Narzissen im Tal der Holzwarche

Narzissen im Tal der Holzwarche

Narzissen im Tal der Holzwarche

Nicht weit von der deutsch-belgischen Grenze, zwischen den Ortschaften Rocherath / Krinkelt in Belgien und Udenbreth auf der deutschen Seite fließt die Holzwarche. Im April/Mai sind viele Hektar Wiesenland in dem Bachtal von einem gelben Blütenflor überzogen, die prachtvollen Narzissenwiesen sind eine touristische Attraktion.

Unsere Wanderstrecke von der Enkelberger Mühle durch das Tal bis hinauf zum Weißen Stein und wieder zurück hat knapp 12 km, sie führt an den prachtvollen Narzissenwiesen vorbei.

Den Wegverlauf finden Sie im EifelPfadFinder, unseren Fotobericht in Facebook.

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Maare und Thermen Pfad

“Et jit net jerannt”!

Müßiggang am Ulmener Jungferweiher

Müßiggang am Ulmener Jungferweiher

“Et jit net jerannt”! Welch ein treffendes Motto: Der Maare und Thermen Pfad lädt ein zum „Müßiggang“, denn er ist einer der neuen Muße-Pfade in der Vulkaneifel, allesamt Partnerwege des Eifelsteigs. Er verlangt nach Ruhe, nach entspanntem Wandern, ohne Termine, ohne Zeitdruck. Auf den 35 km (796 hm) vom Ulmener Jungferweiher bis Bad Bertrich bleibt ausreichend Zeit, die Hektik des Alltags hinter sich zu lassen, Stress abzuschütteln, Pflichten für ein paar Tage zu vergessen und sich ganz der Schönheit der Natur hinzugeben: Dem vielstimmigen Gesang der Vögel, dem Duft des jungen Laubes und der Frühlingsblüten, dem Plätschern des Üßbaches. Und sich Zeit zu nehmen für Geschichten und für eine Reise in die Vergangenheit.

^Das Kerbholz - Thema und Symbol des Maare und Thermen Pfades

^Das Kerbholz – Thema und Symbol des Maare und Thermen Pfades

An sieben „Muße-Orten“ lesen wir Geschichten von wilden Gesellen und Halunken und davon, was sie auf dem Kerbholz hatten. Das Kerbholz ist deshalb Thema und Symbol des Maare und Thermen Pfades. Von einem Kreuzritter lesen wir und den Schätzen, die er vom Vierten Kreuzzug mitbrachte; das Feuer erzählt von finsteren Gesellen, die in seinem Schein ihre Untaten schmiedeten; wir erfahren, was es mit der Redewendung „etwas auf dem Kerbholz haben“ auf sich hat; von Müllern hören wir, dass sie als wilde Gesellen verschrien waren und manchen Dörflern unheimlich; von Todesstrafen am Galgen und auf dem Scheiterhaufen wird berichtet und von einer Horde, die den „Meucheldolch und den Feuerbrand schwang“; romantisch dagegen die Erzählung eines noch jungen Baumes davon, was sich unter der Baumkrone seines Großvaters zugetragen hat; und schließlich erfahren wir, wie die Elfengrotte entstanden ist.

Wegverlauf: Ulmener Jungferweiher – Ulmener Maar – Burgruine Ulmen – Üßbachtal – Maismühle – Demerathermühle – Mühlwiese – Wollmerath – Heckenmühle – Lutzerath – Altmühle – Neumühle – Aussichtspunkt Achterhöhe – Waldhaus – Falkenlay – Falkenhütte – Bad Bertrich

Markierung: Das Logo der Vulkaneifel-Pfade – Blaue und grüne Ellipse auf gelbem Grund mit „Maare und Thermen Pfad“

Details zum Wegverlauf finden Sie im EifelPfadFinder, mehr Fotos in Facebook: Etappe 1 und Etappe 2.

