Im Sahara-Staub zum Finger Gottes

Burgruine Schloßthal „Finger Gottes“ hinter Sahara-Staub

Burgruine Schloßthal „Finger Gottes“ hinter Sahara-Staub

Nein, warten Sie nicht auf den nächsten Sahara-Staub, erleben Sie diese beglückende Runde bei Ripsdorf an einem strahlenden Sonnentag!

Wir waren dort letzten Dienstag unterwegs, bei ungünstigem Wetter: Eine feine Staubschicht färbte den Himmel gelb-braun, die Sonne hatte einen schweren Stand. Verantwortlich soll der Ex-Hurrikan „Ophelia“ gewesen sein, der Staub aus der nordafrikanischen Sahara und Rußpartikel von den Waldbränden in Portugal nach West- und später ins nördliche Mitteleuropa getrieben hat. So liegt über unseren Fotos auch ein Schleier und verdeckt die wahre Schönheit der Landschaft.

Wir sind den Weg als Wegepaten der Tour 125 „Zwischen Finger Gottes und Grieheuel: Ripsdorfer Wacholderwege“ von NaturAktivErleben gegangen.

Wegeverlauf: Ripsdorf – Hüngersdorf – Vellerhof – Burgruine Schloßthal „Finger Gottes“ – Lampertstal – Höneberg – Büschelsberg – Kapelle Alendorf – Griesheuel – Ripsdorf

Umfassende Informationen zu dieser Wanderung finden Sie bei NaturAktivErleben, unseren Fotobericht in Facebook.

Zu Ihrer Orientierung dient weiterhin unsere Karte im EifelPfadFinder

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KinderWanderSpaß: „Streichelzoo“ am Weinfelder Maar

„Streichelzoo“ am Weinfelder Maar

„Streichelzoo“ am Weinfelder Maar

Um das Weinfelder Maar ist ein „Streichelzoo“ entstanden, der kleinen Wanderern bestimmt eine Menge Spaß machen wird. Allerdings: Die Akteure sind nicht wirklich Streicheltiere, sie sind Umweltaktivisten, deren Aufgabe es ist, die Vegetation um das Maar herum zu kontrollieren. Das machen sie mit großer Hingabe, aber sie lieben es eben auch, gestreichelt zu werden.

Auf einer kleinen Runde (gut 2 km) um das Weinfelder Maar (manchmal auch am Dronketurm auf dem Mäuseberg) wird man ihnen begegnen.

Informationen hierzu finden Sie im EifelPfadFinder, unseren Fotobericht in Facebook.

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GesundLand Vulkaneifel: Maareglück, Wasser & Felsen

Der Aussichtsturm Auf der Aartet bei Üdersdorf

Der Aussichtsturm Auf der Aartet bei Üdersdorf

Kennen Sie den Aussichtsturm Auf der Aarley bei Üdersdorf? Oder die Klosterkammer, oder die Tellerley, oder die Löhley? Das sind einige der Schätzchen, die wir auf unserer Wanderung durch die Vulkaneifel gehoben haben, und noch viele mehr!

Entdeckt haben wir sie auf der Übersichtskarte „Wanderspaß im Gesundland Vulkaneifel“. Man kann diese Karte u.a. bei den Tourist Informationen in Daun, Manderscheid und Bad Bertrich für 1 € kaufen, sie enthält 23 örtliche Wanderwege mit einer Länge von 5 bis 22 km. Zwei von ihnen haben wir zu einer Tageswanderung verbunden: Das „Maareglück (MA)“ (11 km) um Schalkenmehren und den „Wasser & Felsen Weg (WF)“ (13,6 km) um Üdersdorf. Unsere Kombination hat 23 km und 550 hm.

Der Wegeverlauf: Schalkenmehren – Schalkenmehrener Maar– Maarkreuz – Weinfelder Maar – Weinfelder Kirche – Mäuseberg mit Dronketurm – Gemündener Maar – Liesertal – Weiersbach – Löhley – Aaleykreuz – Aussichtsturm Auf der Aarley – Üdersdorf – Tellerley – Klosterkammer – Üdersdorfer Mühle – auf dem Eifelsteig nach Schalkenmehren zurück.

Informationen zu dieser Wanderung finden Sie im EifelPfadFinder, unseren Fotobericht in Facebook.

