Preview: Der Felsenweg – In 13 Etappen von Kreuzau nach Trier (224 km)

Nebel über dem Rurtal

Nebel über dem Rurtal

Der Felsenweg ist nach den Buntsandsteinfelsen der Rureifel, den Dolomitfelsen im Gerolsteiner Land und den Vulkanfelsen der Südeifel benannt.

Dieser Hauptwanderweg (HWW) verbindet das Rurtal mit dem Moseltal und führt dabei über den Kermeter im Nationalpark Eifel ins Oleftal, von dort zur Quelle der Ahr nach Blankenheim, weiter ins Kylltal, durchquert die Gerolsteiner Dolomiten und die Vulkaneifel, setzt seinen Weg entlang der Kyll fort und endet an der Kaiser-Wilhelm-Brücke von Trier.

Das Logo des Felsenweges

Das Logo des Felsenweges

Vorübergehend ist der Weg noch mit dem alten Logo markiert, einem schwarzen Keil auf weißem Spiegel. In den kommenden Wochen werden die alten Markierungszeichen ersetzt; Das neue Markierungszeichen unserer Hauptwanderwege: Dreifarbiges „E“ (blau: für Himmel und Wasser; braun: für Erde und Boden; grün für Wiesen und Wälder) auf weißem Spiegel; darüber „EIFELVEREIN“, darunter auf grünem Feld der Name des Weges. Auf Etappe 1+2 ist das Logo der BuntsandsteinRoute wegweisend !)

 

Wir stellen einige Stationen dieses Weges in Facebook vor.

Der „Felsenweg“ im EifelPfadFinder.

Veröffentlicht unter Eifel (Mitte), Eifel (Nord), Eifel (Süd), Eifelverein | Kommentare deaktiviert

Wald und Wasser: Wilder Kermeter

Blick von der Hirschley auf die Rurtalsperre Schwammenauel

Blick von der Hirschley auf die Rurtalsperre Schwammenauel

Viel Wald und Wasser hat unser Weg (15 km, 300 Höhenmeter) zu bieten. Der Wald ist gerade an diesen heißen Tagen angenehm kühl, dem Wasser begegnet man an der Urfttalsperre, dem Obersee und der Rurtalsperre Schwammenauel. Zwischendurch lässt der Wald den Blick frei auf das Wasser, die Komposition Wald, Wasser und Felsen wirkt dann spektakulär.

Der Weg startet am Parkplatz Kermeter, führt am Hang des Höhenbachtales hinunter auf die Urfttalsperre zu, erreicht die Urftstaumauer, verläuft am Ufer des Obersees bis zum Staudamm Paulushof und steigt dann auf zum Honigberg, zur Hirschley und zurück zum Ausgangspunkt.

Höhepunkt der Wanderung ist der Blick von der Hirschley auf die Rurtalsperre Schwammenauel.

Den genauen Wegeverlauf mit Karte zum Ausdrucken und GPS-Track zum Herunterladen finden Sie im EifelPfadFinder, unseren Fotobericht in Facebook.

Veröffentlicht unter Eifel (Nord), Rureifel, Wandertouren | Kommentare deaktiviert

Ein Drama im Moor (und mehr)

Rundblättriger Sonnentau

Rundblättriger Sonnentau

Fleischfressende Pflanzen? Das scheint so gar nicht zusammenzupassen! Aber es gibt sie, auch in der Eifel. Zu ihnen gehört der Rundblättrige Sonnentau. Wir entdeckten ihn im Hangmoor „Wasserdell“ bei Dahlem und wurden Zeugen eines kleinen Dramas um Leben und Überleben in der Natur. Dieses Drama und was wir noch auf unserer Exkursion zu Naturschutzgebieten in den Landkreisen Daun und Euskirchen gesehen haben, finden Sie in unserem Fotobericht in Facebook.

Veröffentlicht unter Natur, Orchideen, Pflanzen, Schmetterlinge | Kommentare deaktiviert

Zart und anmutig: Das Rote Waldvögelein

Zart und anmutig: Das Rote Waldvögelein

Zart und anmutig: Das Rote Waldvögelein

Jetzt ist die Hauptblütezeit dieser Orchidee, aber sie ist selten, in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz steht sie auf der Roten Liste gefährdeter Arten. Wir kennen in der Eifel wenige Standorte, dort tritt sie nur in einzelnen Exemplaren auf.

Gestern begegneten wir dem Roten Waldvögelein in einem Mischwald mit Buchen und Tannen. Der Waldboden war mit braunen Nadeln und Jungtannen bedeckt. 10 Meter vom Weg entfernt stand eine Kolonie von vielleicht 7 Pflänzchen, 20-30 cm hoch, grazil, bildschön. Die purpurroten Blüten gaben ihnen neben dem blassen Braun und Grün der Umgebung etwas Erhabenes.