Der Ulmener Jungferweiher – ein magischer Ort

kleinkleinIMG_4111Die 1. Etappe unserer Wanderung beginnt am Ulmener Jungferweiher. Der Weiher steht aufgrund seiner seltenen Flora und Fauna gemeinsam mit dem Ulmener Maar unter Naturschutz. Zugvögel wie Kranich, Krickente und Raubwürger legen jährlich Rast auf den Wiesen am Jungferweiher ein, selbst Fischadler wurden schon bei der Jagd beobachtet. Bekassine und Wiesenpieper brüten in den binsenreichen Uferzonen. Man sollte das Fernglas dabei haben und sich Zeit für Vogelbeobachtungen lassen. Auch uns führt der Weg auf unseren Zügen nach Süden oft hierher. Wir empfehlen eine Runde um den See, die misst nur 3 km, Gelegenheit also, eine ¾ Stunde frische Luft zu tanken und seltene Vogelarten zu bestaunen. Unsere Wanderempfehlung „Ulmen – Vogelschutzgebiet Jungferweiher“ finden Sie hier.

Das Ulmener Maar – ein mystischer Ort

Das Ulmener Maar - Ein mystischer Ort

Das Ulmener Maar – Ein mystischer Ort

Wir verlassen den Jungferweiher und erreichen nach einem knappen Kilometer das Ulmener Maar. Es ist das jüngste der Eifel-Maare, vor etwa 11.00 Jahren soll der Krater durch einen vulkanischen Ausbruch entstanden sei.

Viele Geschichten und Sagen ranken sich um das Maar, von geraubten Schätzen aus Konstantinopel und einem schlauen Kreuzritter berichtet daher die Muße-Tafel am Ufer. Es geht um den Ulmener Kreuzritter Heinrich III. und die Schätze, die er vom Vierten Kreuzzug Ende des Jahres 1207 mitbrachte.

 

Der Riesenfisch im Ulmener Maar

Der Riesenfisch im Ulmener Maar

Bekannt ist auch die Geschichte vom Riesenfisch im Ulmener Maar, von der Sebastian Münster in der „Cosmographia“ (ab 1544) berichtet. Sebastian Münster war Professor für Hebräisch an den Universitäten Heidelberg und Basel. Mit der „Cosmographia“ legte er in sechs Büchern „eine Beschreibung der ganzen Welt mit allem, was darinnen ist“ vor. Dort, wo er über die Eifel schreibt, berichtet er:

„Im Marh zu Ulmen ist ein Fisch / wie dann viel gesehen haben / auff dreyssig Schuh lang / und ein anderer auff zwölff Schuh lang / die haben Hechtgestalt. Und so sie sich lassen sehen / stirbt gewisslich ein Ganerb des Hauß Ulmen / es sey Mann oder Fraw / ist offt bewärt und erfahren worden“.

 

Die Eyfalia von Sebastian Münster

Die Eyfalia von Sebastian Münster

Nun brauchen sich Wanderer keine Sorgen zu machen, diese Meldung ist über 450 Jahre alt, und welche Schuhgröße Münster hatte, wissen wir auch nicht. Nachzulesen ist sie auf der Rückseite einer der ältesten Landkarten der Eifel. Die Karte ließ Sebastian Münster 1550 nach Angaben des Trierer Arztes Simon Rischwin (Reichwein) anfertigen. Natürlich ist der Maare und Thermen Pfad dort noch nicht vermerkt. Aber dort, in der Mitte des Blattes, findet man den Hinweis auf Maar und Riesenfisch: „Ulmu lacus in quo piscis magnus spectatus aliquando“.

 

 

 

Die Ulmener Burgen

Die Burganlage oberhalb des Maares

Die Burganlage oberhalb des Maares

Oberhalb des Maares erreichen wir die Ruinen einer Burganlage, die ehemals aus einer Ober- und einer Unterburg bestand. Die Oberburg wurde um das Jahr 1000 errichtet, urkundlich erwähnt wurde sie erstmals 1074. Der bereits erwähnte Kreuzritter Heinrich III. hatte hier seine Heimat. 1292 wurde dann die Burganlage um die hangabwärts direkt benachbarte Niederburg erweitert.

