Vianden – Grenzenloses Wandervergnügen

Burg Vianden

Burg Vianden

Die Nat’Our Route 5 – Vianden-Falkenstein (12,3 km, 402 hm) bietet mit Felsensteigen und Uferpfaden grenzenloses Wandervergnügen, im wahrsten Sinne des Wortes. Eine Hälfte des Weges führt rechts der Our von Vianden aus durch luxemburgisches Gebiet, die andere Hälfte auf der deutschen Seite zurück.

Streckenverlauf:
Wanderparkplatz am Friedhof, Vianden – Burg Vianden – Bergstation der Seilbahn – Bildchenkapelle – Our Stausee – Bivels – Burgruine Falkenstein – Felskamm am Lätschesberg – Our Unterbecken – Parkplatz

Informationen zur Nat’Our Route 5 – Vianden-Falkenstein finden Sie im EifelPfadFinder, unseren Fotobericht in Facebook.

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Mullerthal – Felsen, Bäche und ein Wasserfall

Schießentümpel

Schießentümpel

Alles, was wandern im Deutsch-Luxemburgischen Naturpark reizvoll macht, bietet dieser Rundweg (13 km, 270 hm): Die Bachtäler der Schwarzen Ernz, des Hardbaches und des Consdorfer Baches; Felsenlabyrinthe (Eulenburg, Goldfralay, Goldkaul, Rittergang, Dewepetz, Kohlscheuer, Pärdskapp, Schelmenlay und Rammelay); und als besondere Attraktion die drei Cascaden des Schießentümpels.

Felsenlabyrinth der Eulenburg

Felsenlabyrinth der Eulenburg

Die Runde startet in Mullerthal an der Heringer Mühle (Restaurant), folgt zunächst der Route 3 durch das Tal der Schwarzen Ernz vorbei am Schießentümpel), steigt dort mit der Mullerthal Route 2 leicht an und folgt dieser durch das Consdorfer Bachtal und später durch das Hardbachtal. Der örtliche Rundweg C2 führt nach Consdorf und erreicht hinter dem Ort mit dem C6 durch das Consdorfer Bachtal wieder das Mullerthal.

Informationen zu unserer Runde „Mullerthal – Felsen, Bäche, Wasserfall“ finden Sie im EifelPfadFinder,  unseren Fotobericht in Facebook.

Den Flyer zu den 3 Mullertal Routen  können Sie hier herunterladen.

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Stedemer Kapellchen

kleinIMG_1266Das “Stedemer Kapellchen” an der E29 bei Messerich (Eifelkreis Bitburg-Prüm), ein kleiner, hoher Bau über quadratischem Grundriss, wurde nach 1871 von Teilnehmern des deutsch-französischen Krieges als Dank für die glückliche Heimkehr erbaut. Hohe, spitzbogige Blendnischen auf den Längsseiten und eine entsprechende Öffnung auf der Vorderseite charakterisieren die Votivkapelle aus gelbem und rotem Sandstein. Alle vier Außenwände sind übergiebelt, im kreuzgratgewölbten Inneren hat auf einer Altarmensa mit Blendmaßwerk eine Pietà Platz gefunden. In die Rückwand ist der 1688 datierte Schaft eines barocken Wegekreuzes eingebaut.

Beim Ausbau der E 42/B 257 in den 1950er Jahren wurde die Kapelle um wenige Meter von der Straße zurückversetzt.

Quelle: Beiträge zur Geschichte des Bitburger Landes – Sondernummer 8/9 1992 „Die Kirchen und Kapellen des Bitburger Landes“, S. 68

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Teuflische Acht – Wiedersehen im Winter

Herbst

Herbst

Tief im Süden der Eifel liegt grenzüberschreitend – links und rechts der Sauer – der Deutsch-Luxemburgische Naturpark. Dieses Wandergebiet rund um die Orte Echternach und Bollendorf bietet Wanderwege deluxe. Viele sind als Felsenwege konzipiert, sie führen auf schmalen, felsigen Pfaden durch enge, steil abfallende Bachtäler, vorbei an spektakulären Felsformationen. Sie stellen Ansprüche an Kondition, Trittsicherheit und gelegentlich auch Schwindelfreiheit.