Vielleicht hatten Sie noch nicht das Glück, diese Schönheit in der Natur zu sehen. In Facebook finden Sie unsere Eindrücke. Die Aufnahmen stammen aus dem Kreis Euskirchen.

Veröffentlicht unter Orchideen | Kommentare deaktiviert

Wacholderträume bei Mirbach

Die Erlöserkirche Mirbach („Eifeldom“)

Die Erlöserkirche Mirbach („Eifeldom“)

Auf naturnahen Wegen führt dieser Wandertipp (knapp 14 km, 200 Höhenmeter) von Natur Aktiv Erleben zu Wacholderschutzgebieten und Hängen mit üppiger Blütenpracht bei Mirbach. Wacholder und Kiefern prägen die Landschaft, Orchideen, Mohn und Margeriten blühen, Admiral, Kleiner Fuchs und viele andere Schmetterlingsarten finden jetzt reichlich Nahrung.

Wacholderträume

Wacholderträume

Wie auf eine Perlenkette aufgezogen reihen sich Naturschutzgebiete (NSG) und Fauna-Flora-Habitat-Gebiete (FFH) Obere Kyll und Kalkmulden der Nordeifel aneinander. Der Streckenverlauf: Mirbach – Winterberg – Baumberg – Schäferberg – Hammersberg – Kronenberg – Kauligenberg – Eusberg – Mirbach.

Umfassende Informationen zu diesem Wandertipp gibt es auf der Seite von Natur Aktiv Erleben.

Unsere Eindrücke vom letzten Samstag (10. Juni 2017) finden Sie EifelPfadFinder, dort gibt es auch eine Karte zum Herunterladen: Mehr Fotos wie immer in Facebook.

Veröffentlicht unter Eifel (Nord), Wandertouren | Kommentare deaktiviert

Von Ripsdorf zu „Düwelssteen“ und „Düwelskall“

Düwelssteen

Düwelssteen

Im Ripsdorfer Wald, vielleicht eine halbe Stunde vom Waldcafé Maus entfernt, steht im Wald eine flache Felswand aus rotem Sandstein, der „Düwelssteen“ (ND) und wenige Meter davon entfernt der „Düwelskall“ (Teufelshöhle). In den Stein eingemeißelt ist die 3. Strophe des bekannten Liedes „Abschied“ von Joseph von Eichendorff; das Lied beginnt mit den Zeilen „O Täler weit, o Höhen, / O schöner, grüner Wald, / Du meiner Lust und Wehen / Andächtger Aufenthalt!“ Der „Düwelssteen“ wird daher auch v. Eichendorff-Felsen genannt.

„Düwelssteen“ und „Düwelskall“ sind das Ziel dieser Wanderung.

Düwelskall

Düwelskall

Wegeverlauf: Ripsdorf (37) – Alendorf Ehrenfriedhof – Griesheuel – Waldorf – Ahrmühle – Pilgerweg -”Wo Wälder rauschen ” – Café Maus – Wacholderweg – Ripsdorf

Den genauen Wegeverlauf mit Karte zum Ausdrucken und GPS-Track zum Herunterladen finden Sie im EifelPfadFinder, unseren Fotobericht in Facebook.

Veröffentlicht unter Eifel (Mitte), Wandertouren | Kommentare deaktiviert

Naturgarten Kaiserstuhl

Mammutbäume aus Kalifornien

Mammutbäume aus Kalifornien

Puristen (Hardcore-Eifelfans) mögen uns verzeihen: Es stimmt, der Kaiserstuhl liegt nicht in der Eifel, dennoch möchten wir Ihnen diesen kleinen Garten Eden hier kurz vorstellen.

„Naturgarten Kaiserstuhl“, mit diesem Slogan wird für die Region geworben, wir finden ihn sehr zutreffend. Der Kaiserstuhl wird von einem angenehm mediterranen Klima verwöhnt, das zieht Flora und Fauna an, die man auf den Höhen der Eifel kaum findet. Lößboden ist die Grundlage für üppige Vegetation, der dortige Wein hat viele Liebhaber, Orchideenfreunde finden seltene Exemplare und Vogelfreunde sehen mit etwas Glück Bienenfresser und Wiedehopf.

Naturgarten

Naturgarten

Für kurze Wanderungen können wir Ihnen das Liliental empfehlen, eine Parklandschaft mit exotischen Bäumen und Orchideen.

Wir haben die letzte Woche am Kaiserstuhl verbracht und von Ihringen aus die Umgebung erkundet. Unsere Eindrücke finden Sie in Facebook, unseren Wandervorschlag im EifelPfadFinder.

