Die Wiese lebt!

Eine Wiese in der Eifel

Eine Wiese in der Eifel

Irgendwo in der Eifel: Eine Wiese, Blütenpracht; es krabbelt, es flattert, es brummt und es sirrt. Welch ein Leben!

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Eifelkrimi – Dem Täter auf der Spur

Sonnentau

Sonnentau

Fleischfressende Pflanzen? Das scheint so gar nicht zusammenzupassen! Aber es gibt sie, auch in der Eifel.

Täter: Der Sonnentau. Eine Bestie ist er nicht, der Sonnentau. Er hat sich lediglich im Laufe der Evolution seiner Umgebung angepasst. Dadurch kann er auf nährstoffarmen Boden überleben; er nimmt sich die Nährstoffe in Form von Insekten aus der Luft.

5Dabei helfen ihm seine Tentakel („Fangarme“). Sie sitzen auf den Blättern, sind mit klebrigen Sekreten besetzt, sie können bewegt werden. Ihr Schimmern zieht Insekten an, die dann am Sekret kleben bleiben. Die Tentakel in der unmittelbaren Umgebung um die Beute neigen sich daraufhin ebenfalls in Richtung des Fangs und verstärken so die Haftung und spätere Verdauung. Die gefangenen Tiere finden entweder durch Erschöpfung den Tod oder ersticken am zähen Sekret, das in ihre Tracheen einsickert und diese verstopft. Die Tentakel sondern derweil Enzyme ab, die die Beute langsam zersetzen und die darin enthaltenen Nährstoffe lösen. Die so gelösten Nährstoffe werden von den auf der Blattoberfläche sitzenden Drüsen aufgenommen und für den Wachstumsprozess verwendet.

Tatorte: Feuchte, seltener dauernasse Gebiete mit nährstoffarmen, sauren Böden und viel Sonne, z.B. Moore, Heiden, Sümpfe.

Wir haben den Sonnentau beobachtet. Sehen Sie unseren Fotobericht in Facebook.

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Die Augen der Eifel

Morgenstimmung am Schalkenmehrener Maar

Morgenstimmung am Schalkenmehrener Maar

„Augen der Eifel“, so nannte die Eifeldichterin Clara Viebig die Maare. Damit sind die acht unter den etwa fünfzig Maaren gemeint, in denen sich ein Maarsee gebildet hat. Die Bekanntesten unter ihnen sind die dicht beieinander liegenden Dauner Maare: Das Gemündener Maar, das Weinfelder Maar (Totenmaar) und das Schalkenmehrener Maar.

Ein dichtes Netz bekannter Wanderwegen überzieht das Gebiet: Der Eifelsteig, der Maas-Rhein-Weg, der Lieserpfad, der Vulkanweg und eine Reihe der Vulkaneifel-Pfade, um nur einige zu nennen.

Wenn Sie der Eifel einmal tief in die Augen schauen wollen, können wir Ihnen 2 Wanderungen empfehlen:

Es zieht uns immer wieder zum Wandern in die Vulkaneifel. Wir waren gerade wieder dort, unsere fotografischen Eindrücke finden Sie in Facebook.

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Farbenpracht bei Muldenau (Kreis Düren)

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Farbenpracht bei Muldenau (Kreis Düren)

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Das Hangmoor „Wasserdell“; ein Kleinod bei Dahlem

1Ungefähr 2 km außerhalb von Dahlem liegt ein liebevoll renaturiertes Moorgebiet. Ein barrierefreier Bohlensteg führt durch das Gelände; einen Rundweg von 1,5 km finden Sie im EifelPfadFinder; hier gibt es einen Flyer.

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Moorpfad Dahlem

Im Glaadtbachtal

Im Glaadtbachtal

Dieser Weg bei Dahlem verbindet eine Reihe von Sehenswürdigkeiten: Das Hangmoor „Wasserdell“; die Römerstraße mit Informationspunkt und Ausgrabungsschnitt durch den Damm; den ehemaliger Grenzstein Vierherrenstein an der Landesgrenze Rheinland-Pfalz/NRW und das Glaadtbachtal.

Den Wegeverlauf mir Karte zum Ausdrucken und GPS-Track zum Herunterladen finden Sie im EifelPfadFinder, hier einen Flyer.

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Schatzkästchen Zülpicher Börde

Bienen-Ragwurz

Bienen-Ragwurz

Auf den Muschelkalkkuppen der Zülpicher Börde mit ihren artenreichen Kalkmagerrasen gedeihen seltene, geschützte, sonst in der Eifel wenig vorkommende Pflanzen. Für Orchideenfreunde sind die dort ausgewiesenen Naturschutzgebiete wahre Schatzkästchen.

