Preview: Der Ahrtalweg – In 5 Etappen von Blankenheim nach Sinzig (82 km)

Start in Blankenheim

Start in Blankenheim

Der Ahrtalweg führt durch das reizvolle Ahrtal, von der Quelle der Ahr bis zu ihrer Mündung in den Rhein. Von Blankenheim bis Schuld ist er ein Hangweg; von dort begleitet er als Uferweg die Ahr. Der Wanderweg berührt ab Altenahr alle bekannten Weinorte im Weinbaugebiet des Ahrtales.

 

 

AhrtalwegVorübergehend ist der Weg noch mit dem alten Logo markiert, einem schwarzen (A) auf weißem Spiegel. In den kommenden Wochen werden die alten Markierungszeichen ersetzt; Das neue Markierungszeichen unserer Hauptwanderwege: Dreifarbiges „E“ (blau: für Himmel und Wasser; braun: für Erde und Boden; grün für Wiesen und Wälder) auf weißem Spiegel; darüber „EIFELVEREIN“, darunter auf grünem Feld der Name des Weges.

Wir stellen einige Glanzpunkte dieses Weges in Facebook vor.

Der „Ahrtalweg“ im EifelPfadFinder.

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Wandern auf Luthers Spuren – Durch Drachenschlucht und Landgrafenschlucht

Blick auf die Wartburg

Blick auf die Wartburg

Eisenach, welch eine Stadt: Reich an Kultur, reich an Geschichte, ein Ort der Künste. Der Geist Luthers ist überall spürbar in diesen Tagen; Eisenach feiert – wie andere Städte in Thüringen auch – in diesem Jahr 500 Jahre Reformation. Luther und Bach sind hier zur Schule gegangen, auf das gleiche Gymnasium. Die Stadt ist durch sie reich beschenkt.

 

In der Drachenschlucht

In der Drachenschlucht

Aber auch die Natur hat die Stadt üppig beschenkt. Unterhalb der Wartburg, im Mariental, beginnt eine Rundwanderung, die ist eine Reise wert. Zumindest aber sollte man sie sich nicht entgehen lassen, wenn man auf der Fahrt nach Erfurt, Weimar, Leipzig oder Dresden eine längere Pause einlegt. Drei Stunden Natur voller Mystik und Romantik erwarten einen in einer gut 200 Meter langen Klamm. Nur einen Spalt geben die mächtigen, eng beieinander stehenden Felsen frei, gerade ein Mensch passt hindurch. Über Gitterroste oder Knüppeldämme führt der Weg, darunter stürzt der Bach zu Tal. Die Felsen sind Moos besetzt, Millionen Wassertropfen glitzern im Grün, die Drachenschlucht ist eine großartige Entdeckung.

 

Blick auf die Wartburg

Blick auf die Wartburg

Durch die Schlucht führt der Weg steil auf die Höhe zur Hohen Sonne (dort hat man Gelegenheit zur Einkehr) und verläuft dann mit geringem Anstieg hinüber zum Großen Drachenstein und durch die Landgrafenschlucht zurück zum Startpunkt. Auf der Höhe hat man atemberaubende Ausblicke auf die Wartburg und über die Bergkette des Thüringer Waldes.

Informationen zum Wegeverlauf mit gpx-Track und Karte zum Herunterladen finden Sie im EifelPfadFinder, unsere Fotoimpressionen in Facebook.

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Zwischen Engeln und Weibern – Der Tuffsteinweg

Blick in die Bimsgrube Hatzenfeld

Blick in die Bimsgrube Hatzenfeld

An 14 Stationen informiert dieser Weg über den Vulkanismus, seine kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung für die Osteifel und die Kunstfertigkeit, mit der die Steinhauer das Naturmaterial bearbeiten. An einer Reihe von Aufschlüssen und Steinbrüchen kann man Zeugnisse des Vulkanismus in der Natur erleben.