Veröffentlicht unter Landschaften, Wandertouren | Kommentare deaktiviert

Mit Antonius zum Mürmes

Die Farben des Frühlings bei Ellscheid

Die Farben des Frühlings bei Ellscheid

Der Antoniusweg um Ellscheid in der Vulkaneifel trägt den Namen der Pfarrkirche und des Schutzpatrons des Ortes: Der heilige Antonius (auch: „Antonius der Große“) war ein christlicher ägyptischer Mönch, Asket und Einsiedler; man nennt ihn auch „Vater der Mönche“. Wir begegnen ihm gleich zu Beginn der Wanderung als Bronzefigur und Schweinehirt in Ellscheid. Er wird uns in unseren Gedanken auf dem Weg begleiten.

Blick auf das Naturschutzgebiet Mürmes

Blick auf das Naturschutzgebiet Mürmes

Der Antoniusweg berührt das Naturschutzgebiet Mürmes nur, wir folgen daher kurz hinter dem Michelshof dem Mürmesrundwanderweg und umrunden mit ihm das Naturschutzgebiet, damit erreicht der Weg gut 15 km (216 Höhenmeter).

Beeindruckt haben uns das Naturschutzgebiet mit seinem Reichtum an Flora und Fauna (dazu gibt es einige Informationspunkte), Zeugnisse des Vulkanismus (z.B. das Ellscheider Trockenmaar und der Aufschluss am Sauberg), besonders aber die Farben des Frühlings mit blühendem Raps, Ginster und den vielen Blumenwiesen.

Blick durch ein „Ellscheider Fenster“ auf das Ellscheider Trockenmaar

Blick durch ein „Ellscheider Fenster“ auf das Ellscheider Trockenmaar

Der Streckenverlauf: Geflügelhof und Landgasthaus Janshen in Ellscheid – Ellscheid – Ellscheider Bachtal – Saxler – Naturschutzgebiet Mürmes – Junkerberg – Ellscheid

Unseren Streckenverlauf finden Sie auch im EifelPfadFinder, unseren Fotobericht in Facebook.

Veröffentlicht unter Eifel (Süd), Wandertouren | Kommentare deaktiviert

Die Eifelbibliothek – eine landeskundliche Einrichtung für die Eifel

Die Genovevaburg; Foto: Stadt Mayen

Die Genovevaburg; Foto: Stadt Mayen

Vergleichsweise lang ist die Geschichte einer kleinen landeskundlichen Fachbibliothek, die in Mayen in der altehrwürdigen Genovevaburg zuhause ist. Auf eine über hundert Jahre andauernde Entwicklung schaut man dort heute zurück.

Die Eifelbibliothek ist aus den einstmals selbstständigen Büchereien des Eifelvereins (1890) und des Mayener Geschichts- & Altertumsvereins (1904) hervorgegangen. Beide Vereine hatten bald nach ihrer Gründung auch den Grundstock zu einer eigenen Sammlung landeskundlicher Literatur gelegt. Als »Sammelstätte für die Forschung« bezeichnete man beim Eifelverein den Aufbau einer eigenen Bücherei. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Burgen, Schlösser, Kirchen und Architektur, Eifelverein | Kommentare deaktiviert

Hohes Venn: Von Ternell in das Kutenhartvenn

Im Kutenhartvenn

Im Kutenhartvenn

Dieser Tour (9,5 km, 131 Höhenmeter) führt vom Haus Ternell in das Kutenhartvenn. Weite und Stille, Wasser und naturbelassene Wege und Stege prägen diesen Weg. Wir sind an einem Tag nach heftigen Regenfällen dort gewandert, dennoch waren selbst die Passagen ohne Stege begehbar.

Der Streckenverlauf: Haus Ternell – Getzbach – Getzbachfurt – Christian-Jansen-Kreuz – Kutenhartvenn – Getzbach – Haus Ternell.

Brücke über den Getzbach

Brücke über den Getzbach

Angeregt zu dieser Wanderung wurden wir durch das Buch von Martina Kasch  „Streifzüge durch das Hohe Venn“. Die „Streifzüge durch das Hohe Venn“ sind im Verlag Meyer & Meyer erschienen (ISBN 9783840375163), es kostet 19,95 €. Die Kindle Edition ist für 15,99 € zu haben. Martina Kasch stellt dort 26 Wanderwege vor, zu jeder Wanderung gibt es den gps-Track.

Unseren Streckenverlauf finden Sie im EifelPfadFinder, unseren Fotobericht in Facebook.

Veröffentlicht unter Belgien, Hohes Venn | Kommentare deaktiviert