Wandertipp: Zum halben Seitensprung nach Cochem

Der Blick vom Pinnerkreuz auf Cochem

Der Blick vom Pinnerkreuz auf Cochem

 

Der Blick vom Pinnerkreuz auf Cochem

Der Blick vom Pinnerkreuz auf Cochem

Mit der Bezeichnung „Seitensprünge“ für die Partnerwege des Moselsteigs haben die Namensgeber uns etwas eingebrockt, eine gewisse Anzüglichkeit klingt da immer mit. Heute möchten wir Sie zu einem halben Seitensprung in Cochem verführen. Da ist es wieder und klingt wie „ein bisschen schwanger“, dabei ist dieser Wanderweg ein vollwertiger, fordernder Rundweg mit gut 620 Höhenmetern auf knapp 13 km.

Wir reden vom „Seitensprung Cochemer Ritterrunde“, den wir kürzlich hier vorgestellt haben; dabei haben wir darauf hingewiesen, dass die Tour sich über einen ausgewiesenen Moselsteig-Zuweg gegenüber dem Sessellift über die Victoriahöhe hinauf zur Wilhelmshöhe abkürzen lässt. Diese Variante wollen wir heute vorstellen. Gut die Hälfte der Strecke verläuft auf schmalen, oft felsigen Pfaden; das erfordert Trittsicherheit, man sollte gute Kondition mitbringen.

Ruine Winneburg

Ruine Winneburg

Wegeverlauf: Start an der Tourist-Information Ferienland Cochem – Talstation Sesselbahn – Viktoriahöhe – Wilhelmshöhe – Winzerhaus – Ruine Winneburg – Enderttal – Wakelei – Bergstation der Sesselbahn – Pinnerkreuz – Carlfritz-Nicolay-Platz.

Gute, auch für Gruppen geeignete Rastplätze gibt es auf der Viktoriahöhe, der Wilhelmshöhe, der Ruine Winneburg und der Wakelei, Einkehrmöglichkeit besteht nach ungefähr der Hälfte der Strecke im Hotel Weißmühle (etwas abseits im Enderttal gelegen).

Abstieg vom Pinnerkreuz

Abstieg vom Pinnerkreuz

Mehr Informationen zu dieser Tour (mit GPS-Track und Karte zum Herunterladen) finden Sie im EifelPfadFinder, unseren Fotobericht in Facebook.

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Bonn im Frühling

Bonn – Narzissen vor dem Kurfürstlichen Schloss

Bonn – Narzissen vor dem Kurfürstlichen Schloss

Seit einigen Tagen schon strahlend blauer Himmel, Temperaturen bis 19 Grad, die Natur explodiert. Die Wärme treibt fröhliche Menschen in die Parks und vor die Cafés, auf den Straßen vermischen sich die Sprachen der Welt.

Bonn ist erblüht. Wir haben Samstag die Stimmung eingefangen,  unsere Eindrücke finden Sie in Facebook.

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Preview: Der Karl-Kaufmann-Weg – In 9 Etappen von Brühl nach Trier (202 km)

Schloss Augustusburg

Schloss Augustusburg

Wir berichteten schon: „Wanderbarer“ präsentiert der Eifelverein zukünftig seine Hauptwanderwege: (1) Das Wegenetz wird um 25 % reduziert, nur noch die schönsten Wege(-abschnitte) bleiben erhalten. (2) die alten Markierungszeichen (Dreieck und Winkel auf weißem Spiegel werden ersetzt; das neue Markierungszeichen unserer Hauptwanderwege: Dreifarbiges „E“ (blau: für Himmel und Wasser; braun: für Erde und Boden; grün für Wiesen und Wälder) auf weißem Spiegel; darüber „EIFELVEREIN“, darunter auf grünem Feld der Name des Weges. (3) Die Namen einiger Wege werden geändert: Damit wollen wir einen besseren Bezug zu Landschaft und Geschichte der Region herstellen und Verwechslungen mit anderen Wegen vermeiden (Beispiel: Caminos).

