel zu entdecken

Es gibt viel zu entdecken

Funde belegen, dass die Kakushöhle bereits von Neandertalern und dann von eiszeitlichen Jetztmenschen aufgesucht wurde. Vor etwa 12.000 Jahren schlugen Rentierjäger an den Höhlen ihre Zelte auf.

In den Höhlen wurden Reste vom Riesenhirsch, Wollnashorn, Steppenbison, Rentier, Wolf, Moschusochse, Höhlenlöwe, Pferd, Braunbär, Höhlenbär, Bieber, Stachelschwein, Murmeltier, Mammut und von der Hyäne entdeckt.

17Der Besuch verspricht für Merle (3) und Jona (5) grenzenlose Abenteuer. Mit Taschenlampen bewaffnet wollen sie in Höhlen, Felsspalten und Ritzen nach Spuren der Fabelwesen suchen.

Wegeverlauf:  Die Runde misst nur 700 m (39 hm). Sie beginnt am Parkplatz beim Café „Zur Kakushöhle“, erreicht bereits nach 100 m den Höhleneingang, führt durch das Höhlensystem auf das Plateau und auf den letzten Metern mit der EifelSchleife „Rund um die Kakushöhle“ zurück zum Café.

Informationen zum Weg mit Karte zum Ausdrucken und GPS-Track zum Herunterladen gibt es bei Outdooractive, unseren Fotobericht bei Facebook.

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Rurtal-Felsenweg von Kallerbend nach Abenden

Burg Nideggen

Burg Nideggen

Buntsandstein prägt das Bild der Landschaft im Rurtal zwischen Zerkall und Abenden. Sein Rot und das Grün der Kiefern hellen selbst graue Tage im Winter auf und tun dem Gemüt gut. Sie stimmen auf dem kommenden Frühling ein. Sicher ein Grund, warum wir gerade im Winter gern im Rurtal wandern.

Eine Tour, die uns besonders gefällt, haben wir bereits zu verschiedenen Jahreszeiten vorgestellt: sie führt vom Gut Kallerbend (bei Zerkall) nach Abenden. Der Weg führt anfangs durch das offene Tal, bald auf schmalem Pfad hinauf zu den Buntsandsteinfelsen mit weiten Ausblicken vom Eugenienstein und von der Kickley, in Nideggen bietet sie die Möglichkeit zu einer Stadtbesichtigung, und schließlich führt sie wiederum vorbei an herrlichen Felsen hinunter nach Abenden.

Man kann sie flexibel gestalten: als Streckentour (dann fährt man mit der Rurtalbahn von Abenden zurück nach Zerkall) oder als Rundtour (dann setzt man sie von Abenden aus an der Rur entlang fort bis zum Gut Kallerbend).

Streckenverlauf: Gut Kallerbend – Rurtal – Eugenienstein – Kickley – Professor-Lennartz-Weg – Abstecher zur Burg und in den Ort – Felsenpassage unterhalb der Burg – Buntsandsteinroute – Abenden

Informationen zu dieser Wanderung finden Sie bei Outdooractive, unseren Fotobericht bei Facebook.

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Märchenhafte Vulkaneifel: 3 Maare und ein Märchen (18,4 km; 165 hm)

Das Holzmaar

Das Holzmaar

Unser Wandervorschlag verbindet Pulvermaar, Trautzberger Maar und Holzmaar sowie das Strohner Märchen. Ein kurzer Abstecher führt in das enge, felsige Tal des Alfbaches („Strohner Schweiz“). Auf den Höhen bei Gillenfeld bietet er weite Blicke über die Vulkaneifel. Auf halber Strecke besteht im Vulkanhaus Strohn (Museum und Café) die Möglichkeit zur Einkehr.

Das Trautzberger Maar

Das Trautzberger Maar

Die Route folgt weitgehend markierten Wanderwegen: Von Gillenfeld bis zum Strohner Märchen dem Maare Pfad (Piktogramm eines Maares), bis in die Strohner Schweiz dem Lavaweg „LA“, nach Strohn am Hang des Steinbruches Wartgesberg dem „Määrchenweg“, bis zum Holzmaar weiter auf dem Lavaweg „LA“ und schließlich erneut auf dem Maare Pfad zurück nach Gillenfeld.

Die "Strohner Schweiz"

Die “Strohner Schweiz”

Streckenverlauf: Gillenfeld Am Markt – St.-Andreas-Kirche – Pulvermaar – Strohner Märchen – Trautzberger Maar – Strohner Schweiz – Hang des Steinbruches Wartgesberg – Strohner Lavabombe – Vulkanhaus – Holzmaar – Gillenfeld

Informationen zu dieser Wanderung finden Sie im EifelPfadFinder, unseren Fotobericht in Facebook.

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Ritterrunde Heimbach – Mariawald (13,5 km; 348 hm)

Burg Hengebach

Burg Hengebach

Diese Erweiterung der bekannten „Klosterrunde“ – wir haben sie nach Burg Hengebach „Ritterrunde“ genannt –  führt von Heimbach aus am Ufer des Staubeckens Heimbach entlang, vorbei am Jugendstil-Wasserkraftwerk (Besichtigung nach Anmeldung), hinauf zur Ferienanlage „Landal Eifeler Tor“, auf halber Höhe auf die Abtei Mariawald zu und über den Bildchesberg (mit Eifel-Blick auf Heimbach und Burg Hennebach) zurück nach Heimbach. Von Mariawald kann man alternativ durch das Welmsbachtal nach Heimbach zurückgehen.

