Burg Eltz – mystisch, märchenhaft

Burg Eltz – mystisch, märchenhaft

Burg Eltz – mystisch, märchenhaft

Burg Eltz illuminiert ist ein außergewöhnliches Ereignis: Vor 4 Jahren konnte man dieses Spektakel erleben, am letzten Samstag war es wieder einmal soweit (siehe unseren Ausflugstipp „ABEND AUF BURG ELTZ“).

Wir waren dabei. Den ganzen Tag über hatte es immer wieder geregnet, als wir gegen 21:00 Uhr an der Burg ankamen, lag Nebel über dem Elztal. Sehr schlechte Voraussetzungen, wir hatten auf eine erstrahlte Burg Eltz zur Blauen Stunde gehofft.

Aber: Nebel, leichter Regen, sich auflösender Dunst gaben Burg und Tal eine märchenhaft mystische Atmosphäre, die uns in ihren Bann zog.

Wir haben einige Eindrücke für Sie eingefangen, unsere Fotoimpressionen finden Sie in Facebook.

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Orchideen im Stadtwald

Breitblättrige Stendelwurz

Breitblättrige Stendelwurz

„Unkraut“ wird mancher bei ihrem Anblick sagen, denn noch sieht sie unscheinbar aus, nicht schöner als ihre Nachbarn am Wegesrand, die Brennnesseln und andere “Kräuter“. Dabei ist sie eine Orchidee, Breitblättrige Stendelwurz heißt sie.

Die Art ist häufig und fast überall in Deutschland verbreitet. Allerdings tritt sie meist nur in relativ kleinen Populationen auf. Wir haben gestern ein Vorkommen von etwa 20 Pflanzen in unserem Stadtwald entdeckt. Noch sind sie nicht voll aufgeblüht, einzelne Blüten aber sind schon erkennbar.

Heute ein erster Eindruck in Facebook; wir werden die Breitblättrige Stendelwurz in 1 bis 2 Wochen noch einmal zeigen, dann steht sie in voller Blüte.

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Von Kaisersesch durch das Mühlental der Wilden Endert

Im Enderttal: Die Rausch

Im Enderttal: Die Rausch

Seit vielen Jahrzehnten ist der Wanderweg von Cochem nach Ulmen als 1. Etappe des Karolingerweges (Hauptwanderweg (15) des Eifelvereins) Wanderern wohl bekannt. Der Karolingerweg verbindet die Mosel von Cochem aus durch das wildromantische Enderttal mit der zentralen Vulkaneifel, geht über Ulmen nach Daun zum Nerother Kopf, überquert in Mürlenbach das Kylltal und führt durch prächtige Wälder zu der berühmten Abteistadt Prüm. Er ist mit einem schwarzen Winkel auf weißem Grund gekennzeichnet, der Eifelverein markiert ihn ehrenamtlich. Wir haben den Karolingerweg vor zwei Jahren vorgestellt.

Der Zielort: Cochem an der Mosel

Der Zielort: Cochem an der Mosel

Jetzt wurde das Marketing für den Weg von Cochem nach Ulmen durch eine Projektgemeinschaft der umliegenden Verbandsgemeinden professionell auf- und ausgebaut: Die bestehende Beschilderung wurde komplett durch eine zusätzliche Beschilderung nach dem Wanderleitfaden von Rheinland-Pfalz ergänzt. Ein neues (zusätzliches) Logo kennzeichnet den Hauptweg und die Zuwege von den Höhengemeinden ins Enderttal. Ein Werbeflyer stellt die Highlights des Weges heraus. Er enthält alle wichtigen Informationen über den Streckenverlauf mit Kilometer-Angabe, die Mühlen entlang des Endertbaches, ein Höhenprofil sowie Parkplätze, Anbindung an den Öffentlichen Personennahverkehr und die Einstiegsmöglichkeiten in den Weg. Dafür wurden Mittel von rund 45.000 Euro bereitgestellt. Der Eifelverein war daran nicht unmittelbar beteiligt.

Wir sind die Strecke von Kaisersesch aus am letzten Freitag gegangen, zunächst auf dem Zuweg bis in das Enderttal, dann weiter auf dem Hauptweg bis Cochem.

Den Wegeverlauf mit Karte zum Drucken und GPS-Track zum Herunterladen finden Sie im EifelPfadFinder, unsere fotografischen Eindrücke  in Facebook.