Die Manderscheider Burgen

Die Manderscheider Burgen

In den kommenden Wochen und Monaten werden die Wege neu markiert. In Zusammenarbeit mit outdooractive.com, Europas größter Outdoor-Plattform, präsentieren wir unsere Wege und Tourentipps im EifelPfadFinder. Nach und nach stellen wir die Wege auch hier vor.

 

Logo des Karl-Kaufmann-Weges

Logo des Karl-Kaufmann-Weges

Wir möchten Ihnen in Facebook einige Stationen des neuen Karl-Kaufmann-Weges in Bildern vorstellen: Dieser Hauptwanderweg (HWW) durchquert die Eifel von Nord nach Süd, erreicht in Altenahr das Ahrtal, führt über die Hocheifel mit dem höchsten Eifelberg >Hohe Acht< (747 m), durchquert über Daun und Manderscheid die zentrale Vulkaneifel mit ihren Maaren, überquert die Kyll kurz vor ihrer Mündung in die Mosel und erreicht schließlich Trier als Endpunkt.

Der „Karl-Kaufmann-Weg“ im EifelPfadFinder

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Der Buchsbaum-Wanderweg

Burg Eltz I

Burg Eltz I

Planen Sie viel Zeit ein für diese 13 km (630 Höhenmeter) bei Karden an der Mosel: Die Auf- und Abstiege auf schroffen Felspfaden an den Moselhängen erfordern achtsamen Schritt und Trittsicherheit. Geben Sie den Augen Zeit, die grandiose Mosellandschaft in sich aufzusaugen. Und nehmen Sie sich viel Zeit zum Fotografieren!

Burg Eltz II

Burg Eltz II

Was diese Wanderung so besonders macht? Da ist zunächst das reiche Buchsbaum-Vorkommen an den Moselhängen zwischen Karden und Müden. Besonders auch ist, dass man die Burg Eltz umrundet: von 3 Seiten präsentiert sie ihre Schönheit. Auch sonst gibt es noch einige Kostbarkeiten zu bewundern, die ein oder andere haben wir mit unserer Kamera festgehalten. Sehen Sie selbst.

Burg Eltz III

Burg Eltz III

Informationen zum Buchsbaum-Wanderweg finden Sie im EifelPfadFinder,unseren Fotobericht gibt es ist in Facebook.

 

 

 

 

Siehe auch den Bericht vom 9. März 2015.

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Märzbecherzauber in der Schönecker Schweiz

Burg Schönecken

Burg Schönecken

Welch eine Inszenierung! In der Schönecker Schweiz führt die Natur in diesen Tagen ein ergreifendes Frühlingsmärchen auf. Schroffe, steil aufragende Kalk-Dolomit-Felsen prägen das Bühnenbild, sie geben der Landschaft zu Recht ihren Namen. Ort der Handlung sind 2 Bachtäler, das des Altburger Baches und des Schalkenbaches. Die Hauptdarsteller: Märzbecher und Bärlauch. Zu jedem Märchen gehört natürlich eine Burg! Auch sie bietet die Aufführung. Auf einem Bergrücken über dem Ort liegt die Burgruine Schönecken.

18Wie mit einem weißen Tuch überzogen wirkt der Talboden an manchen Stellen durch das üppige Vorkommen der Märzbecher. Mal sieht man sie an den Berghängen in den Buchenwäldern, immer wieder auch am Bachlauf, auch auf moosbewachsenen Felsen. Dann wieder vermischt sich das Weiß der Blüten mit dem zarten Grün der Teppiche des Bärlauchs. Hier und da entdeckt man auch blühenden Seidelbast.