 

Die Ringmauer

Die Ringmauer

Die Burganlage wurde, wie viele Burgen im Rheinischen, im späten 17. Jahrhundert durch französische Truppen Ludwigs IX. zerstört. Die Oberburg steht seit 1913 unter Denkmalschutz, 1967/68 wurde sie in ihren heutigen Zustand restauriert. Von der einstmals stolzen Burg des Ulmener Kreuzritters Heinrich III. sind nur noch die Ringmauer, Reste des kurtrierischen Amtshauses, eine Außenwand des Palas, eine Zisterne und ein paar Grundmauern weiterer Gebäude erhalten. Die Überreste der Niederburg sind fast gänzlich verschwunden.

Die Burganlage wird heute regelmäßig für Veranstaltungen genutzt; bekannt ist der Mittelaltermarkt, der jährlich am letzten Juni-Wochenende stattfindet.

Durch das Üßbachtal nach Wollmerath

Am Üßbach - Blick auf die Maismühle

Am Üßbach – Blick auf die Maismühle

Wir verlassen Ulmen und streben dem höchsten Punkt (461 m) des Maare und Thermen Pfades in der Nähe der Rotenbuschhütte entgegen: nach sanftem Aufstieg bietet sich ein weiter Blick über die Eifelhöhen; Gelegenheit zur Rast!

Hier besteht zurzeit eine Umleitung wegen Holzrückarbeiten, das Üßbachtal erreichen wir daher erst an der Maismühle. „Das Tal der klappernden Mühlen und wilden Müller“ heißt es auf der Muße-Tafel an der Mühle. Vom Mahlzwang erfahren wir: Bauern mussten ihre Ernte in bestimmten Mühlen mahlen lassen. Mit diesen „Bannmühlen“ sicherten sich die Hohen Herren ihren Zehnt, der Müller wurde zum ungeliebten Eintreiber der Obrigkeit. Lieferungen wurden mit einer Art „doppelten Buchführung“ dokumentiert: Jeder angelieferte Scheffel Getreide wurde mit einer Kerbe auf dem Kerbholz vermerkt. Das Holz wurde schließlich gespalten, Bauer und Müller erhielten je eine Hälfte; entsprechend der Getreidemenge auf dem Kerbholz wurde der Bauer später mit Mehl und Kleie entlohnt.

Blick auf Wollmerath und das Trockenmaar

Blick auf Wollmerath und das Trockenmaar

Wir folgen dem Üßbach vorbei an Demerathermühle und Mühlwiese und erreichen kurze Zeit später Wollmerath. Am Dorfrand von Wollmerath steht die Pfarrkirche St. Maria Magdalena, sie ist zum Schutz vor Plünderung verschlossen. Wir danken der freundlichen Küsterin, dass sie uns den Blick auf die Schätze im Inneren ermöglichte. Die Kirche beherbergt drei prachtvolle Altäre, eine Ankleide-Madonna hinter Glas und Grabplatten der hier begrabenen Adligen, des Freiherrn Ernst Karl von Landenberg und seiner Frau. Besonders beachtenswert aber ist die Orgel von Balthasar-König aus dem Jahre 1749.

Nur wenige Meter hinter der Kirche erstreckt sich das Wollerather Trockenmaar.

Vom Wollmerather Kopp nach Lutzerath

Am Wollmerather Kopp

Am Wollmerather Kopp

Etwa eine halbe Stunde hinter Wollmerath erreichen wir den Wollmerather Kopp. Die mächtige Felsformation aus Lavagestein zählt zu den jungen, quartären Vulkanen und besteht aus Schweißschlacken, vulkanischen Lapilli- und Ascheablagerungen. Bis in die sechziger Jahre des vorigen Jahrhunderts wurde hier Abbau betrieben, heute steht diese Felsformation unter Naturschutz; 2013 wurde sie zum Geoptop des Jahres gekürt.

 

Unser Weg führt weiter am Üßbach entlang und steigt dann vorbei am Litzbach und am Breumelsberg sacht an auf die Lutzerather Höhe.

Von Lutzerath zum Eifelblick „Achterhöhe“

Buschwindröschen am Hang des Üßbaches

Buschwindröschen am Hang des Üßbaches

Unsere 2. Etappe beginnt bei strahlendem Sonnenschein und klarer Sicht, ein dünner Wolkenschleier löst sich bald auf. Schon nach etwa einer Viertelstunde erreichen wir den Hang des Üßbaches. Links und rechts des Weges bedecken wahre Teppiche von Buschwindröschen den Waldboden, das noch junge Laub gibt immer wieder den Blick frei auf Bach und Talboden. Unten im Tal liegen Altmühle und Neumühle, wir überqueren Engelbach und Atzenbach und erreichen bald den spektakulären Glanzpunkt des Maare und Thermen Pfades, die Aussichtsplattform Achterhöhe.

