Durch das Tal der Kleinen Kyll nach Meerfeld

Im Tal der Kleinen Kyll

Im Tal der Kleinen Kyll

Von der Heidsmühle bei Manderscheid aus führt diese Runde (20 km, knapp 400 Höhenmeter) im Tal der Kleinen Kyll durch Wolfsschlucht und Horngraben hinauf zum Gipfelkreuz auf dem Mosenberg, am Mosenbergkratersee vorbei über Bettenfeld nach Meerfeld, von dort hinauf zum Landesblick und durch das Tal der Kleinen Kyll zurück zum Start.

Informationen zu dieser Tour mit GPS-Track zum Herunterladen gibt es im EifelPfadFinder, unseren Fotobericht in Facebook.

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Zu Russengrab und Süntelbuche bei Blankenheim

Die Wanderung beginnt am Schwanenweiher bei Blankenheim

Die Wanderung beginnt am Schwanenweiher bei Blankenheim

Weite Wiesenflächen, Ausblicke über die Eifelhöhen bis zur Nürburg und zur Hohen Acht, ein reizvoller Talweg und schließlich ein Abschnitt auf dem  Eifelsteig kennzeichnen diese Wanderung. Höhepunkt ist das Naturschutzgebiet Froschberg mit seinem Blütenreichtum, jetzt ein Paradies seltener Schmetterlinge (von den 60 nachgewiesenen Falter-Arten stehen allein 40 in der Roten Liste von NRW).

Markante Wegepunkte auf der Strecke sind die ca. 200 Jahre alte Süntelbuche, die auf einem Hügelgrab am Froschberg steht, und das Hügelgrab „Russengrab“.

Die Wanderung beginnt am Schwanenweiher bei Blankenheim und folgt dem Rhein-Venn-Weg des Eifelvereins und dem Tiergartentunnel-Wanderweg bis zur Süntelbuch, stößt am Ende des NSG Froschberg auf den Wacholderweg „W“, führt vom Schlemmershof aus über einen Hangweg im Nonnenbachtal (Markierung „V“ und „9“ unvollständig) auf Eifelsteig und Felsenweg des Eifelvereins zu und folgt diesen bis Blankenheim.

Den genauen Wegeverlauf mit Karte zum Ausdrucken und GPS-Track zum Herunterladen finden Sie im EifelPfadFinder,  unseren Fotobericht in Facebook.

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Cochem – Unser Traumpfädchen „Hubertushöhe“

Wir starten am Marktplatz in Cochem

Wir starten am Marktplatz in Cochem

Tagestouristen finden gewöhnlich nicht die Gelegenheit, die Schönheit der Umgebung von Cochem zu erkunden. Viele kommen mit dem Bus an, werden auf dem Endertplatz aus dem Bus geschüttet, der Strom der Ankommenden spült sie durch die engen Gassen, vorbei an Billigläden mit Textilien aus Bangladesch und offenen Kneipen, aus denen bierseliger Gesang dröhnt. Die Cochemer Kernstadt hat gerade 2000 Einwohner, man fühlt sich wie in einer mittleren Kleinstadt von zwanzig- oder dreißigtausend Einwohnern. Viele mögen diese Kirmesatmosphäre, deswegen kommen sie, trinken einen Kaffee auf dem Marktplatz und essen ein Eis an der Moselpromenade. Einige nehmen den Shuttlebus zur Reichsburg, von dort genießen sie den Blick auf Stadt und Moseltal. Diese Eindrücke nehmen sie dann mit nach Hause. Von den reizvollen Wanderpfaden, die man vom Marktplatz in wenigen Minuten erreicht, ahnen sie nichts.

Für diejenigen, die etwas mehr sehen möchten, haben wir hier etwas: Eine kleine Rundwanderung von knapp 2 Stunden, die vom Marktplatz aus durch ein angenehm kühles Bachtal auf die Höhe (bei den jetzigen Temperaturen ein angenehmer Aufstieg) und von der Lescher Linde wieder nach Cochem zurückführt. Der Weg bietet enge, teilweise felsige Pfade und schöne Ausblicke in das Moseltal.

Wegeverlauf: Cochem – Märtschelt – Hubertushöhe – Lescher Linde – Drei Kreuze – Pestkapelle St. Rochus – Cochem Marktplatz

Informationen zu unserem Traumpfädchen „Hubertushöhe“ (GPS-Track, Karte) finden Sie im EifelPfadFinder, unseren Fotobericht in Facebook.