Kalk-Dolomit-Felsen

Kalk-Dolomit-Felsen

Die Schönecker Schweiz ist das ganze Jahr hindurch eine Empfehlung, gerade jetzt aber mit dieser Frühlings-Premiere ist sie unbedingt eine Reise wert.

Informationen zu unserer Wanderung gibt es im EifelPfadFinder, unseren Fotobericht in Facebook.

 (Siehe auch den Beitrag vom 23.03.2015 in Facebook)
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Auf Apolloweg und BREVA von Cochem nach Ernst

Blick von der Brauselay

Blick von der Brauselay

Eine Tour für geübte Wanderer, die trittsicher und schwindelfrei sind. Sie hat von Cochem bis Ernst nur gut 10 km, dafür aber 425 Höhenmeter auf steilen, felsigen Pfaden am Moselhang. Dafür bietet sie ein teilweise fast alpines Wandererlebnis.

Vom Start in Cochem auf dem Endertplatz geht es über die Moselbrücke hinüber nach Cond und dann steil hinauf, vorbei an der Brauselay, auf die Höhe. Dabei sind auf den ersten 2 km schon 200 Höhenmeter zu überwinden. Es folgt der Abstieg zum Apolloweg, auf dem man „wie von einem Balkon“ den Blick in das Moseltal genießen kann. Nach einem kurzen Abschnitt auf der wenig befahrenen Kreisstraße 34 steigt man in den BREVA ein. Der BREVA ist fordernd und nur für geübte Wanderer geeignet. Über die Peter-Altmeier-Brücke erreicht man das Ziel Ernst.

Informationen zu diesem Weg finden Sie im EifelPfadFinder, unseren Fotobericht in Facebook.

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Erholungsgebiet Steinbachtalsperre

Blick auf die Steinbachtalsperre

Blick auf die Steinbachtalsperre

 

Zwischen Rheinbach und Euskirchen, nahe der Ortschaft Kirchheim, liegt in einem ausgedehnten Waldgebiet die Steinbachtalsperre. Ein asphaltierter Uferweg von 3 km führt um den See, an einigen Stellen ist das Ufer zugänglich.

 

 

Attraktionen des Naherholungsgebietes sind

  • das Waldfreibad mit Schwimmerbecken und Plansch- bzw. Nichtschwimmerbecken, sowie Wasserrutsche und Sprungturmanlage
  • ein großer Kinderspielplatz
  • ein Beachvolleyballfeld
  • die Wald-Gaststätte Steinbach mit hauseigener Brauerei und Biergarten
  • ein Lehrpfad mit naturkundlichen Schautafeln; er ist für junge Familien mit Kinderwagen ebenso geeignet wie für Rollstuhlfahrer.

Informationen zum Rundweg um die Steinbachtalsperre finden Sie im EifelPfadFinder, mehr Fotos in Facebook.

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Streifzüge durch das Hohe Venn

Soeben erschienen: Martina Kasch, Streifzüge durch das Hohe Venn.

0Die Autorin Martina Kasch stellt in ihrem Buch (330 Seiten, 150 Fotos, 26 Karten) 26 Wanderungen im Hohen Venn vor: Rund um Ternell, das Brackvenn, die Wesertalsperre, das Polleurvenn und Botrange. Kurze Spaziergänge von 2,5 km sind dabei wie Rund- und Streckenwanderungen bis zu 16 km. Jede Tourenbeschreibung ist reich bebildert und enthält eine Karte mit dem Wegeverlauf. Dazu können die gps-Daten heruntergeladen werden. Wir werden immer wieder danach gefragt, ob bei einer Wanderung im Venn Hunde mitgeführt werden dürfen oder ob die Wanderung für Familien mit Kindern zu empfehlen sei. Auch hierauf gibt das Buch jeweils eine Antwort.

Die „Streifzüge durch das Hohe Venn“ sind im Verlag Meyer & Meyer erschienen (ISBN-13: 9783840375163), es kostet 19,95 €. Die Kindle Edition ist für 15,99 € zu haben.