 

Spektakulär: Der Eifelblick Achterhöhe

Spektakulär: Der Eifelblick Achterhöhe

Wie Kunst am Hang wirkt die Stahlkonstruktion, die sich einige Meter über den schroff abfallenden Üßbachhang schiebt. Ein bildschönes Beispiel gelungener Landschaftsarchitektur. Der Blick reicht über die Eifelhöhen bis zur Hohen Acht, unten im Tal sieht man den mäandernden Üßbach sieben Mal, daher der Name „Siebenbachblick“. Ein Ort zum Verweilen!

 

Vom Eifelblick „Achterhöhe“ zur Kennfuser Höhe

Die Drei Eichen Hütte

Die Drei Eichen Hütte

Kurz vor dem Eifelblick trafen wir auf den „Erlebnisweg Achterhöhe“; die kleine Runde (5 km, 120 hm) haben wir im Februar hier kurz vorgestellt. Wir begleiten sie bis zur Drei Eichen Hütte. Das Ensemble aus Hütte, Spielplatz, Grillplatz und Bänken wurde mit der Aussichtsplattform Achterhöhe im Jahr 2012 fertiggestellt. Hier verlassen wir den kleinen Rundweg und genießen für eine Stunde die Ruhe und Abgeschiedenheit des Winkelbaches. Zwei Rehe treten vor uns auf den Wiesenweg, eine Bache liegt mit ihren Frischlingen im Schutz eines Gebüsches, zieht sich aber zu unserem Glück zurück, als sie uns bemerkt. Menschen treffen wir nicht, wie fast auf dem gesamten Weg.

 

Muße -Platz bei Kennfus

Muße -Platz bei Kennfus

Nach etwa 1 ½ Stunden erreichen wir die Höhe bei Kennfus mit Blick auf den Ort. Die Geschichte an diesem Muße-Platz hat uns besonders berührt.

Der noch junge Baum denkt zurück an seinen Großvater, der nicht weit von hier stand. Der erzählte ihm oft Geschichten von früher, als sich an lauen Abenden die Liebespärchen unter seinen Armen trafen. Er zeigte ihm seine gefurchte Rinde und die tiefen Narben mit den wulstigen Rändern. „Jede Kerbe, mein liebes Kind,“ sagte er, „erinnert mich an bewegende und schöne Momente. Sie stammen von jungen Burschen, die sich hier abseits der Häuser von Kennfus mit ihren Liebsten trafen. In der Ungeduld ihres Wartens haben sie Herzen, ihre und die Initialen ihrer Holden in meine Rinde geschnitzt. War ich anfänglich erbost über diese Dreistigkeit, so wurde ich reich entlohnt, wurde Zeuge von manchem Liebesschwur.“

Das Gemälde „Die Erwartete“ neben diesem Text von F.G. Waldmüller aus dem Jahre 1860 zeigt eine solche Szene. Der sehnsüchtig Wartende kauert noch im Schutz eines Gebüsches. Er wird seiner Heißersehnten gleich die Rose überreichen, die er in der Hand hält. Reizend!

Über die Falkenlay nach Bad Bertrich

Bei den Steinzeithöhlen

Bei den Steinzeithöhlen

Noch liegt ein Stunde Weges bis zu unserem Ziel Bad Bertrich vor uns. Etwa auf halber Strecke erreichen wir noch einmal ein Glanzlicht der Tour: Am Fuße der Falkenlay befinden sich kleinere Steinzeithöhlen, deren Besiedlung um 4.000 – 2.000 v. Chr. durch entsprechende Funde nachgewiesen wurde. Ein schmaler Pfad führt an den Höhlen vorbei. Von der Aussichtsplattform auf der Falkenlay hat man eine herrliche Aussicht.

 

Ein schmaler, felsiger Pfad mit schönem Buchsbaumbestand führt uns schließlich nach Bad Bertrich.