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„Wollt Ihr Gämsen sehen, an der Mosel?“

In der Ferne der Hohneck, davor die markanten Felsenhänge

In der Ferne der Hohneck, davor die markanten Felsenhänge

„Wollt Ihr Gämsen sehen, an der Mosel?“ Christel, unsere liebe Freundin aus Schulzeiten, hatte nicht zu viel versprochen. Sie wohnt in Épinal am Oberlauf der Mosel, nicht weit von der Quelle am Col de Bussang in den Vogesen. Épinal ist die Hauptstadt (Präfektur) des französischen Départements Vosges, von dort fährt man nur eine knappe Stunde zu den schönsten Wandergebieten in den Vogesen. Die Wanderung, die sie für uns ausgesucht hatte, führte auf den Hohneck, mit 1363 Metern der dritthöchste Berg der Vogesen. Seine Felshänge übersteigen die für ein Mittelgebirge üblichen Dimensionen.

Wir waren von dem Blütenreichtum in der alpinen Landschaft begeistert, besonders aber: Wir haben Gämsen gesehen, aus nächster Nähe!

Wegeverlauf: Auberge de la Chaume du Firstmiss – Neuer Kastelbergweg – Spitzkoepfe – Col du Wormspel – Hohneck – Col du Wormspel – Auberge de la Chaume du Firstmiss

Informationen zu unserem Weg (GPS-Track, Karte) finden Sie im EifelPfadFinder , unseren Fotobericht in Facebook.

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Der Römerpfad

Hängebrücke im Butzerbachtal

Hängebrücke im Butzerbachtal

Der Römerpfad zwischen Butzweiler und Kordel hat alles, was man sich von einem schönen Wanderweg erhofft: Auf knapp 10 km (380 m Aufstieg) verläuft er abwechslungsreich durch ein wildes Bachtal, über die Höhe mit weiten Ausblicken, vorbei an Felsformationen und kulturhistorischen Höhepunkten. Die Relikte eines römischen Kupferbergwerks und einer Langmauer geben ihm den Namen. Genovevahöhle und Klausenhöhle legen Zeugnis ab von früher menschlicher Besiedlung, vermutlich bereits in der späten Altsteinzeit. Die Geyersley bietet weite Ausblicke in das Tal der Kyll und auf die Burg Ramstein. Die Ruine der Burg Ramstein steht auf einem 182 Meter hohen Buntsandsteinfelsen, die Burg wurde zu Beginn des 14. Jahrhunderts errichtet.

Die Attraktion dieses Premiumweges aber ist das Butzerbachtal mit Hängebrücken und vielen kleinen Wasserfällen. Einkehrmöglichkeit besteht im Hotel Restaurant Burg Ramstein.

Informationen zum Römerpfad (GPS-Track, Karte) finden Sie im EifelPfadFinder, unseren Fotobericht in Facebook.

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Die Wasserspiele des Butzerbaches

Wasserspiele des Butzerbaches

Wasserspiele des Butzerbaches

Von seiner Quelle bei Butzweiler bis zu seiner Mündung nahe der Burg Ramstein unterhalb von Kordel in die Kyll legt der Butzerbach nur gerade 3 km zurück, dabei fällt er 172 m über sieben kleine Wasserfälle. Sein Tal ist eng und wild, der schmale Pfad führt dicht am Wasser entlang, dabei auch über Hängebrücken und Treppen. Durch das Tal führt der Römerpfad, ihn werden wir in Kürze hier vorstellen.

Eindrücke von den „Wasserspielen des Butzerbaches“ finden Sie in Facebook.

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Ripsdorfer Wacholderwege

Blick auf Alendorf, dahinter den Hämmersberg

Blick auf Alendorf, dahinter den Hämmersberg

„Wo Hänge blühen“, „Wo Bäche schwinden“, Eifelsteig, Felsenweg und Wacholderweg, zahlreiche Strecken- und Rundwanderungen durchziehen Hänge, Wiesen und Täler rund um Ripsdorf und Alendorf. Schon 1953 wurden die Kalktriften der Umgebung unter Naturschutz gestellt. Auf dem kalkigen Untergrund von Griesheuel, Eierberg, Hämmersberg, Kalvarienberg, Büschelsberg und Höneberg entwickeln sich Pflanzen von großer Seltenheit; das Wacholder-Naturschutzgebiet Lampertstal ist das größte Wacholder-Schutzgebiet in Nordrhein-Westfalen.

Die gps-geführte Tour „Zwischen Finger Gottes und Grieheuel: Ripsdorfer Wacholderwege“ von NaturAktivErleben führt über 19 km (380 hm) durch diese Landschaft. Wir betreuen den Rundweg als Wegepaten. Vergangenen Freitag sind wir den Weg gegen den Uhrzeigersinn gegangen, um einmal andere Eindrücke zu sammeln.