Beachtenswert auf dieser „Ritterrunde“ sind die Burg Hengebach in Heimbach, das Jugendstil-Wasserkraftwerk, die Kriegsgräberstätte Mariawald, die Abtei Mariawald und der Eifel-Blick „Schöne Aussicht“.

Ferpfad

Ferpfad

Besonders reizvoll fanden wir folgende Streckenabschnitte: den Uferpfad entlang des Staubeckens Heimbach, den Wildnistrail auf halber Höhe (man hat schöne Ausblicke über den Rurstausee und auf die Höhen des Rurtales (Buntsandsteinfelsen bei Blens, Burg Nideggen) und den Abstieg vom Bildchesberg nach Heimbach (alternativ: den Pfad durch das Welmsbachtal mit zahlreichen Kreuzwegstationen).

Abtei Mariawald

Abtei Mariawald

Die Route folgt zunächst der Markierung des Krönungsweges (HWW 10 des Eifelvereins) bis hinauf zur Ferienanlage „Landal Eifeler Tor“, folgt dann kurz der Markierung „T5“ und führt weiter auf dem „Wildnistrail“ zur Abtei Mariawald (Piktogramm einer Wildkatze). Der Rückweg über den Bildchesweg auf dem Felsenweg (HWW 4 des Eifelvereins) nach Heimbach (alternativ durch das Welmsbachtal auf dem örtlichen Wanderweg „49“).

Informationen zu dieser Wanderung finden Sie im EifelPfadFinder, unseren Fotobericht in Facebook.

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Spaziergang vom Decke Tönnes zum Michelsberg

Waldkapelle "Decke Tönnes"

Waldkapelle “Decke Tönnes”

An der L234 steht zwischen Bad Münstereifel und Effelsberg eine kleine Wallfahrtskapelle, sie ist dem heiligen Antonius von Ägypten gewidmet; im Volksmund nennt man sie „Decke Tönnes“. Von dort führt unser Spaziergang über 8,7 km (109 hm) zur Wallfahrtskapelle St. Michael auf dem Michelsberg und wieder zurück zum Decke Tönnes. Auf dem Hinweg folgen wir teilweise der (neuen) EifelSpur Münstereifelsteig, auf dem Rückweg dem „Wasserfallweg“ (Hauptwanderweg Nr. 3 des Eifelvereins)

Informationen zum Weg mit Karte zum Ausdrucken und GPS-Track zum Herunterladen gibt es im EifelPfadFinder, unseren Fotobericht in Facebook.

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EifelSchleife Stockertblick und Herkelstein (Stadt Mechernich)

Die Bruder-Klaus-Kapelle

Die Bruder-Klaus-Kapelle

Diese Runde haben wir schon mehrfach als Rundweg „5“ (Mechernich) vorgestellt, sie ist eine Empfehlung für alle Jahreszeiten. Mit 10,9 km und nur geringen Anstiegen (168 Höhenmeter) bietet sie abwechslungsreiche Wanderunterhaltung für etwa 3 Stunden. Während der Orchideenblüte (Mai – Juni) ist sie besonders reizvoll. Jetzt wurde sie als EifelSchleife Stockertblick und Herkelstein „geadelt“ und neu markiert.

Vom Parkplatz der Bruder-Klaus-Kapelle führt der Weg an der Kapelle vorbei zunächst kontinuierlich hinauf zur Anhöhe Herkelstein und bietet dabei schöne Ausblicke über die Eifelhöhen (u.a. auf das Radioteleskop Stockert). Reizvoll ist der Rückweg vorbei an Kiefernwald und Golfplatz Bad Münstereifel in Richtung Wachendorf. Glanzpunkte sind die Bruder-Klaus-Kapelle und das Schloss Wachendorf. Die Kapelle des renommierten Schweizer Architekten Peter Zumthor liegt wenige Meter abseits des markierten Weges; wir empfehlen den Besuch.

Wegeverlauf: Wachendorf, Parkplatz am Sportplatz – Bruder-Klaus-Kapelle – Röttgerhof – Herkelstein – Stockertblick – Golfplatz – Wachendorf, Kapelle St. Petrus – SchloßWachendorf

Informationen zum Weg mit Karte zum Ausdrucken und GPS-Track zum Herunterladen gibt es bei Outdooractive, unseren Fotobericht in Facebook.

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Ein Schmuckstück: Die Feldkapelle der Familie Willems

Die Feldkapelle der Familie Willems

Die Feldkapelle der Familie Willems

Auf den Höhen der Grafschaft, unmittelbar an der Einfahrt zum Werksgelände der Firma HARIBO, steht diese schmucke Feldkapelle. Errichtet wurde sie im Jahre 1856 von der Familie Willems aus Adendorf zur Erinnerung an Tochter Anne Sophiae, die an dieser Stelle verunglückt war.

Nachkommen der Familie sind nicht bekannt, über Jahre wurde die Kapelle von ehrenamtlichen Helfern instandgehalten. Kürzlich hat Hans Guido Riegel, geschäftsführender Gesellschafter von Haribo, die kleine Feldkapelle gekauft; er lässt das Kleinod von Handwerkern aus der Umgebung renovieren und pflegen. Das Schmuckstück soll als kulturelles Erbe unserer Region der Allgemeinheit auch weiterhin zugänglich bleiben.

Die Umgebung bietet sich für Spaziergänge von Bölingen, Ringen oder Beller an, von der Kapelle hat man einen weiten Ausblick über die Voreifel.

Die Lage der Kapelle mit Karte zum Ausdrucken finden Sie bei Outdooractive, weitere Fotos in Facebook.

Hinweis: Auf der Outdooractive-Karte bitte unten rechts die Ansicht „OpenStreetMap“ wählen.

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