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KinderWanderSpaß: Manderscheider Burgenstieg mit Rittersteig

Die Manderscheider Burgen

Die Manderscheider Burgen

Die Manderscheider Burgen bilden die Kulisse dieses märchenhaften Wander-Schauspiels, das Kinder faszinieren wird wie ihre Eltern, besonders auch Oma und Opa! Wir wissen, wovon wir reden.

Da sind also zunächst die beiden Manderscheider Burgen, die Nieder- und die Oberburg. Die Niederburg kann besichtigt werden, die Oberburg ist frei zugänglich. Dann ist da ein Rittersteig, den müssen die kleinen Ritter und ihre Burgfräuleins ein kurzes Stück an einem Seil erklimmen. Der Turnierplatz eignet sich für mittelalterliche und moderne Spiele, kleine Kinder wird das Wasser der Lieser reizen. Vom Grafenfels und vom Kaisertempelchen sieht man auf Burg und Liesertal. Und oben an Belvedere hat schon ein echter Kronprinz gestanden und das Panorama genossen. Zwischendrin kann man an der Wolfshütte eine Pause einlegen. Der Weg hat insgesamt gut 5 km (220 hm), man kann abkürzen.

Wir sind gegen den Uhrzeigersinn gewandert: Manderscheid – Kaisertempelchen – Oberburg – Turnierplatz – Niederburg – Rittersteig – Grafenfels – Belvedere – Wolfshütte – Lieserbrücke – Manderscheid.

Informationen zu dieser Wanderung finden Sie im EifelPfadFinder, unseren Fotobericht in Facebook.

 

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Herbst auf der Sonnenseite von Rech

Die Saffenburg zwischen Rech und Mayschoß

Die Saffenburg zwischen Rech und Mayschoß

Der Oktober ist Hochsaison an der Ahr: Der Wein ist weitgehend gelesen, unten in den Ortschaften genießt man den neuen Wein mit Zwiebelkuchen („Roter oder Weißer Sauser“ nennt man den neuen Wein dort), Laubbäume und Weinlaub strahlen von dunklem Grün über zartes Gelb bis hin zu feurigem Rot. Das zieht unzählige Tagestouristen an, auf dem beliebtesten Wanderweg der Region kommt es zuweilen zu Staus.

Wenn Sie diesem Trubel weitgehend entrinnen wollen, haben wir etwas für Sie: Den GPS-geführten Wanderweg „Auf der Sonnenseite von Rech“ von NaturAktivErleben. Die Rundtour von 13 km (440 hm) steigt von Rech aus auf die Höhe, verläuft etwa 1,5 km auf dem Rotweinwanderweg und führt dann in großer Runde über die Michaelskapelle, vorbei an Mönchsberg, Weidenhardt und Sunghardt zurück nach Rech. Vom Rotweinwanderweg aus, von der Michaelskapelle und von der Forsterberg Hütte kann man die Ausblicke in das Ahrtal und über die Ahrhänge genießen.

Wir sind den Weg früh am Morgen im Uhrzeigersinn gegangen, dadurch konnten wir dem Ansturm auf dem Rotweinwanderweg entgehen.

Informationen zu dieser Wanderung finden Sie bei NaturAktivErleben, unseren Fotobericht in Facebook.

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Herbst im Rurtal – Felsen, Wald und Wasser

Herbst im Rurtal bei Abenden

Herbst im Rurtal bei Abenden

Mächtige Buntsandsteinfelsen, Kiefernwälder und das Wasser der Rur prägen diesen Rundweg von 18 km (480 Höhenmeter). Die Runde startet am Gut Kallerbend bei Zerkall, verläuft im Uhrzeigersinn im Rurtal, steigt hinauf zum Eugenienstein und führt dann am Hang entlang auf Nideggen zu, vorbei an Buntsandsteinfelsen und immer mit Blick in das Rurtal und später auf Burg und den Ort. Über einen Felsenpfad unterhalb der Burg führt der Weg weiter bis Abenden in das Rurtal, der Uferweg führt von dort zurück zum Startpunkt. In Abenden kann man auch die Rurtalbahn nehmen, damit erspart man sich die letzten 5 km.

Informationen zu dieser Wanderung finden Sie im EifelPfadFinder, unseren Fotobericht in Facebook.