Organisation der Wanderung

Natürlich mag mancher sagen: „35 km, das mach ich an einem Tag!“ Ja, das mag mit 2 Autos gehen, sogar mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Morgens mit dem Bus von Lutzerath nach Ulmen (einmal umsteigen); 35 km wandern; abends mit AST und Bus von Bad Bertrich nach Lutzerath (einmal umsteigen, Fahrzeit 1:20 Std). Dem Muße-Pfad allerdings würde das nicht gerecht, aus Müßiggang würde eine Hatz durch die Vulkaneifel.

Hotel & Restaurant Wilhelmshöhe

Hotel & Restaurant Wilhelmshöhe

Das Tourismusnetzwerk GesundLand Vulkaneifel hat daher das Wander-Arrangement „Wandererlebnis auf den Spuren des Feuers“ entwickelt. Das Arrangement beinhaltet 3 Übernachtungen mit Frühstück im wanderfreundlichen Hotel, 2 Lunchpakete und Transfers an zwei Wandertagen. Die 1. Etappe (Ulmen – Lutzerath) hat 19 km (300 hm), die 2. Etappe (Lutzerath – Bad Bertrich) kommt auf 16 km und 370 hm. Hier weitere Einzelheiten zum Angebot „Wandererlebnis auf den Spuren des Feuers“.

 

Im Park des Hotels

Im Park des Hotels

Das GesundLand Vulkaneifel hat uns eingeladen, dieses Angebot zu testen. Wir wählten das Hotel & Restaurant Wilhelmshöhe bei Auderath, ein familiär geführtes Hotel mit der Atmosphäre eines britischen Landhotels. Durch Familie Miller wurden wir sehr herzlich aufgenommen. Das Restaurant bietet eine kleine, feine Speisekarte, die Küche legt Wert auf regionale Produkte. Das Hotel ist genau der richtige Ort, einen langen Wandertag ausklingen zu lassen. Wir haben uns sehr wohl gefühlt.

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Frühjahrsanfang im Rurtal – Felsen, Wald und Wasser

Felsen, Wald und Wasser prägen das Bild der Landschaft.

Felsen, Wald und Wasser prägen das Bild der Landschaft.

Mächtige Buntsandsteinfelsen, Kiefernwälder und das Wasser der Rur prägen diese Streckenwanderung von 16,5 km (545 Höhenmeter). Der Weg startet an der Rurbrücke in Üdingen, führt auf der Höhe vorbei an der Gerda Rössler-Hütte und der Waldkapelle Obermaubach, steigt hinauf zum Eugenienstein und führt dann am Hang entlang auf Nideggen zu, vorbei an Buntsandsteinfelsen und immer mit Blick in das Rurtal und später auf Burg und den Ort. Über einen Felsenpfad unterhalb der Burg führt der Weg weiter bis Abenden in das Rurtal.

Markierung: Wegezeichen der Buntsandstein-Route

Informationen zu dieser Wanderung finden Sie im EifelPfadFinder, unseren Fotobericht in Facebook.

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Unser „Seitensprung“ am Moselsteig bei Karden

Der Wasserfall des Brohlbaches (Höhe: 4 m; Hauptfall: 2 m)

Der Wasserfall des Brohlbaches (Höhe: 4 m; Hauptfall: 2 m)

Entlang des Moselsteigs gibt es viele reizvolle Gelegenheiten, sich auf „Abwege“ zu begeben. Insgesamt 16 „Seitensprünge“ haben wir gezählt; sie erfüllen ausnahmslos alle die Kriterien für Premiumwege und sind mit dem Deutschen Wandersiegel ausgezeichnet. Die offiziellen Seitensprünge gibt es hier.

Hier unser Vorschlag für einen „Seitensprung“. Wir reichen ihn nicht zur Prämierung ein, Sie müssen ihn daher, wenn Sie mögen, ohne „Siegel“ verkosten: Zwischen Pommern und Karden durch das Pommerbachtal, auf den Höhen der Moseleifel hinüber zum Brückbach und durch das Brohlbachtal nach Karden. Die Tour ist ausgesprochen abwechslungsreich: Einsame Bachtäler, Weitblicke auf der Höhe, Kultur in Karden und auf dem Martberg sowie das Moselpanorama bieten eine unterhaltsames Programm. Da ist der Abschnitt auf der K31 zu ertragen; die Seitenstraße zu den Windhäuser Höfen kurz vor Karden ist kaum befahren.