 

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Monreal – betörende Türen

Monreal: Schöne Türen

Monreal: Schöne Türen

 

Fachwerk prägt das historische Ortsbild von Monreal. Daneben treten gelegentlich die kleinen Schönheiten des Ortes in den Hintergrund, so auch die schönen, alten Türen.

Wir haben genauer hingesehen. Einige Beispiele zeigen wir in Facebook.

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Traumpfad „Monreal Ritterschlag“

Ruine der Löwenburg

Ruine der Löwenburg

Oft schon haben wir das Hohe Lied auf den Traumpfad Monrealer Ritterschlag gesungen: Er wurde 2011 zu Deutschlands schönstem Wanderweg gekürt, auf 13,8 km (508 m Anstieg) bietet er einen sehr reizvollen Rundweg um den malerischen Ort Monreal.

 

 

Seine Glanzpunkte sind:

  • der historische Ortskern mit urigen Gassen
  • die Fachwerkfassaden
  • die Burgruinen der Philipps- und Löwenburg
  • die Bachtäler der Elz und Thürelz sowie
  • Waldschluchten- und Bergrückenpfade
Blick ins Thürelztal

Blick ins Thürelztal

Das soll genügen, heute wollen wir nur Bilder sprechen lassen.

Alle nötigen Informationen zum Weg mit Karte zum Ausdrucken und GPS-Track zum Herunterladen gibt es im EifelPfadFinder und natürlich bei den Traumpfaden, dazu unseren Fotobericht bei Facebook.

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Märchenhaftes Monreal – traumhaft wandern

Monreal: Am Malerwinkel

Monreal: Am Malerwinkel

Monreal gehört mit zu den reizvollsten Orten der Eifel. Sein Charme: Der historische Ortskern, das liebevoll sanierte Fachwerk, die 2 Burgen (die Löwen- und die Philippsburg), dazu der Elzbach, der durch den Ort der Mosel entgegenfließt. All das nimmt den Besucher sofort gefangen und lässt ihn nicht mehr los. Mehrfach geehrt wurde Monreal beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“, 2004 als Bundessieger.

Man kann den Besuch wunderbar mit einer Wanderung verbinden: Der Traumpfad „Monrealer Ritterschlag“ umkreist Monreal, der Ort ist Mittel- und Höhepunkt des Wanderweges. Er wurde 2011 zu Deutschlands schönstem Wanderweg gekürt.

Wir sind schon oft dort gewesen und kehren immer wieder gern zurück, so auch an diesem Wochenende. Zunächst zeigen wir einige Eindrücke von dem Ortsrundgang in Facebook; unser Beitrag zur Wanderung folgt.

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„Monschau, mon amour“

Monschau: Rotes Haus, Rur und Haller-Ruine

Monschau: Rotes Haus, Rur und Haller-Ruine

Gestern haben wir Ihnen das Venn bei Mützenich vorgestellt. Falls es Ihnen gefallen hat und falls Sie planen, dorthin einen Ausflug zu machen, dann empfehlen wir Ihnen einen Abstecher nach Monschau. Schlendern Sie durch den Ort, lassen Sie den Charme des Städtchens auf sich wirken, erleben Sie einen Tag Urlaub vom Alltag.

 

Wir haben es so gemacht; unsere fotografischen Eindrücke finden Sie in Facebook.

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Im Venn bei Mützenich – Bretter, die die Wanderwelt bedeuten

Bretter, die die Wanderwelt bedeuten

Bretter, die die Wanderwelt bedeuten

Das Venn bei Mützenich ist in jeder Jahreszeit eine Reise wert. Jetzt im Sommer reifen Blau-, Preisel- und Rauschbeere, noch blühen Orchideen, die Blüte des Sonnentaus beginnt, Samenstände des Wollgrases zeichnen weiße Streifen in das Moor, die Heide beginnt langsam sich zu färben.

Unser kleiner Rundweg beschreibt eine „Acht“ um den Parkplatz Nahtsief. Eine Hälfte führt auf Stegen durch das Platte Venn und das Königliche Toorfmoor, die andere durch Brackvenn und Nahtsief. Vom Brackvenn aus kann man die Runde zu Kaiser Karls Bettstatt erweitern.

Tipp: Zwischendurch Einkehr im wenige Kilometer entfernten Brasserie-Restaurant Haus Ternell.

Informationen zum Weg mit Karte zum Ausdrucken und GPS-Track zum Herunterladen gibt es im EifelPfadFinder, unseren Fotobericht in Facebook.