 

Bienen-Ragwurz

Bienen-Ragwurz

 

Wir kommen gerade von dort zurück und waren geradezu überwältigt von einem großen Bestand an Bienen-Ragwurz; es waren für uns die ersten Exemplare in diesem Jahr.

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Lampertstal – Wo Bäche verschwinden

Im Lampertstal

Im Lampertstal

Sein Motto verdankt dieser Rundweg bei Ripsdorf (knapp 11 km, 150 Höhenmeter) der sogenannten Bachschwinde im Lampertstal: unterhalb einer Brücke verläuft der Lampertsbach über stark zerklüfteten Untergrund, teilweise fließt er unterirdisch weiter. Bei niedrigem Wasserstand „verschwindet“ der Bach vollständig. In diesen Tagen allerdings, bei hohem Wasserstand, ist dieses Phänomen nicht zu bewundern. Dafür überzieht ein Blütenteppich mit reicher Farbenpracht das Tal. Schmetterlinge lassen sich auf den Blumen nieder, am Hang stehen vereinzelt Orchideen, Waldhyazinthen sogar in größerer Zahl.

Kieferwald am Höneberg

Kieferwald am Höneberg

Das Lampertstal ist allerdings nicht die einzige Attraktion dieses Weges. Besonders reizvoll ist der Abschnitt aus dem Tal hinauf auf den Höneberg und dann hinüber zum Büschelsberg. Er führt durch lichten Kiefernwald und Wacholdergebiet. Immer wieder sind Orchideen zu bewundern: Waldhyazinthen, Zweiblatt, Fliegenragwurz; auf dem Büschelsberg ein üppiger Bestand an Helm-Knabenkraut.

Panoramablick am Büschelsberg

Panoramablick am Büschelsberg

Am Rand des Büschelsberges bietet ein Eifelblick Sicht hinüber zur Nürburg und zur Hohen Acht.

Wir empfehlen, diesen Höhepunkt an das Ende der Runde zu stellen, somit also gegen den Uhrzeigersinn zu gehen. Den Wegeverlauf mit GPS-Track zum Herunterladen und Karte zum Ausdrucken finden Sie im EifelPfadFinder.

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Trekking in der Eifel

Beispieltour im EifelPfadFinder

Beispieltour im EifelPfadFinder

Genug vom Wandern auf ausgearbeiteten Routen? Genug vom Weichbetten und Warmduschen? Lust auf ein echtes, kerniges Naturerlebnis? Dann wäre „Trekking in der Eifel“ etwas für Sie!

Trekking in der Eifel – das bedeutet Wandern mit Rucksack und Zelten mitten in der Natur, auf eigene Faust. Dazu wurden zwischen Nettersheim und Urfttalsperre vier abgeschiedene Naturlagerplätze eingerichtet, auf denen man ganz legal sein Zelt aufschlagen kann. Jeder Naturlagerplatz ist mit einer Komposttoilette ausgestattet, auf der Zeltplattform ist jeweils Platz für bis zu zwei Zelte. Alle Standorte sind nur zu Fuß über Wanderwege erreichbar, man ist auf sich allein gestellt, die Verpflegung muss mitgebracht werden.

Realisiert wurde das Vorhaben durch Naturpark Nordeifel e.V., der Eifelverein hat mitgewirkt.

Wie das Ganze funktioniert, wo ungefähr die Plätze liegen, beim wem man sich anmelden kann: all das erfährt man auf der Seite Trekking in der Eifel.

Eine Beispieltour finden Sie im EifelPfadFinder, dort können Sie mit dem Tourenplaner Ihre eigene Tour planen.

Wir finden: Eine tolle Idee, der wir viel Erfolg wünschen.

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Blütenmeer bei Alendorf

Das Wandergebiet

Das Wandergebiet

Durch Naturschutzgebiete mit Kalktriften und – mulden führt der Weg wie auf einem Balkon rund um Alendorf, das Wandergebiet immer im Blick. Links und rechts stehen üppige Wacholderbestände, jetzt im Frühling dazu ein wahres Blütenmeer.

Die Streckenlänge von knapp 12 km und der moderate Anstieg von nicht einmal 300 Höhenmetern ermöglichen eine genussvolle Halbtagestour; wir empfehlen aber, die Zeit für eine Ganztagestour mitzubringen.

Wir haben dieses Gebiet schon mehrfach hier vorgestellt. Jetzt zur Blütezeit lohnt sich auch eine weitere Anfahrt.

Einzelheiten zum Wanderweg im EifelPfadFinder, unser Fotobericht in Facebook.

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