Die Attraktionen:

  • Die einsamen Bachtäler des Pommerbaches und des Brohlbaches
  • Der Wasserfall des Brohlbaches (Höhe: 4 m; Hauptfall: 2 m)
  • St. Castor, die romanische frühere Stiftskirche in Karden
  • Der Archäologie-Park Martberg
  • Der Panoramaweg oberhalb Kardens mit Blick über Ort und Moseltal

Informationen zu dieser Wanderung finden Sie im EifelPfadFinder, unseren Fotobericht in Facebook.

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Das Weinfelder Maar im Wechsel der Jahreszeiten

Betörende Schönheit: Das Weinfelder Maar im Herbst

Betörende Schönheit: Das Weinfelder Maar im Herbst

Im Herzen der Vulkaneifel, wenige Kilometer südlich von Daun, liegen die drei Dauner Maare. Das Gemündener Maar, das Schalkenmehrener Maar und das Weinfelder Maar gehören mit zu den beliebtesten touristischen Attraktionen der Eifel: Naturfreunde können hier wandern, angeln, baden und Bootfahren. Das Weinfelder Maar, auch Totenmaar genannt, ist mit 51 Metern das tiefste der drei Dauner Maare.

Sehen Sie unsere Bilder der vier Jahreszeiten am Weinfelder Maar in Facebook. Vielleicht verstehen Sie, dass wir immer wieder dorthin zurückkehren und wandern.

Unser Wandertipp: „Maar was anderes“ um die drei Maare (9 km, 260 hm). Informationen finden Sie im EifelPfadFinder.

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Mosel – Frühlingsrauschen auf der Brauselay

An der Mosel ist der Frühling eingekehrt

An der Mosel ist der Frühling eingekehrt

Sehnen Sie sich nach Frühlingsboten? An den warmen Hängen der Mosel sind sie längst eingetroffen: Felsen-Goldstern, Blaustern, Lärchensporn, sogar die Buschwindröschen. Unsere Runde (14 km, 378 hm) führt zu ihnen. Sie beginnt auf der rechten Moselseite in Cochem-Cond, führt durch die Weinberge auf die Höhe zur Brauselay, schließt sich Apolloweg und Moselsteig bis Valwigerberg an, wechselt dann die Richtung hinüber zum Dainzhof, biegt ab zur Wetterfahne und endet schließlich unten am Moselufer.

Den Wegeverlauf finden Sie im EifelPfadFinder, unseren Fotobericht in Facebook.

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KinderWanderSpaß: Löwenzahn-Erlebnispfad, Nettersheim

Naturzentrum Nettersheim

Naturzentrum Nettersheim

Dieser leichte Rundweg (5,5 km, 68 hm) bei Nettersheim bietet Kindern jeglichen Alters Attraktionen und motiviert sie zu wandern: Für die Kleinen gibt es Abenteuerspielplätze mit Seilbahn, Kletterturm und Dachsbau; etwas größere können auf Balken balancieren oder auf einem Pfad durch das Unterholz stromern; Lernbegierige können sich über eine Befestigungsanlage an der römischen Fernstraße Köln-Trier informieren; kleine Forscher können auf einer brachliegenden Ackerfläche Fossilien suchen. An insgesamt 20 Stationen ist für jedes Interesse etwas dabei.

Ausführliche Informationen zum Löwenzahn-Erlebnispfad mit einem Faltblatt zum Herunterladen gibt es auf der Seite des Naturzentrums Eifel.

Den Wegeverlauf finden Sie auch im EifelPfadFinder, unseren Fotobericht in Facebook.

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Auf nach Schönecken – Die Märzbecher blühen!

Märchenhafte Kulisse: Burg Schönecken

Märchenhafte Kulisse: Burg Schönecken

Lassen Sie alles stehen und liegen, nutzen Sie den nächsten Sonnentag, fahren Sie zur Märzbecherblüte in die Schönecker Schweiz. Unser Rundweg (14 km, 179 hm) führt Sie dorthin.