Unser Streckenverlauf: Bahnhof Engeln – Engeler Kopf – Kempenich – Humersberg – Weibern – Riedener Berg – Tuffsteinzentrum – Bahnhof Engeln

Informationen zum Wegeverlauf mit gpx-Track und Karte zum Herunterladen finden Sie bei Outdooractive, unseren Fotobericht in Facebook.

22Anmerkung:

Der Tuffsteinweg ist nur im Uhrzeigersinn auf Sicht markiert (Geo-Route O), an manchen Stellen ist die Markierung unzureichend. Wir empfehlen daher eine Wanderkarte und ein GPS-Gerät. Man findet den Tuffsteinweg auf der Wanderkarte Nr. 10 des Eifelvereins „Das Brohltal“, zu beziehen auf dessen Homepage für 8 € (Mitglieder des Eifelvereins erhalten Sonderkonditionen). Die Karte zeigt Standorte der Aufschlüsse mit Informationstafeln.

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Zeugen des Vulkanismus – Der Lavaweg

Das Trautzberger Maar

Das Trautzberger Maar

Kennen Sie das Trautzberger Maar? Nein? Auf dieser Tour lernen Sie es kennen und dazu eine Reihe anderer Zeugen des Vulkanismus in der Vulkaneifel, wie z.B.: Das Strohner Märchen, die Strohner Schweiz, das Holzmaar und – besonders beeindruckend – etwas abseits des Weges die Lavabombe.

 

Das Holzmaar

Das Holzmaar

Neben den bekannten großen Maaren (Pulvermaar, Schalkenmehrener Maar, Weinfelder Maar und Gemündener Maar) bekommt das Trautzberger Maar wenig Aufmerksamkeit, zu Unrecht, wie wir meinen. Das Trautzberger Maar ist der kleinste Vulkansee der Eifel. Von einer Anhöhe bei Buchholz kann man den Blick auf die kreisrunde Scheibe dieses Maares genießen.

Streckenverlauf: Strohn – Strohner Märchen – Trautzberger Maar – Wartgesberg – Strohner Schweiz – Sprink (dort in der Nähe das Sprinkermaar) – Klosterweiher – Sammetbachtal – Holzmaar – Strohn (dort zum Abschluss am Ortsausgang: Die bekannte Lavabombe).

Wanderkarte Nr. 20 des Eifelvereins „DAUN – Rund um die Maare“

Wanderkarte Nr. 20 des Eifelvereins „DAUN – Rund um die Maare“

Der Lavaweg ist durchgehend gut markiert (weißes „LA“ auf grünem Spiegel). Man findet ihn auf der brandneuen Wanderkarte Nr. 20 des Eifelvereins „DAUN – Rund um die Maare“, zu beziehen auf der Homepage des Eifelvereins für 9 € (Mitglieder des Eifelvereins erhalten Sonderkonditionen).

Informationen zum Wegeverlauf mit gpx-Track und Karte zum Herunterladen finden Sie auch bei Outdooractive, unseren Fotobericht bei Facebook.

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Der Moselhöhenweg – Weggefährte des Moselsteigs auf der Eifelseite

Die Mosel, atemberaubend schön im Frühjahr, Sommer …

Die Mosel, atemberaubend schön im Frühjahr, Sommer …

 

Wegführung: Wasserbilligerbrück –     Koblenz-Güls (221 km)

Die Gesamtstrecke von 221 km ist in elf Tagesetappen aufgeteilt. Die einzelnen Strecken können jedoch variabel geplant werden.