Winter

Winter

Eine der Hauptattraktionen ist der Teufelspfad 8 – Die “Teuflische Acht” (6 km, 230 hm); der Rundweg verbindet die spektakuläre Teufelsschlucht und die Irreler Wasserfälle, die Stromschnellen der Prüm. Wir waren schon häufiger dort, im Frühjahr, Sommer und Herbst; immer nehmen wir neue Eindrücke mit. Heute möchten wir Ihnen Eindrücke vom Herbst 2016 und vom Winter 2018 (vom letzten Wochenende) gegenüberstellen.

Der Herbst betört mit warmen, üppigen Farben, für manchen ist er die beste Wanderzeit. Der Winter ist eisig und grau, auch in seinen Farben; dafür aber gibt er den Blick frei auf Wasser und Felsen, den die Farbenpracht der Blätter im Herbst verstellt.

Sehen Sie die Gegenüberstellung “Die Teuflische Acht im Herbst 2016 und im Winter 2018″ in Facebook.

Informationen zum Wegverlauf mit gpx-Track und Karte zum Herunterladen finden Sie im EifelPfadFinder.

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Erleuchtung – Die Rochuskapelle Holsthum

1Oberhalb von Holsthum (Eifelkreis Bitburg-Prüm) an der L2 in Richtung Wolsfederberg steht auf einer Anhöhe die Rochuskapelle. Ihr Schutzheiliger ist der heilige Rochus von Montpellier, der als Patron der Pestkranken und Haustiere gilt.

 

 

2Im Jahre 1866 drang die Cholera bis in die Gegend um Holsthum vor. Die Bürger des Ortes bauten ihrem Heiligen zu Ehren die Kapelle, der Ort blieb von der Cholera verschont. 1967 restaurierte die Freiwillige Feuerwehr Holsthum und ihre Partnerwehr aus Kruibeke (Belgien) die Kapelle und kümmert sich seitdem um die Pflege.

Zum Gedenken an die Pestzeit findet jedes Jahr an Kirmesmontag eine Prozession zur Rochuskapelle statt.

Quelle: Ortsgemeinde Holsthum; Verbandsgemeinde Irrel

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Mullerthal Trail Route 2 „Am Predigtstuhl“

Start  am "Predigtstuhl"

Start am “Predigtstuhl”

Route 2 des Mullerthal Trails bei Berdorf /Consdorf (Luxemburger Schweiz) führt mehrere Kilometer durch das wildromantische Tal der Schwarzen Ernz. Wir haben, quasi als Dessert nach einer längeren Tour über den Tag, am Nachmittag einen kurzen Abschnitt dieses Weges auf uns wirken lassen. Er startet am „Predigtstuhl“ und verspricht gleichwohl Gottes Segen für den weiteren Weg. Den hat man auch nötig, bedenkt man, dass in dem vor einem liegenden Felsenlabyrinth die „Totenkammer“, die „Hölle“ oder die „Räuberhöhle“ warten.

Aber so schlimm kommt es nicht, ganz im Gegenteil: Der Weg ist himmlisch.

Informationen zu diesem Abschnitt der Mullerthal Trail Route 2 „Am Predigtstuhl“ finden Sie im EifelPfadFinder, unseren Fotobericht in Facebook.

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Wandern im Deutsch-Luxemburgischen Naturpark – ganz großes Wandertheater!

Burg Vianden, hoch über der Our

Burg Vianden, hoch über der Our

Gewandert sind wir im Deutsch-Luxemburgischen Naturpark schon des Öfteren, diese Neuinszenierung am letzten Wochenende aber war für uns ganz großes Wandertheater: Die Bühne bildet die Fluss- und Felsenlandschaft des Naturparks Südeifel, des Naturparks Our und der Region Müllerthal (Luxemburger Schweiz). Das Bühnenbild wurde entworfen von wuchtigen, in Jahrtausenden durch Erosion geformten Felsmassiven, die dann und wann nur schulterbreite Spalten für den Wanderweg frei geben, durch die Flüsse Sauer, Our und Kyll, und durch die Städte Echternach und Vianden. Hauptdarsteller waren die Teufelsschlucht im Naturpark Südeifel, der Schießentümpel im Müllerthal, die Irreler Wasserfälle (Stromschnellen) im Unterlauf der Prüm und die Burg Vianden hoch über der Our.