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Wacholderrunde um Ripsdorf

Auf dem Kalvarienberg

Auf dem Kalvarienberg

Diese Runde (13,5 km, 225 hm) führt von Ripsdorf auf dem Eifelsteig an Alendorf vorbei zum Kalvarienberg, hinunter in das Lampertstal und folgt dort den örtlichen Wanderwegen (34) und (35) bis zur K 69. Der Wacholderweg (W) setzt die Runde fort über Höneberg und Büschelsberg zurück nach Ripsdorf. Sie berührt mehrere Einzelflächen mit Kalkmagerrasen und reichen Wacholderbeständen des „Naturschutzgebietes Lampertstal und Alendorfer Kalktriften und mit Fuhrbach und Mackental“. Immer noch blühen einzelne Orchideenarten, das Blütenmeer auf den noch nicht gemähten Wiesen zieht Schmetterlinge an.

Im Lampertstal

Im Lampertstal

Markante Wegepunkte sind die Marienkapelle >zur immerwährenden Hilfe< in Ripsdorf, die Alte Kirche auf dem Friedhof von Alendorf, dort auch der Ehrenfriedhof, die Bachschwinde im Lampertstal sowie die „Eifel-Blicke“auf dem Kalvarienberg und dem Büschelsberg.

Einzelheiten zum Wegeverlauf finden Sie im EifelPfadFinder, mehr Fotos in Facebook.

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„Der Eifelverein ist noch lange nicht am Ende”

Eindrücke vom 116. Deutschen Wandertag in Sebnitz

Die schicksalsschwangeren Worte stammen vom Kommentator auf der Ehrentribüne, an der am 26. Juni 2016 beim Festzug zum 116. Deutschen Wandertag ein schier endloser Lindwurm von Eifelfreunden vorbeizog. Die Geduld des Kommentators, der den nachfolgenden Eggegebirgsverein begrüßen wollte, wurde angesichts der zahlreichen Wanderer aus der Eifel auf eine harte Probe gestellt.

Der Deutsche Wandertag ist für viele Ortsgruppen des Eifelvereins ein Höhepunkt im Jahresprogramm. Unerfreuliche Nachrichten zur politischen Lage ließen viele Wanderfreunde mit gemischten Gefühlen in die Sächsische Schweiz fahren. Leider haben sich unsere Befürchtungen erfüllt, das friedliche Treffen tausender von Wanderfreunden wurde durch eine Handvoll Randalierer massiv gestört, ein Mitwanderer landete nach einem Pfeffersprayeinsatz im Krankenhaus. Das war keine gute Reklame für die Sächsische Schweiz, eine traumhaft schöne Wanderlandschaft und ihre Bewohner.

klein_1580975Doch soll es hier um den Festzug gehen, der immer wieder den Glanzpunkt des Wandertages darstellt. Energisch ergriff die stellvertretende Hauptvorsitzende Annegret Oerder das Vereinsschild und setzte sich mit den Vertretern des Hauptvorstandes an die Spitze. Es schloss sich die Bezirksgruppe Monschau an, die, mit Regina Scholl und Heinz Roder an der Spitze, 43 Wanderer aus den Ortsgruppen Höfen, Konzen, Lammersdorf etc. mobilisiert hatte. Wie in jedem Jahr gut vertreten war die Ortsgruppe Neuerburg mit Willi Hermes und Walter Simon, die nicht nur 23 Mitglieder, sondern in ihrem Bus gleich neun weitere Wanderfreunde aus Mettendorf-Sinspelt (unter Eva Mai und Alwine Stockemer) und zwei aus Prüm mitgebracht hatten. Zehn Wanderfreunde kamen unter Leitung von Rita Klose und Helga Schepers-Dietel aus Brühl, und 17 Eifelvereinsmitglieder aus Köln verbrachten mit Lieselotte Drumm eine Wanderwoche in Dohna. Mit zwölf Wanderern waren Helmut Schaaf und Brigitte Schledorn aus Rheinbach gekommen, 33 aus der Ortsgruppe Sinzig begleiteten Wilfried Arenz und Renate Herzog. 16 Wanderfreunde aus Trier hatten sich mit Erika Dülmer in Meißen einquartiert. Mit zwölf Eifelfreunden kamen Helma und Wilhelm Lau aus Vernich. Harald und Klaus Thiel aus Speicher schlossen mit 15 Begleitern den Tatzelwurm der Eifelfreunde ab. Weiterlesen

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