 

 

  1. Etappe: Wasserbilligerbrück – Trier (Pallien) (20,8 km)
  2. Etappe: Trier (Pallien) – Schweich (17,2 km)
  3. Etappe: Schweich – Klüsserath (14,7 km)
  4. Etappe: Klüsserath – Monzel (20,4 km)
  5. Etappe:  Monzel – Ürzig (21,7 km)
  6. Etappe: Ürzig – Alf (23,1 km)
  7. Etappe: Alf – Cochem (25,0 km)
  8. Etappe: Cochem – Pommern (18,6 km)
  9. Etappe: Pommern – Ringelsteiner Mühle (15,6 km)
  10. Etappe: Ringelsteiner Mühle – Gondorf (23,3 km)
  11.  Etappe: Gondorf – Koblenz-Güls (20,6 km)

Einheitliches Markierungszeichen ist auf der gesamten Strecke ein schwarzes “M“ auf weißem Spiegel.

… Herbst und Winter.

… Herbst und Winter.

Der Moselhöhenweg (Eifelseite) läuft durch die Weinberge und über die Höhen des Moseltals, einer geschichtsträchtigen Landschaft, mit vielen schönen Ausblicken ins Tal und zu den gegenüberliegenden Höhen des Hunsrücks. Auf seinem Weg werden die meisten Flussschlingen ausgelaufen.

Der >Moselsteig<, der 13-mal die Moselseite wechselt, stellt die Verbindungen von den Weinbauorten im Tal der Mosel zum >Moselhöhenweg<  her. Auf sieben Streckenabschnitten führt der Moselsteig über den >Moselhöhenweg<.

Informationen zum Wegeverlauf mit gpx-Track und Karte zum Herunterladen finden Sie im EifelPfadFinder, Impressionen vom Moselsteig in Facebook.

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Der Calmont Klettersteig – Eine TorTour?

Bei dieser Tour hebt jeder ab!

Bei dieser Tour hebt jeder ab!

Nein, eine Tortur ist der Calmont Klettersteig nicht, vielmehr eine atemberaubende Wanderung / Klettertour von Eller aus dem Moseltal hinauf zum Gipfelkreuz und über den Moselsteig zurück nach Eller. Der Steig bietet immer wieder schöne Ausblicke auf die Mosel, die umliegenden Ortschaften und die Ruine Kloster Stuben.

Schwindelfrei und trittsicher sollte man sein, feste Schuhe sind selbstverständlich. Der Weg ist gut gesichert, kritische Streckenabschnitte sind mit verzinkten Leitern, Handläufen, Zinken und Stufen versehen. Für die 6 km (430 Höhenmeter) sollte man etwa 5 Stunden einplanen.

Informationen zum Wegeverlauf mit gpx-Track und Karte zum Herunterladen finden Sie im EifelPfadFinder, unseren Fotobericht in Facebook.

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Durch Liesertal und Kleine Kyll nach Meerfeld

Streckenverlauf: Manderscheid – Liesertal – Tal der Kleinen Kyll – Horngraben – Windsborn Krater – Bettenfeld – Landesblick – Meerfeld

Die Manderscheider Burgen

Die Manderscheider Burgen

Attraktionen des Weges: Die Manderscheider Burgen; schmale Felsenpfade am Hang des Liesertales; Hütten, wie Schwalbennester an den Hang geklebt; die Wolfsschlucht; der Windsborn-Krater; das alte Bettenfeld mit Winkeln wie aus vergangener Zeit; der Landesblick oberhalb von Meerfeld.

Diese Streckenwanderung (17 km, 450 Höhenmeter)  startet an der Bushaltestelle Kreisverkehr/Dauner Straße in Manderscheid, folgt dem Eifelsteig in das Liesertal, dreht nach gut einer Stunde auf die Kleine Kyll zu, führt mit dem Vulkanweg des Eifelvereins durch die Wolfsschlucht und den Horngraben hinauf zum Windsborn Krater, weiter nach Bettenfeld und schließlich über den Landesblick nach Meerfeld.

Gipfelkreuz über dem Windsborn Krater

Gipfelkreuz über dem Windsborn Krater

Organisation: Wir empfehlen, mit dem PKW nach Meerfeld zu fahren und von dort den Bus Linie 523 nach Manderscheid zu nehmen. Der Haltestellenfahrplan. Am Wochenende fährt der Bus als Anruf Linientaxi.