Wegeverlauf: Ripsdorf – Griesheuel – Kapelle Alendorf – Büschelsberg – Höneberg – Lampertstal – Burgruine Schloßthal „Finger Gottes“ – Vellerhof – Hüngersdorf – Ripsdorf

Unser Fazit: Hier und da steht auf den naturnahen Wegen hohes Gras, aber alle Wege sind gut begehbar; Liebhabern seltener Pflanzen und an Schmetterlingen Interessierten ist der Weg jetzt besonders zu empfehlen.

Sehen Sie unsere fotografischen Impressionen in Facebook.

Umfassende Informationen zu dieser Wanderung finden Sie bei NaturAktivErleben; zu Ihrer Orientierung dient auch unsere Karte im EifelPfadFinder.

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Flugtag auf dem Calmont Klettersteig

Star des Flugtages: Apollofalter auf dem wärmenden Scefer des Calmont

Star des Flugtages: Apollofalter auf dem wärmenden Scefer des Calmont

Oft schon waren wir auf dem Calmont Klettersteig: Früh im Frühling, im Herbst, auch im Winter; Hangglider haben wir bewundert und oben vom Gipfelkreuz aus einen Regenbogen nach überstandenem Gewittert. Donnerstag waren wir wieder dort, es war Flugtag; nicht die Hangglider waren die Akteure, sondern viele, sehr schöne Schmetterlinge: So sahen wir Apollofalter, Admiral, Perlmutterfalter, Kleinen Fuchs, Scheckenfalter, Gelbling oder Resedaweißling.

Die atemberaubende Wanderung / Klettertour führt von Eller aus dem Moseltal hinauf zum Gipfelkreuz und über den Moselsteig zurück nach Eller. Der Steig bietet immer wieder schöne Ausblicke auf die Mosel, die umliegenden Ortschaften und die Ruine Kloster Stuben.

Schwindelfrei und trittsicher sollte man sein, feste Schuhe sind selbstverständlich. Der Weg ist gut gesichert, kritische Streckenabschnitte sind mit verzinkten Leitern, Handläufen, Zinken und Stufen versehen. Für die 6 km (430 Höhenmeter) sollte man etwa 5 Stunden einplanen.

Informationen zum Wegverlauf mit gpx-Track und Karte zum Herunterladen finden Sie im EifelPfadFinder, unsren Fotobericht in Facebook.

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Wandertipp: Der Vulkanweg – In 11 Etappen von Andernach nach Gerolstein (184 km)

Sommer am Ulmener Maar

Sommer am Ulmener Maar

Der Vulkanweg verbindet in großen Schleifen die östliche mit der zentralen Vulkaneifel: Vom Rhein führt er am Laacher See vorbei, über den Gänsehals mit herrlichen Aussichten zur Genovevahöhle im Hochstein, dann durch Mayen. An neun „Augen der Eifel“ (wassergefüllte Maare) entlang, wie dem Ulmener-, Pulver- und Holzmaar, sowie vier Trockenmaaren, wie Strohner Märchen und Dürres Maar, nach Manderscheid. Durch die Wolfsschlucht über den Mosenberg, am Windsborner Kratersee und Meerfelder Maar vorbei, über den Landesblick zur Bleckhauser Mühle und durch Üdersdorf in das herrliche Liesertal. Über die Winkelbachbrücke aufwärts zum Weinfelder Maar, Mäuseberg mit Dronketurm und vorbei am Gemündener Maar nach Daun. Mit großer Schleife über den Ernstberg mit Martinswand, nach Pelm ins Kylltal, nochmals aufwärts zur Buchenlochhöhle und Munterley und schließlich abwärts nach Gerolstein.

Wegeverlauf: Andernach – Maria Laach – Mayen – Virneburg – Boos – Ulmen – Pulvermaar – Gillenfeld – Holzmaar – Manderscheid – Meerfeld – Üdersdorf – Weinfeldermaar – Gemündener Maar – Daun – Kirchweiler – Gerolstein

Wir stellen einige Glanzpunkte dieses Weges in Facebook vor.

Der „Vulkanweg“ im EifelPfadFinder.

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Raus in die Natur: Orchideen und Schmetterlinge

Kleines Wiesenvögelchen

Kleines Wiesenvögelchen

Wiesen, Felder, Wälder und Moore sind voller Leben: Es lohnt sich, jetzt raus in die Natur zu gehen! Ein buntes Blütenmeer überzieht die Wiesen, Orchideen blühen auf den Kalkmagerrasen, Schmetterlinge flattern durch die Lüfte.

In Facebook zeigen wir unsere Eindrücke der letzten Tage.

Unser Wandertipp: „Wo Hänge blühen und Bäche schwinden“. Informationen zu dieser Tour mit GPS-Track zum Herunterladen gibt es im EifelPfadFinder.

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