Die Autorin: Martina Kasch hat sich nach einem Studium der Anglistik, Soziologie und Psychologie im Haus Ternell zur Diplom-Naturführerin ausbilden lassen. Regelmäßig führt sie Wanderungen durch das Hohe Venn, sie lebt im Wandergebiet und betreibt dort einen kleinen Reiterhof.

Im Platten Venn

Im Platten Venn

Wir wollen in der kommenden Zeit die eine oder andere Tour vorstellen. Als Vorgeschmack hierauf in Facebook einige Fotos aus dem Platten Venn und Nahtsief, die wir auf einer unserer Wanderungen im letzten Sommer aufgenommen haben. Im Buch finden Sie dazu passende Wanderungen.

 

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Märzmorgen am Ulmener Maar

Märzmorgen am Ulmener Maar

Märzmorgen am Ulmener Maar

Ein kalter Märzmorgen, strahlend blauer Himmel, ein spiegelblankes Maar, klare Sicht, der Sturm der letzten Tage hat den Dunst vertrieben, Stille: Wir haben den Moment mit der Kamera eingefangen.

Unsere Fotoauswahl finden Sie in Facebook.

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Vernissage: Wandertipp – Wacholderwege bei Ripsdorf

Die Antonius Feldkapelle

Die Antonius Feldkapelle

Soll man einen außergewöhnlich schönen Weg wirklich in dieser Jahreszeit vorstellen? Schließlich tragen Wiesen und Felder noch die Wunden des Winters, die Februarsonne strahlt kalt und kraftlos, Blüten und Knospen warten die späten Nachtfröste ab. Bald aber wird die wärmende Frühlingssonne die Wacholderhänge um Ripsdorf in ein Blütenmeer verwandeln, auf den Kalkmagerrasen um Griesheuel, Büschelsberg und Höneberg ist die Farbenpracht heimischer Orchideen zu bewundern und das Lampertstal ist ein Paradies für Schmetterlinge. Noch aber ist es nicht so weit!

Ruine der Burg Dollendorf in Schloßthal

Ruine der Burg Dollendorf in Schloßthal

Die rollenden Hügel um Ripsdorf und Alendorf mit dem Lampertstal und dem Kalvarienberg ziehen uns in jeder Jahreszeit an, mehrfach schon haben wir schöne Wanderwege um die beiden Orte vorgestellt. Jetzt ist ein neuer Wandervorschlag dazu gekommen: „Zwischen Finger Gottes und Grieheuel: Ripsdorfer Wacholderwege“ nennt das Team von NaturAktivErleben ihn. Wir haben ihn getestet, spontan haben wir die Wegepatenschaft übernommen.

Vellerhof

Vellerhof

Mit 19 km Länge und lediglich 380 Höhenmetern hat er die richtigen Maße für eine Genußwanderung an einem warmen Frühlingstag. Heute wollen wir Ihnen einen Vorgeschmack geben, im Frühling oder Frühsommer werden wir ihn dann in seiner ganzen Farbenpracht erneut präsentieren. Er startet an der Kirche in Ripsdorf, führt über den Hannenberg, an Hüngersdorf vorbei auf den Vellerhof zu, steigt hinauf nach Schloßthal zur Ruine Dollendorf, durchquert das Lampertstal und erreicht vorbei an Höneberg und Büschelsberg schließlich die Alte Kirche auf dem Friedhof von Alendorf (Agathakapelle). Am Griesheuel vorbei schließt sich der Kreis in Ripsdorf.

Alte Wegekreuze

Alte Wegekreuze

Attraktionen auf dem Weg sind die Antonius Feldkapelle, die Ruine der Burg Dollendorf, der Vellerhof und Wegekreuze am Wegesrand.

Umfassende Informationen zu dieser Runde findet man auf der Seite von NaturAktivErleben, unseren Fotobericht in Facebook.

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