Den Wegeverlauf mit GPS-Track zum Herunterladen und Karte zum Ausdrucken finden Sie im EifelPfadFinder, unseren Fotobericht in Facebook.

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Preview: Der Wald-Wasser-Wildnis-Weg – In 4 Etappen von Langerwehe nach Gemünd (56 km)

Blick auf den Obersee (Vorsperre der Rurtalsperre)

Blick auf den Obersee (Vorsperre der Rurtalsperre)

Der Wald-Wasser-Wildnis-Weg führt durch viel Wald an zahlreichen Bächen und etlichen Talsperren entlang. Er verbindet das Braunkohle-Tagebau-Gebiet Inden (nördlich der Bahnlinie Aachen – Köln) durch den Hürtgenwald führend mit dem Nationalpark Eifel. Am Südhang des Kermeter-Hochwaldes und östlich der Dreiborner Hochfläche gelegen, ist das Ziel der Kneipp-Kurort Gemünd, mit einem der Tore zum Nationalpark Eifel, inmitten des Deutsch-Belgischen Naturparks >Hohes Venn – Eifel<.

Wir stellen einige Glanzpunkte dieses Weges in Facebook vor. Der „Wald-Wasser-Wildnis-Weg“ im EifelPfadFinder.

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Traumhaft wandern durch das Schmetterlingsparadies Lampertstal

Das breite Wiesental des Lampertsbaches

Das breite Wiesental des Lampertsbaches

Das breite Wiesental des Lampertsbaches ist ein Paradies vieler Arten farbenprächtiger Schmetterlinge. Unser Weg (10 km, 150 Höhenmeter) führt fast 4 km durch das Tal, er bietet ausgiebig Gelegenheit, Falter zu beobachten.

Das Lampertstal ist allerdings nicht die einzige Attraktion dieses Weges. Besonders reizvoll ist der Abschnitt aus dem Tal hinauf auf den Höneberg und dann hinüber zum Büschelsberg. Er führt durch lichten Kiefernwald und Wacholdergebiet. Noch blühen vereinzelt Orchideen.

Am Rand des Büschelsberges bietet ein Panoramablick Sicht hinüber zur Nürburg und zur Hohen Acht.

Wir empfehlen, diesen Höhepunkt an das Ende der Runde zu stellen, somit also gegen den Uhrzeigersinn zu gehen. Den Wegeverlauf mit GPS-Track zum Herunterladen und Karte zum Ausdrucken finden Sie im EifelPfadFinder, unsere Eindrücke vom 05. Juli in Facebook.

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Wanderung zum Apollofalter

Apollofalter (Parnassius apollo)

Apollofalter (Parnassius apollo)

Der Apollofalter war ursprünglich in der Südhälfte Deutschlands in vielen Mittelgebirgen und den Alpen verbreitet. Aktuell bestehen nur noch wenige Vorkommen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Bayern. In Rheinland-Pfalz kommt der „Mosel-Apollo“ an der unteren Mosel zwischen dem Großraum Cochem und Koblenz vor. Das aktuelle Verbreitungsgebiet erstreckt sich auf den Bereich zwischen Bremm/Calmond und den Hängen bei Winningen. Aus diesem Grund musste der Apollo in der „Roten Liste Schmetterlinge von Rheinland-Pfalz“ als vom Aussterben bedrohte Art eingestuft werden.

Der Apollofalter fliegt von Ende Mai bis Mitte Juli, man sieht ihn u.a. auf dem Apolloweg zwischen Cochem-Cond und Valwig. Falls Sie die Suche nach diesem seltenen, wunderschönen Ritterfalter mit einer Wanderung verbinden wollen, haben wir einen Wandertipp für Sie: „Dem Apollofalter auf der Spur“.

Unsere Fotos (alle Fotos von Ursula) stammen vom vergangenen Montag, Sie finden sie in Facebook.

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