Welch eine Inszenierung! Ein ergreifendes Frühlingsmärchen. Schroffe, steil aufragende Kalk-Dolomit-Felsen prägen das Bühnenbild, sie geben der Landschaft zu Recht ihren Namen. Ort der Handlung sind 2 Bachtäler, das des Altburger Baches und des Schalkenbaches. Die Hauptdarsteller: Märzbecher und Bärlauch. Zu jedem Märchen gehört natürlich eine Burg! Auch sie bietet die Aufführung. Auf einem Bergrücken über dem Ort liegt die Burgruine Schönecken.

Wie mit einem weißen Tuch überzogen wirkt der Talboden an manchen Stellen durch das üppige Vorkommen der Märzbecher. Mal sieht man sie an den Berghängen in den Buchenwäldern, immer wieder auch am Bachlauf, auch auf moosbewachsenen Felsen. Dann wieder vermischt sich das Weiß der Blüten mit dem zarten Grün der Teppiche des Bärlauchs.

Die Märzbecherblüte hat gerade begonnen, die Blätter des Bärlauchs sind noch zart und jung. In den vergangenen Jahren blühten zu dieser Zeit bereits Küchenschellen und Seidelbast, so weit ist es noch nicht.

Die Schönecker Schweiz ist das ganze Jahr hindurch eine Empfehlung, Ende März aber mit dieser Frühlings-Premiere ist sie unbedingt eine Reise wert.

Unsere Fotos stammen vom vergangenen Mittwoch (21. März 2018).

Informationen zu dieser Wanderung gibt es im EifelPfadFinder, unseren Fotobericht in Facebook.

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Laacher See geht immer – wir auch!

Blick vom Friedhof auf die Abteikirche

Blick vom Friedhof auf die Abteikirche

Minus 2 Grad, stürmischer Wind, grauer Himmel; kein Tag für das große Wanderabenteuer! Für unsere kleine Runde um den Laacher See aber reicht es immer noch. Sie bietet als Höhepunkt die hochmittelalterliche Klosteranlage mit der Abteikirche Maria Laach, Zeugnisse des Vulkanismus rund um den See, dazu umfangreiche Informationen, jahrhundertealten Buchenwald und weite Blicke vom Ufer und von der Anhöhe „Scharfe Knüppchen“. 2,5 Stunden an der frischen Luft tun zudem Leib und Seele gut.

Wir kehren immer gern im Blockhaus ein, zum Abschluss empfehlen wir die stimmungsvolle Vesper der Mönche in der Abteikirche (täglich um 17:30 außer Gründonnerstag und Karfreitag).

Informationen zu unserer kleinen Runde um den Laacher See finden Sie im EifelPfadFinder, unsere Eindrücke vom vergangenen Sonntag in Facebook.

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Auf Eifelsteig und naturnahen Pfaden um Vogelsang

Dreiborner Hochfläche - Auf naturnahen Pfaden

Dreiborner Hochfläche – Auf naturnahen Pfaden

Auf naturnahen Pfaden des Nationalparks Eifel führt dieser Rundweg von 16 km (430 Hm) über die Dreiborner Hochfläche. Attraktionen sind die ehemalige Ordensburg Vogelsang, die Wüstung Wollseifen, die weiten Blicke über die Eifelhöhen und unberührte Natur.

Der Weg startet in Morsbach am Bauerncafé (Schlusseinkehr), führt im Uhrzeigersinn durch den Ort in das Wandergebiet, über die Höhe auf Helingsbach und Sauerbach zu, hinauf zur Wüstung Wollseifen und auf dem Eifelsteig über die ehemalige Ordensburg Vogelsang zurück nach Morsbach.

Die Wege sind durch Wegweiser und / oder farbige Holzpflöcke markiert.

Empfehlung: Warten Sie mit dieser Wanderung bis zum ersten Grün, wenn Blüten, Schmetterlinge und der fröhliche Gesang der Vögel das Herz erfreuen. Besonders zu empfehlen ist diese Runde zur Zeit der Ginsterblüte (Ende Mai, Anfang Juni).

Einzelheiten zum Wegeverlauf finden Sie im EifelPfadFinder, unseren Fotobericht in Facebook.

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