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Hohes Venn – Wasserfall von Bayonne und Burg Reinhardstein

Der Wasserfall von Bayonne

Der Wasserfall von Bayonne

Unser heutiger Wandertipp führt in das Hohe Venn nahe Sourbrodt an die Flüsse Ruisseau de Bayehon, Pouhon und Warche. Die Region wirbt mit „Genusswanderungen“. Diese Bezeichnung finden wir sehr passend, wir haben zwei der Vorschläge getestet und genossen: Genusstour 4 – „Über Stock und Stein!“ (9 km) und Genusstour 8 – „Wanderweg mit Panorama“ (5 km). Wir haben beide zu einer Halbtagestour von 15 km (276 hm) verbunden.

Glanzpunkte sind der Wasserfall von Bayonne (Cascade du Bayhon), die Burg Reinhardstein und das Staubecken von Robertville.

Burg Reinhardstein

Burg Reinhardstein

Wegverlauf: Parkplatz an der Rue de Bayehon (nahe der Moulin de Bayehon „Mühle von Bayehon”) – Ruisseau de Bayehon – Wasserfall von Bayonne – Alte Eiche (Vieux Chêne) – Venn von Tîrifaye – Schlucht des Pouhon – das Tal der Warche – Blick auf Burg Reinhardstein – Staubecken von Robertville – Nase von Napoleon („Nez de Napoléon“) – Moulin de Bayehon „Mühle von Bayehon”.

Informationen zum Wegeverlauf mit gpx-Track und Karte zum Herunterladen finden Sie im EifelPfadFinder, unseren Fotobericht in Facebook.

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KinderWanderSpaß: Zum Dreimühlen-Wasserfall

Der Wasserfall Dreimühlen  ...

Der Wasserfall Dreimühlen …

KinderWanderSpaß, in dieser Rubrik wollen wir von jetzt an in unregelmäßigen Abständen Wanderwege präsentieren, die für das Wandern mit Kindern geeignet erscheinen. Ihre Eigenschaften: Kurz (4-5 km), hoher Anteil an Pfaden mit knorrigen Wurzeln und Felsen, Kletterpartien, Bäche und Seen, Abenteuer.

 

Kinder lieben Wasser, auch vom Dreimühlen-Wasserfall werden sie begeistert sein.

Der Wasserfall Dreimühlen ist ein Wasserfall, gespeist durch den Mühlenbach in der Gemarkung Üxheim-Ahütte. Über eine Breite von etwa 12 m fällt das kalkhaltige, kalte Wasser etwa 4 bis 6 m tief zum Ahbach. Der Wasserfall befindet sich im Dreieck der Ortschaften Ahütte, Niederehe und Nohn in der Kalkeifel. Er ist nach der benachbarten Ruine Dreimühlen benannt.

Drei kleinere Karstquellen mit stark kalkhaltigem Wasser hatten in den zurückliegenden 10.000 Jahren seit der letzten Eiszeit ein etwa 300 Meter breites und 100 Meter tiefes Kalksinter­plateau geschaffen.

Beim Bau der Bahnstrecke Dümpelfeld–Lissendorf, die am 1. Juli 1912 eröffnet wurde, fasste man die Quellbäche zum Mühlenbach zusammen und leitete sie unter dem Bahnkörper hindurch. An der Stelle, an der der künstliche Bach die Stufe passiert, wächst seither ein Vorsprung, über den das Wasser ins Tal fällt und wenige Meter weiter in den Ahbach fließt.

Der starke Bewuchs mit Laubmoosen, insbesondere Cratoneuron commutatum, zusammen mit Kieselalgen beschleunigt diesen Prozess, da die Oberfläche vergrößert und ausfallender Kalk gebunden wird. Pro Stunde sind dies etwa 0,5 kg, woraus sich eine Jahresmenge von etwa 4.500 kg ergibt. Durch sein ständiges Wachstum entgeht das Moos Cratoneurum commutatum der Überkrustung mit Karbonat an seiner Oberfläche; im Bereich seiner Anhaftung am Kalksinter stirbt es jedoch ab, wird überkrustet und bildet so fortlaufend neues, poröses Sintergestein, was einen jährlichen Zuwachs von etwa 10 cm verursacht.

Der Wasserfall wurde 1938 zum Naturdenkmal erklärt.[1]

1986 musste die Sintermauer gegen ein mögliches Abrutschen durch Betonfundamente gesichert werden, weil der Untergrund aus Auelehm dem Gewicht nicht mehr standzuhalten drohte. Der obere Teil wurde gesprengt wodurch der Absatz in der Mitte entstanden ist.