In den kommenden Tagen werden wir dieses Wandergebiet vorstellen.

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WeinWetterWeg / Hatzenport

Eine Tour zum Abheben

Eine Tour zum Abheben

Der WeinWetterWeg (12 km, 470 hm) ist eine „Tour zum Abheben“. Er bietet 3 Kletterpfade (Kletterpfad Rabenlay, Kletterpfad Dolling und Kletterpfad Burg Bischofstein), von einem „Balkonweg“ am Hang der Mosel aus immer wieder schöne Blicke über die Terrassenlandschaft der Mosel, den Abstieg durch das wild-romantische Krebsbachtal und an dessen Ende den Blick auf Burg Bischofstein.

Streckenverlauf: Hatzenport – Fährturm – St. Johanneskirche mit Kräutergarten – Kletterpfad Rabenlay – Rabenlay – Winzerhütte – Wetterstation Hatzenport – Kletterpfad Dolling – Absprungplatz der Gleitflieger am Küppchen – Lasserg – Krebsbachtal – Burg Bischofstein – Kletterpfad Burg Bischofstein – Rückweg nach Hatzenport.

Die Runde erfordert wegen der 3 Kletterpfade Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.

Informationen zum WeinWetterWeg finden Sie im EifelPfadFinder, unseren Fotobericht in Facebook.

Ein informatives Faltblatt zum Herunterladen gibt es hier.

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Frauenkron – Wintertraum im Quellgebiet der Kyll

Wintertraum im Quellgebiet der Kyll

Wintertraum im Quellgebiet der Kyll

Minus 13,5 Grad, 20 cm Schneedecke, dazu strahlend blauer Himmel, unser Wintertraum hat sich erfüllt, im Quellgebiet der Kyll zwischen Frauenkron und Udenbreth. Unser Rundweg (knapp 13 km, 150 hm) steigt von Frauenkron durch das Lewertbachtal nach Udenbreth leicht bergan, deshalb haben wir Frauenkron als Startpunkt gewählt. Vor Udenbreth führt uns der Matthiasweg des Eifelvereins durch das Wilsamtal und das Kylltal zum Ausgangspunkt zurück.

In der wärmeren Jahreszeit ist das Quellgebiet der Kyll Lebensraum für Wasseramsel, Eisvogel, Gebirgsstelze und Schwarzstorch, zahlreiche Informationstafeln weisen darauf hin. Jetzt aber liegt eine dichte Schneedecke über Bächen und Auen, nur die Fährten im Schnee deuten auf reiches Wildvorkommen hin.

Informationen zu diesem Wintertraum finden Sie im EifelPfadFinder, unseren Fotobericht in Facebook.

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Lutzerath – Erlebnisweg Achterhöhe

Spektakulär: Eifelblick Achterhöhe

Spektakulär: Eifelblick Achterhöhe

Der „Eifelblick Achterhöhe“ ist spektakulär, er ist zweifellos der Star dieser kurzen Runde von gerade 5 km (120 hm) über die Lutzerather Höhe hinunter in das Straßbachtal und an den Hang des Üßbachtales. Sieben Mal kann man von der Aussichtsplattform die Windungen des Üßbachs im Tal erkennen, daher der Name „Siebenbachblick“. In der Ferne erkennt man den Römerberg über dem Pulvermaar, den Wartesberg bei Strohn oder die Vulcano Infoplattform auf der Steineberger Ley. Bei klarer Sicht reicht der Blick im Süden bis zu den Höhen des Hunsrücks, im Norden bis zur Hohen Acht. Die Aussichtsplattform wurde 2012 fertiggestellt.

Ausführliche Informationen zum Erlebnisweg Achterhöhe finden Sie im EifelPfadFinder, unseren Fotobericht in Facebook.

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