(Wikipedia)

... ein Naturerlebnis, das Jung und Alt begeistert

… ein Naturerlebnis, das Jung und Alt begeistert

Der Wegeverlauf: Parkplatz an der L68 bei der Nohner Mühle – Nohner Mühle – Ahbach – Eifelsteig – Dreimühlen-Wasserfall – Ruine Dreimühlen – Dreimühlen-Wasserfall – am Ahbach entlang zurück

Informationen zum Wegeverlauf mit gpx-Track und Karte zum Herunterladen finden Sie im EifelPfadFinder, unseren Fotobericht in Facebook.

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Wandertipp: Der Willibrordusweg – In 6 Etappen von Prüm nach Echternacherbrück (84 km)

Die Sankt-Salvator-Basilika in Prüm

Die Sankt-Salvator-Basilika in Prüm

Der Willibrordusweg erinnert an die Missionstätigkeiten des hl. Willibrordus, des Begründers des Klosters in Echternach und die Pilgerfahrten zu seiner Verehrung.

Von Prüm aus führt der Wanderweg ins Nimstal, weiter ins Tal der Prüm, verläuft dieses abwärts vorbei am Stausee Bitburg und gelangt über bizarre Felspartien am Rande des Ferschweiler Plateaus nach Echternacherbrück im Tal der Sauer. Jenseits der Brücke liegt Echternach mit der Basilika und dem Grab des hl. Willibrordus.

Das neue Markierungszeichen

Das neue Markierungszeichen

Vorübergehend ist der Weg noch mit dem alten Logo markiert, einem schwarzen Keil auf weißem Spiegel. Zurzeit werden die alten Markierungszeichen ersetzt; Das neue Markierungszeichen unserer Hauptwanderwege: Dreifarbiges „E“ (blau: für Himmel und Wasser; braun: für Erde und Boden; grün für Wiesen und Wälder) auf weißem Spiegel; darüber „EIFELVEREIN“, darunter auf grünem Feld der Name des Weges.

 

 

Die Irreler Wasserfälle

Die Irreler Wasserfälle

Wegeverlauf: Prüm – Schönecken – Waxweiler – Echtershausen – Oberweis – Prümer Burg – Irreler Wasserfälle – Teufelsschlucht – Echternacherbrück

Wir stellen einige Glanzpunkte dieses Weges in Facebook vor.

Der „Willibrordusweg“ im EifelPfadFinder.

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KinderWanderSpaß: „Määrchen-Naturwaldpfad” am Holzmaar

Sagen, Märchen und Myhten

Sagen, Märchen und Mythen

KinderWanderSpaß, in dieser Rubrik wollen wir von jetzt an in unregelmäßigen Abständen Wanderwege präsentieren, die für das Wandern mit Kindern geeignet erscheinen. Ihre Eigenschaften: Kurz (4-5 km), hoher Anteil an Pfaden mit knorrigen Wurzeln und Felsen, Kletterpartien, Bäche und Seen, Abenteuer.

 

Unsere Enkel Jona (3) und Merle (1) wollen wir zukünftig mit solchen Wanderungen zum Wandern „verführen“.

Am Holzmaar

Am Holzmaar

Vom Määrchen-Naturwaldpfad” am Holzmaar werden Kinder begeistert sein. Auf der Homepage des Weges heißt es: „Die an sich schon schöne, insgesamt 4 km lange Wanderung wird durch die Führung der „Hetschenkönigin“ (=Erdkrötenkönigin) zusätzlich interessant. Auf sechs Informationstafeln erzählt sie viel Wissenswertes über Entstehungsgeschichte, Flora und Fauna dieses geschützten Teils der Vulkaneifel. In einzelnen Führungen erwacht sie zum Leben und vermittelt über Märchen, Sagen und Mythen das Besondere dieser Naturlandschaft. Alte, skurrile Bäume bilden dafür eine mystische Kulisse und der Weg über quer liegende Stämme und zwischen tief hängenden Ästen lässt Jung und Alt zu Abenteurern werden.“

Der Wegeverlauf: Parkplatz am Holzmaar – Sammetbach – Hetsche Maar – Dürres Maar – Sammetbach – Parkplatz am Holzmaar – Rundweg um das Holzmaar

Informationen zum Wegeverlauf mit gpx-Track und Karte zum Herunterladen finden Sie im EifelPfadFinder und auf der Homepage des Themenweges „Määrchen-Naturwaldpfad“, unseren Fotobericht in Facebook.

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